Wałbrzych

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Wałbrzych
Wappen von Wałbrzych
Wałbrzych (Polen)
Wałbrzych
Wałbrzych
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 84,80 km²
Geographische Lage: 50° 47′ N, 16° 17′ O50.78333333333316.283333333333Koordinaten: 50° 47′ 0″ N, 16° 17′ 0″ O
Höhe: 450–500 m n.p.m
Einwohner: 117.926
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 58-300 bis 58-316
Telefonvorwahl: (+48) 74
Kfz-Kennzeichen: DB
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Wrocław-Golińsk
Schienenweg: BreslauJelenia Góra
Wrocław Świebodzki–Wałbrzych Głowny
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Fläche: 84,80 km²
Einwohner: 117.926
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1391 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0265011
Verwaltung (Stand: 2011)
Stadtpräsident: Roman Szełemej
Adresse: pl. Magistracki 1
58-300 Wałbrzych
Webpräsenz: www.um.walbrzych.pl

Wałbrzych [ˈvawbʒɨx] (deutsch: Waldenburg; gebirgsschlesisch Walmbrig oder Walmbrich) ist eine Großstadt in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Sie liegt etwa 65 Kilometer südwestlich von Breslau und bildete bis Anfang der 1990er Jahre das Zentrum des niederschlesischen Steinkohlereviers.

Geographie[Bearbeiten]

Wałbrzych liegt zwischen dem Riesengebirge und dem Eulengebirge im Waldenburger Bergland. Nachbarorte sind Świebodzice (Freiburg) im Norden, Lubiechów (Liebichau) und Witoszów Górny (Oberbögendorf) im Nordosten, Bystrzyca Górna (Oberweistritz) und Zagórze Śląskie im Osten, Olszyniec (Erlenbusch) und Jedlina-Zdrój im Südosten, Rybnica Leśna (Reimswaldau) und Unisław Śląski (Langwaltersdorf) im Süden, Boguszów-Gorce (Gottesberg-Rothenbach) im Westen und Szczawno-Zdrój (Bad Salzbrunn) im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Etymologie des Namens Wałbrzych[Bearbeiten]

Der polnische Name „Wałbrzych“ stammt vom schlesischen Namen „Walbrich“ (oder Walmbrich) ab (Berg -> „Birch“ -> „Brich“)[2][3]

Geschichte bis 1700[Bearbeiten]

Waldenburg wurde vermutlich 1290–1293 bei der Rodung des Grenzwalds unter Herzog Bolko I. gegründet und 1305 erstmals urkundlich als „Waldenberc“ erwähnt[4]. Es gehörte zum Burgbezirk der Burg Neuhaus, die 1365 erstmals erwähnt wurde. Sie ist identisch mit der „Waldenburg“, da die Besitzer des Burgbezirks immer auch Herren von Waldenburg waren. Für das Jahr 1372 ist in Waldenburg eine Pfarrkirche bezeugt, die vermutlich an der Stelle der heutigen Marienkirche stand. Zusammen mit dem Herzogtum Schweidnitz fiel es nach dem Tod des Herzogs Bolko II. 1368 erbrechtlich an Böhmen, wobei dessen Witwe Agnes von Habsburg bis zu ihrem Tod 1392 ein Nießbrauch zustand. 1426 wurde es erstmals als „Städtchen“ bezeichnet, obwohl es um diese Zeit weder das Marktrecht noch andere Privilegien besaß. Die erstmalige Erwähnung des Bergbaus im Stadtgebiet erfolgte für das Jahr 1529. Erst 1545 erwirkte der damalige Grundherr Sigismund von Czettritz beim böhmischen König Ferdinand I. das Brauprivileg und andere Handwerksrechte. Für das Jahr 1576 sind in Waldenburg vier Bauern nachgewiesen. Da die Grundherren Czettritz der Reformation nahestanden, breitete sie sich auch in deren Herrschaftsgebiet aus. 1604 wurde die Weberzunft gegründet. 1606–1628 erbaute Diprand von Czettritz das Schloss in Oberwaldenburg. Unter seiner Herrschaft erweiterte der böhmische König Anfang des 17. Jahrhunderts die Waldenburger Privilegien. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Waldenburg weitgehend zerstört und danach wieder aufgebaut. 1654 wurde die Kirche, die während der Reformation als evangelisches Gotteshaus diente, den Katholiken zurückgegeben. 1675 erhielt Waldenburg das erste Stadtwappen. Nach der Erbteilung von 1682 gelangte Waldenburg an Maria Katharina Freiin von Czettritz und Neuhaus, verehelicht mit Sigismund Freiherrn von Bibra und Modlau. Deren Tochter Henriette Katharina verband sich 1701 ehelich mit Christoph Friedrich, Graf zu Stolberg-Stolberg, der die Herrschaft Waldenburg im Jahre 1719 von den Erben seiner Schwiegermutter kaufte. 1696 gewährte Kaiser Leopold I. in seiner Eigenschaft als böhmischer Landesherr der Stadt Waldenburg einen Wochenmarkt und zwei Jahrmärkte. Ab Anfang des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der Leinenhandel.

Waldenburg als frühe preußische Industriestadt[Bearbeiten]

Rathaus

1738 erwarb Graf Konrad Ernst Maximilian von Hochberg auf Fürstenstein Oberwaldenburg.

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Waldenburg zusammen mit Schlesien an Preußen. Im selben Jahr erhielt die Stadt ein evangelisches Bethaus, das 1785 durch eine neue Kirche ersetzt wurde. Wegen der Zunahme der Steinkohlenförderung wurde 1770 ein Knappschaftskrankenhaus errichtet. 1776 erhielt Waldenburg ein Leinwandgericht, 1776 ein Bleichgericht und 1788 wurde es zur „Kommerzialstadt“ erhoben. Nachdem Heinrich Ernest Freiherr von Czettritz-Neuhaus kinderlos starb, fielen Stadt und Herrschaft Waldenburg 1783 an seinen Neffen aus dem Adelsgeschlecht derer von Dyhrn. Sie und ihre Miteigentümer die Hochbergs behielten ihren Grundbesitz in Waldenburg und Umgebung bis 1945. Von 1793 bis 1861 war Waldenburg Sitz eines Bergamtes. Nach der Aufhebung der Erbuntertänigkeit infolge der Preußischen Reformen erhielt es 1808 die Kommunale Selbstverwaltung. Die erste Stadtverordnetenwahl fand am 6. Februar 1809 statt.

Nach der Neugliederung Preußens gehörte Waldenburg seit 1815 zur Provinz Schlesien und war ab 1818 dem Landkreis Waldenburg eingegliedert, mit dem es bis 1924 verbunden blieb. 1818 lebten 1.836 Menschen in Waldenburg. Nachdem die Leinenausfuhr bedeutungslos geworden war, entwickelte sich Waldenburg von einer Handels- zu einer Industriestadt. Bereits 1853 erhielt es Eisenbahnanschluss mit Breslau, dem 1868 die Verbindung mit dem böhmischen Halbstadt folgte. Vom 1. Dezember 1869 bis zum 14. Januar 1870 streikten während des Waldenburger Bergarbeiterstreiks rund 7.000 Waldenburger Bergleute. Es war bis dahin der größte Arbeitskampf in Deutschland. Auslöser war die Nichtanerkennung des Hirsch-Dunckerschen Gewerkvereins durch die Bergwerksbesitzer. Der Streik endete mangels Unterstützung der Bergleute durch den Gewerkverein erfolglos, doch bewirkte er eine Radikalisierung der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung. Ab 1898 entstand ein Netz elektrischer Straßenbahnen, die von der Waldenburger Kreisbahn betrieben wurden. 1903 verbanden sich die Steinkohlengruben zu einem Syndikat. Ab 1902 wurde der neue Stadtteil Neustadt errichtet.

Durch die Industrialisierung stieg die Einwohnerzahl stark an. 1885 lebten rund 13.000 Menschen in Waldenburg, 1900 waren es 15.106 und 1910 19.681. Da der Abbau der Kohlepfeiler zum größten Teil unter dem Stadtgebiet erfolgte, verlagerte sich das Wohngebiet auf die umliegenden Ortschaften, die deshalb nacheinander nach Waldenburg eingemeindet wurden. Bis 1924 erfolgten folgende Eingemeindungen:

1924 schied die Stadt Waldenburg aus dem Landkreis Waldenburg aus und bildete einen eigenen Stadtkreis. Für das Jahr 1925 sind 44.111 Einwohner nachgewiesen. Zwischen 1925 und 1934 erfolgten weitere Eingemeindungen:

  • Rest des Gutsbezirks Seitendorf (1925)
  • Oberwaldenburg (1934) und
  • Dittersbach (Dzietrzychów / Podgórze) mit Bärengrund

Bis 1939 stieg die Einwohnerzahl auf 64.136.

Vertreibung[Bearbeiten]

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Waldenburg 1945 wie fast ganz Schlesien an Polen (siehe auch Ostgebiete des Deutschen Reiches). Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise Zwangsausgesiedelte aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht schon vorher geflohen war, 1946-1947 größtenteils vertrieben. Nicht ausgewiesen wurden zahlreiche Deutsche, die für das Funktionieren der Wirtschaft unverzichtbar waren. Dabei handelte es sich überwiegend um Facharbeiter des Bergbaus, die für die Förderung der Kohle benötigt wurden. Obwohl sie Benachteiligungen im öffentlichen Leben und im Beruf hinnehmen mussten, entfalteten sie ab Anfang der 1950er Jahre eine rege deutschsprachige Tätigkeit auf schulischem, kulturellem und kirchlichem Gebiet. Die meisten von ihnen konnten Ende der 1950er Jahre im Wege der Familienzusammenführung in die Bundesrepublik Deutschland ausreisen. Durch den späten Ausreisetermin haben sich schon vor dem Umbruch von 1990 in Einzelfällen deutsch-polnische familiäre Bindungen entwickelt, was das Deutsch-Polnische Verhältnis positiv beeinflusst hat.

Die Stadt wurde nun polnisch Wałbrzych benannt. Der polnische Name, der wie erwähnt aus dem Bergschlesischen Dialekt stammt, wurde bereits in mehreren Publikationen aus dem 19. Jahrhundert erwähnt. [5] [6]

Waldenburg als polnische Stadt[Bearbeiten]

1950 wurden nach Wałbrzych eingemeindet:

1958 erfolgte die Eingemeindung von:

  • Konradów (Konradsthal) und
  • Kozice (Neukrausendorf)

1973 wurden eingemeindet:

  • Glinik Nowy (Neuhain)
  • Glinik Stary (Althain)
  • Książ (Fürstenstein) und
  • Lubiechów (Liebichau)

Ab 1976 wurde der neue Stadtteil „Podzamcze“ errichtet. Bis 1974 gehörte Wałbrzych zur Woiwodschaft Wrocław und 1975–1998 zur Woiwodschaft Wałbrzych. Von 1999 bis 2002 war Waldenburg eine kreisfreie Stadt, danach wurde sie Teil des Powiat Wałbrzyski. Seit dem 1. Januar 2013 ist die Stadt wieder kreisfrei.[7]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Seit Anfang des 17. Jahrhunderts entwickelte sich Waldenburg zu einem bedeutenden Zentrum der Leinwandherstellung und des Leinwandhandels. 1745 existierten elf Leinenhandlungen, 1765 wurde Leinen im Wert von 56.000 Talern ausgeführt, bis 1785 steigerte sich der Wert auf 1.053.353 Taler. Trotz des Wegbruchs der österreichischen Absatzmärkte nach dem Übergang an Preußen konnte der Export gesteigert werden, da neue Handelsbeziehungen mit anderen Ländern aufgenommen wurden. 1818 entstand in Waldenburg die erste mechanische Flachsgarnspinnerei Europas.

Erstmals 1526 wurde der Bergbau im Stadtgebiet erwähnt, der ab Anfang des 19. Jahrhunderts größte wirtschaftliche Bedeutung erlangte. Seitdem waren die Steinkohlebergwerke und die kohleverarbeitenden Betriebe ununterbrochen bis Anfang der 1990er Jahre in Betrieb[8]. Heute (2014) existiert in der Umgebung der Stadt nur noch eine einzige Kohlegrube als Museumsbergwerk.

Daneben entfaltete sich ab 1820 die Porzellanindustrie, u.a. durch Carl Tielsch und die Krister Porzellan-Manufaktur. Beide Produktionsstätten wurden nach 1945 unter polnischer Leitung fortgeführt. Während das Krister-Werk Wałbrzych ab 1953 den Namen Krzysztof trug, war die Marke Krister bis 1971 Teil der Rosenthal AG.

In den letzten Jahren haben Automobilfirmen bzw. Automobilzulieferer wie Toyota, Takata-Petri, Quin, Faurecia und NSK in Wałbrzych investiert. Die Stadt ist außerdem ein Zentrum der Keramikindustrie.

Bildung[Bearbeiten]

Wałbrzych ist ein regionales Bildungszentrum mit etwa 22.000 Schülern und 8.800 Studenten. Es verfügt über 22 Grundschulen, 18 Gymnasien und 21 Mittelschulen sowie zwei weiter führende Bildungsanstalten:.

  • Staatliche Fachhochschule (Państwowa Wyższa Szkoła Zawodowa im. Angelusa Silesiusa) – mit folgenden Instituten: Fremdsprachen (Anglistik, Germanistik), Pädagogik, Politikwissenschaften, Polonistik, Tourismus, Verwaltung
  • Private Hochschule für Verwaltung und Wirtschaft Wałbrzych

Folgende Hochschulen unterhalten Außenstellen in Wałbrzych:

Kultur[Bearbeiten]

In Wałbrzych gibt es das J.-Szaniawski-Theater und das Puppentheater „Lalki i Aktora“, die Sudeten-Philharmonie, ein Kreismuseum, das Museum für Industrie und Technik (eine Abteilung des Kreismuseums auf dem Gelände eines ehemaligen Steinkohlebergwerkes) sowie die Kunstgalerien „Zamek Książ“, „Pod Atlantami“ und „Civitas Christiana“.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Evangelische Kirche
  • Das Rathaus wurde 1813–1879 im Stil der Neugotik nach Plänen von Hermann Friedrich Waesemann errichtet und 1903 durch den Anbau zweier Flügel erweitert.
  • Die Bürgerhäuser auf dem Ring stammen teilweise aus dem 18. Jahrhundert.
  • Der Bau der evangelische Kirche erfolgte 1785–1788 im Stil des Klassizismus nach Plänen des Architekten Carl Gotthard Langhans.
  • Die Marienkirche wurde 1714 vermutlich an der Stelle eines Vorgängerbaus von 1305 errichtet. Die äußerlich schlicht gehaltene Kirche besitzt eine Barockausstattung.
  • Die neugotische Schutzengelkirche wurde 1900–1904 nach Plänen des Architekten Alexis Langer errichtet. An ihrer Stelle stand zunächst die St.-Michaels-Kirche von 1440, die 1899 abgerissen worden war.
  • Schloss Fürstenstein nördlich der Stadt
  • Burg Neuhaus im Süden der Stadt auf dem Schlossberg
  • Das Schloss Alberti wurde 1801 nach Plänen des Architekten Carl Gotthard Langhans vom Waldenburger Baumeister Leopold Niederäcker für den Leinenkaufmann Julius Sonnabend errichtet. 1834 erwarb es die Fabrikantenfamilie Alberti, die es 1926 an die Stadt Waldenburg verkaufte, die darin ein Städtisches Museum einrichtete. Als solches wird es bis heute genutzt[9].
  • Das Schloss im Stadtteil Podgórze (Oberwaldenburg) wurde 1606–1628 für Diprand von Czettritz auf Neuhaus im Stil der Renaissance errichtet und später umgebaut und erweitert. Seit 1738 war es im Besitz der Grafen von Hochberg. Nach 1882 diente das Schloss als Verwaltungsgebäude für die Hochberg'sche Güterverwaltung. Gegenwärtig ist im Schloss das Stadt- und Kreisamt der Stadt Wałbrzych untergebracht.
    • Zur Schlossanlage gehört ein Verwalter-Wohnhaus aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, eine Remise aus dem 1. Viertel des 19. Jahrhunderts sowie eine Villa der Familie von Hochberg von 1905 und eine Villa von 1923.
  • Die Pfarrkirche St. Anna im Stadtteil Szczawienko (Nieder Salzbrunn) wurde im 15./16. Jahrhundert an der Stelle eines Vorgängerbaus von 1318 errichtet, nach einem Brand 1816 wieder aufgebaut und 1882 regotisiert. Der Hauptaltar und der St.-Josephs-Altar stammen aus der Zeit um 1760. Die Kirche beherbergt zahlreiche Epitaphe aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.
Eisenbahn-Viadukt im Stadtteil Podgórze
  • Das Kurhaus (Dom zdrojowy) im Stadtteil Stary Zdrój wurde um 1800 vom damaligen Grundherrn Joseph Bernhard von Mutius erbaut.
  • Das ehemalige Kaufhaus Schocken (Dom towarowy) entstand um 1929 nach Entwürfen des Baubüros Schocken.
  • Das ehemalige Kino Capitol (heute Górnik) wurde 1927 im modernistischen Stil durch den Architekten Ludwig Moshamer errichtet. Im Inneren befinden sich zwei Kinosäle und ein Theatersaal.
  • Der Eisenbahn-Viadukt der Bahnstrecke Wałbrzych Główny–Kłodzko im Stadtteil Podgórze spielte eine zentrale Rolle in Andrzej Jakimowskis Spielfilm Kleine Tricks (polnisch Sztuczki) – unweit des Viadukts beginnt Polens längster Eisenbahntunnel mit einer Länge von 1601 m.

Stadtteile[Bearbeiten]

Zur Stadt Wałbrzych gehören folgende Stadtteile:

  • Śródmieście (Stadtmitte)
  • Biały Kamień (Weißstein; 1950 nach Wałbrzych eingemeindet)
  • Gaj (Stadtparksiedlung)[10]
  • Glinik Nowy (Neuhain, 1679 gegründet, gehörte zur Herrschaft Fürstenstein; 1934 Alt- und Neuhain zur Gemeinde Großhain zusammengeschlossen. 1973 nach Wałbrzych eingemeindet)
  • Glinik Stary (Althain; 1549 erstmals erwähnt, gehörte zum Burgbezirk Neuhaus, später zur Herrschaft Fürstenstein. 1925 nach Dittersbach eingemeindet; 1934 Alt- und Neuhain zur Gemeinde Großhain zusammengeschlossen. 1973 nach Wałbrzych eingemeindet)
  • Konradów (Konradsthal; 1958 nach Wałbrzych eingemeindet)
  • Kozice (Neukrausendorf; gegründet Anfang des 18. Jahrhunderts als Kolonie von Reußendorf; 1958 nach Wałbrzych eingemeindet)
  • Książ (Fürstenstein; 1973 eingemeindet)
  • Lubiechów (Liebichau; 1305 erstmals erwähnt, gehörte zur Herrschaft Fürstenstein; 1973 nach Wałbrzych eingemeindet)
  • Nowe Miasto (Neustadt; ab 1902 errichtet)
  • Piaskowa Góra (Sandberg; Ortsteil von Obersalzbrunn, 1933 in den Stadtkreis Waldenburg eingemeindet. 1945 als Piaskowa Góra wieder selbständige Gemeinde. 1955 Eingemeindung in die Stadt Wałbrzych[11].)
  • Podgórze I (Oberwaldenburg; 1934 in den Stadtkreis Waldenburg eingemeindet)
  • Podgórze II/Dzietrzychów (Dittersbach; erstmals 1305 als Dittrichsbach erwähnt; 1934 in den Stadtkreis Waldenburg eingemeindet)
  • Podzamcze (Siedlung ab 1976 neu errichtet)
  • Poniatów (Seitendorf; Gutsbezirk 1929 in den Stadtkreis Waldenburg, Dorf 1973 nach Wałbrzych eingemeindet)
  • Rusinowa (Reußendorf; 1950 nach Wałbrzych eingemeindet)
  • Sobięcin (Hermsdorf; 1950 nach Wałbrzych eingemeindet)
  • Stary Zdrój (Altwasser; 1929 in den Stadtkreis Waldenburg eingemeindet)
  • Szczawienko (Niedersalzbrunn; 1950 nach Wałbrzych eingemeindet)

Politik[Bearbeiten]

Oberbürgermeister[Bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Julius Schrodt: Chronik von Waldenburg. Waldenburg 1837. - S. irrt bei „Stolberg-Wernigerode“ (s. Stammtafeln).
  • Hugo Weczerka: Handbuch der historischen Stätten. Schlesien. Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 554–559 und 367–368.
  • Heinrich Bartsch: Unvergessene Waldenburger Heimat. Norden (Ostfriesl.) 1969, S. 355–356.
  • Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München·Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 981–992.
  • Leopold Freiherr von Zedlitz-Neukirch: Neues preussisches Adels-Lexicon. Leipzig, 1836.
  • ohne Verfasser: „Stammtafeln des mediatisierten Hauses Stolberg“. Stolberg 1887. (zu Graf Christoph Friedrich verg. Diskussion).
  • Alexandra Gräfin von Dyhrn: Die Geschichte und Geneologie des Adelsgeschlechts von Dyhrn (Historia rodziny Dyhrn). Breslau, 1932.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wałbrzych – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 9. Juli 2014.
  2. Wśród śląskich nazw Seite 48 http://books.google.de/books?id=a2BhAAAAMAAJ&q=walbrzych+walbrich&dq=walbrzych+walbrich&hl=de&sa=X&ei=cFFbU-qkF9Gp7AaT2YCYAQ&ved=0CEAQ6AEwAg
  3. Lokalny Program Rewitalizacji Wałbrzycha na lata 2008 – 2015 Seite 7 http://www.um.walbrzych.pl/rewitalizacja/lokalny_program_rewitalizacji_walbrzycha_2008-2015.pdf
  4. Die gelegentliche Angabe, Waldenburg sei 1191 erbaut worden ist unwahrscheinlich und wissenschaftlich nicht belegt
  5. Polski Kalendarz Katolicki dla Kochanych Wiarusów Prus Zachodnich Seite 77 http://www.wbc.poznan.pl/dlibra/docmetadata?id=259791&from=&dirids=1&ver_id=&lp=2&QI=
  6. Katalog Prowincyonalnej wystawy przemysłowej w Poznaniu 1895 Seite 71 Werbebeilage http://www.wbc.poznan.pl/dlibra/docmetadata?id=130018&from=&dirids=1&ver_id=&lp=7&QI=
  7. Artikel der Stadt
  8. Radiobericht
  9. Heinrich Bartsch: Unvergessene Waldenburger Heimat. Norden (Ostfriesl.) 1969, S. 133–134
  10. Historische und aktuelle Aufnahmen sowie geographische Lage
  11. Hugo Weczerka (Hg.): Handbuch der historischen Stätten Schlesien, Stuttgart 1977, S. 14