Wachseldorn
| Wachseldorn | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Bern (BE) |
| Verwaltungskreis: | Thun |
| BFS-Nr.: | 0946 |
| Postleitzahl: | 3618 |
| Koordinaten: | 621854 / 18524546.8187.725990Koordinaten: 46° 49′ 5″ N, 7° 43′ 30″ O; CH1903: 621854 / 185245 |
| Höhe: | 990 m ü. M. |
| Fläche: | 3.51 km² |
| Einwohner: | 228 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 65 Einw. pro km² |
| Karte | |
Wachseldorn ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Thun des Kantons Bern in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Der Ort liegt nordöstlich von Steffisburg an den östlichen Ausläufern des Buchholterbergs. Die zwei grössten Siedlungen sind Wachseldorn-Dorf (992 m.ü.M.) im westlichen und Süderen (905 m.ü.M.) im östlichen Teil der Gemeinde. Daneben gibt es noch etliche Häusergruppen und Einzelgehöfte. Die bedeutendsten Bäche sind die Rohr und das Weidbächli, welche beide gegen Süden entwässern und in die Rotachen einmünden. Im Nordwesten findet man das Wachseldornmoos, ein Moor von nationaler Bedeutung. Es liegt allerdings - trotz seines Namens - fast ganz auf dem Gemeindeboden von Buchholterberg. Gleich nördlich von Wachseldorn-Dorf erhebt sich derWachseldornhubel', der mit 1'034 m.ü.M. der höchste Punkt der Gemeinde ist. In der Mitte der Gemeinde liegen von Nord bis Süd grössere Waldgebiete. Vom gesamten Gemeindeareal von 351 ha 71,2 % landwirtschaftlich genutzt. Weitere 23,7 % des Gemeindebodens sind von Wald und Gehölz bedeckt und nur 5,1 % Siedlungsfläche.
Wachseldorn grenzt im Westen an Buchholterberg, im Norden und Osten an Röthenbach im Emmental und im Süden an Oberlangenegg.
Bevölkerung [Bearbeiten]
Ende 2005 zählte der Ort 250 Einwohner.
Sprachen [Bearbeiten]
Die Bevölkerung spricht im Alltag eine hochalemannische Mundart, die zu den Dialekten des Berndeutschen gehört. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben alle Bewohner Deutsch als ihre Hauptsprache an.
Religionen – Konfessionen [Bearbeiten]
In früheren Zeiten gehörte die gesamte Einwohnerschaft zur Evangelisch-Reformierten Landeskirche. Durch Kirchenaustritte und Zuwanderung aus anderen Regionen der Schweiz und dem Ausland hat sich dies geändert. Heute (Stand 2000) sind 90,04 % evangelisch-reformierte-, 3,20 % römisch-katholische- und 0,36 % freikirchliche Christen. Daneben gibt es 2,85 % Konfessionslose. 3,56 % der Bewohner machten keine Angaben zu ihrem Glaubensbekenntnís.
Herkunft – Nationalität [Bearbeiten]
Anfang 2005 waren von den 266 Einwohnern 265 (=99,62 %) Schweizer Bürger. Bei der letzten Volkszählung waren es gar 100 %.
Politik [Bearbeiten]
Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 68.2 %, BDP 10.4 %, EVP 4.7 %, GPS 4.6 %, SP 3.9 %, EDU 3.7 %, SD 1.0 %, Alpenparlament 1.0 %, glp 0.9 %, CVP 0.3 %, FDP 0.3 %.[2]
Verkehr [Bearbeiten]
Der Ort ist durch die Buslinie 42 (Thun-Süderen-Heimenschwand) der STI an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen.
Der Ortsteil Süderen liegt an der Schallenbergstrasse von Steffisburg ins Entlebuch. Der Ortsteil Wachseldorn-Dorf dagegen an der Strasse Süderen-Bleiken-Oberdiessbach resp. Süderen-Fahrni-Steffisburg. Die nächsten Autobahnanschlüsse sind Thun-Nord und Kiesen an der A6.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Johannes Itten (1888-1967), Maler und Kunstpädagoge, geboren in Süderen-Linden
- Michael Schüppach (1707-1781), "Wunderdoktor", verbrachte ab ca. 1725 eine zweijährige Lehrzeit beim Wundarzt Daniel Fuhrer in Wachseldorn
Weblinks [Bearbeiten]
- Anne-Marie Dubler: Wachseldorn im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
- ↑ http://www.wahlarchiv.sites.be.ch/wahlen2011/target/NAWAInternetAction.do@method=read&sprache=d&typ=21&gem=946.html abgerufen am 14. Juli 2012
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