Wachregiment Hugo Eberlein
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| Wachregiment „Hugo Eberlein“ | |
|---|---|
Truppenfahne |
|
| Aktiv | 1956–2. Oktober 1990 |
| Land | |
| Streitkräfte | Nationale Volksarmee |
| Teilstreitkraft | Landstreitkräfte der NVA |
| Truppengattung | Infanterie |
| Typ | Infanterieregiment |
| Grobgliederung | siehe links |
| Garnison | Strausberg |
Das Wachregiment „Hugo Eberlein“ (auch Wachregiment 2) ging 1956 aus dem Wachregiment der Hauptverwaltung Ausbildung hervor. Es hatte seinen Standort beim Ministerium für Nationale Verteidigung der DDR in Strausberg-Vorstadt bei Berlin. Das Regiment war benannt nach dem Kommunisten Hugo Eberlein, der Opfer der Stalinschen Säuberungen wurde. Letzter Kommandeur des Wachregimentes war im September 1990 Oberst Steinkopf.
[Bearbeiten] Auftrag
Es diente nicht protokollarischen Zwecken, wie das Wachregiment Friedrich Engels, sondern der Sicherung von Anlagen und Gebäuden des Ministeriums für Nationale Verteidigung in Strausberg-Nord. Bis zum Jahre 1962 wurden auch Objekte in Berlin bewacht. Dazu gehörten diesem Truppenteil auch 3 sogenannte Ehrenkompanien an. Diese wurden 1962 herausgelöst und daraus das Wachregiment Friedrich Engels gebildet, auf welches diese Aufgaben übergingen.
[Bearbeiten] Gliederung
Das Wachregiment 2 bestand aus
- dem Stabszug mit rund 50 Mann zuzüglich etwa 60 Zivilangestellte
- dem I. Wachbataillon mit drei Kompanien zu je 100 Mann zuzüglich Stabsgruppe,
- dem II. Wachbataillon mit drei Kompanien zu je 100 Mann zuzüglich Stabsgruppe,
- der Sicherstellungskompanie mit etwa 100 Mann,
- einer Flugabwehr Abteilung (FlaAbt) mit vier Batterien zu je 36 Mann,
- einem Pionierzug mit 30 Mann und
- der Unteroffizierausbildungskompanie (UAK) mit etwa 120 Mann.
Die Wachbataillone waren mit je 27 Schützenpanzerwagen BTR-60 ausgestattet, die FlaAbt mit 27 23/2 Fla-Geschützen.

