Waghäusel

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Waghäusel
Waghäusel
Deutschlandkarte, Position der Stadt Waghäusel hervorgehoben
49.258.5169444444444104Koordinaten: 49° 15′ N, 8° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Karlsruhe
Höhe: 104 m ü. NHN
Fläche: 42,84 km²
Einwohner: 19.981 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 466 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 68743–68753
Vorwahl: 07254
Kfz-Kennzeichen: KA
Gemeindeschlüssel: 08 2 15 106
Adresse der
Stadtverwaltung:
Gymnasiumstraße 1
68753 Waghäusel
Webpräsenz: www.waghaeusel.de
Oberbürgermeister: Walter Heiler (SPD)
Lage der Stadt Waghäusel im Landkreis Karlsruhe
Karlsdorf-Neuthard Malsch (Landkreis Karlsruhe) Malsch (Landkreis Karlsruhe) Bretten Bruchsal Bruchsal Ettlingen Forst (Baden) Gondelsheim Hambrücken Kronau Kürnbach Marxzell Oberderdingen Östringen Philippsburg Sulzfeld (Baden) Ubstadt-Weiher Walzbachtal Weingarten (Baden) Zaisenhausen Karlsbad (Baden) Kraichtal Graben-Neudorf Bad Schönborn Pfinztal Eggenstein-Leopoldshafen Linkenheim-Hochstetten Waghäusel Oberhausen-Rheinhausen Rheinstetten Stutensee Waldbronn DettenheimKarte
Über dieses Bild

Die Große Kreisstadt Waghäusel liegt am Nordrand des Landkreises Karlsruhe in Baden-Württemberg. Sie besteht aus drei zu Vorortsiedlungen ausgewachsenen Dörfern und ist nach dem kleinsten und jüngsten dieser drei benannt.

Geographie[Bearbeiten]

Kloster Waghäusel

Geographische Lage[Bearbeiten]

Waghäusel liegt in der Oberrheinischen Tiefebene, etwa in der Mitte zwischen den Städten Karlsruhe und Mannheim.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Waghäusel besteht aus den drei Stadtteilen Waghäusel (1.214 Einwohner am 30. April 2011[2]), Kirrlach (9.520 Einwohner) und Wiesental (9.998 Einwohner). Die räumlichen Grenzen der Stadtteile sind diejenigen der früheren Gemeinden gleichen Namens mit Ausnahme des Gebietes im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Löcherjagen II“, das früher zum Gebiet der Gemeinde Waghäusel gehörte, heute jedoch zum Stadtteil Kirrlach. Die Stadtteile bilden zugleich Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung.[3]

Zu den Stadtteilen Kirrlach und Waghäusel gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zum Stadtteil Wiesental gehören das Dorf Wiesental und die Häuser bei der Schönborner (Neudorfer) Mühle, Bahnstation Waghäusel und Bahnstation Wiesental.[4]

Der flächenmäßig größte Stadtteil ist Wiesental mit 2.124 ha, gefolgt von Kirrlach mit 1.938 ha und Waghäusel mit 222 ha. Die Gesamtfläche der Gemarkung beträgt somit 4.284 ha. Hiervon sind 844 ha Siedlungs- und Verkehrsfläche, 1.268 ha landwirtschaftlich genutzt, sowie 2.172 ha mit Wald, Wasser und sonstige Fläche.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet des heutigen Waghäusel kam durch Schenkungen der Salierkaiser Heinrich III. und Heinrich IV. zwischen 1056 und 1063 an das Hochstift Speyer, wo es bis zur Säkularisation der Fürstbistümer aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses 1806 blieb. Anschließend kam das Gebiet an das Großherzogtum Baden.

Gedenktafel für die gefallenen badischen Revolutionäre

Im Gefecht bei Waghäusel am 21. Juni 1849 standen sich badische Revolutionstruppen unter Franz Sigel und eine Invasionsarmee unter preußischer Führung gegenüber. Die badischen Truppen konnten die Invasoren an diesem Tag zwar schlagen, doch sie setzten nicht konsequent genug nach, so dass sich die Preußen reorganisieren konnten und die Revolutionäre schließlich aufrieben.

Die heutige Gemeinde wurde am 1. Januar 1975 durch Vereinigung der Gemeinden Kirrlach, Waghäusel und Wiesental gebildet. Ursprünglich sollte die neue Gemeinde den Namen Lusshardt erhalten. Die Erhebung zur Stadt erfolgte zum 1. Mai 1984.

Auf Antrag der Stadt hat das Landeskabinett Baden-Württembergs in seiner Sitzung am 30. April 2013 beschlossen, die Stadt Waghäusel zum 1. September 2013 zur Großen Kreisstadt zu erklären. Damit ist sie die 93. Große Kreisstadt in Baden-Württemberg.

Ortsteile[Bearbeiten]

Waghäusel[Bearbeiten]

Wappen Waghäusel – 1974

Die Ortschaft Waghäusel selbst hat ihren Ursprung in einem 1616 von Kapuzinermönchen auf Einladung von Fürstbischof Philipp Christoph von Sötern gegründeten Kloster nebst Wallfahrtskirche. Aber erst mit dem Bau eines Jagdschlosses, der Eremitage, 1724 bis 1729 durch Fürstbischof Hugo Damian von Schönborn siedelte sich eine größere Anzahl von Menschen an. Trotzdem blieb die Siedlung lange unselbständig, seit 1847 gehörte sie zu Oberhausen. Erst 1930 wurde Waghäusel selbständig. Es gehörte bis 1973 zum Landkreis Bruchsal, der dann im Landkreis Karlsruhe aufging.

Kirrlach[Bearbeiten]

Wappen Kirrlach

Kirrlach wurde erstmals 1234 in einer Urkunde des Stiftes St. German bei Speyer erwähnt. Die Urkunde vom 4. Mai 1234 nennt den ursprünglichen Namen von Kirrlach: Kirloch („Kirche im Wald“). Diese Urkunde ist unbeschädigt erhalten und wird im Generallandesarchiv in Karlsruhe sicher aufbewahrt. Kirrlach gehörte damals (und bis 1806) zum Hochstift Speyer.

Wiesental[Bearbeiten]

Wappen Wiesental

Bereits in römischer Zeit war das Gebiet besiedelt. In der Gemarkung von Wiesental liegt das Kastell Wagbach aus dem späten 1. Jahrhundert und ein dazugehöriger Vicus. Die Gründung des neuzeitlichen Ortes Wiesental erfolgte 1297 auf Anweisung von Fürstbischof Friedrich von Bolanden. Die planmäßige Anlage als Straßendorf längs des Wagbachs ist noch in der Parzellierung der Grundstücke längs der Kirchstraße bzw. Wagbachstraße zu erkennen, die bis auf wenige Bauten in den Querstraßen bei der Kirche noch im 18. Jahrhundert die gesamte Bebauung des Ortes ausmachten. Aufgrund der Säkularisation fiel Wiesental ebenfalls 1806 an Baden. Bis ins frühe 20. Jahrhundert entstand mit der Schanzen- bzw. Lußhardtstraße eine westliche Siedlungserweiterung parallel zur älteren Siedlungsstruktur, seine heutige Ausdehnung hat der Ort im Wesentlichen erst im späten 20. Jahrhundert erreicht.

Religionen[Bearbeiten]

Wiesental Erlöserkirche 20110228.jpg
Evangelische Erlöserkirche in Wiesental
Waghäusel Rathaus 20110228.jpg
Rathaus

Der überwiegende Teil der Bevölkerung gehört der römisch-katholischen Kirche an. Auch heute gibt es in allen drei Teilorten eine römisch-katholische Kirche. Durch die Bevölkerungsentwicklung gibt es eine evangelische Gemeinde, zwei Gemeinden der Zeugen Jehovas sowie eine Moschee in der Stadt. Die evangelische Kirchengemeinde besteht seit 1860 und hatte über 100 Jahre ihr Zentrum in einem großen Betsaal in der Eremitage direkt neben dem Kloster und der Wallfahrtskirche.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Ergebnisse Bürgermeisterwahlen 2007[Bearbeiten]

  • Walter Heiler: 6716 Stimmen 70,61 %
  • Alfred Metzger: 2766 Stimmen 29,08 %

gesamte gültige Stimmen: 9511 Stimmen

Gemeinderatswahl 2014[Bearbeiten]

  • CDU 35,2 % (+/- 0) – 10 Sitze (-)
  • SPD 27,0 % (-7) – 8 Sitze (-2)
  • FWG 17,4 % (-2,6) – 5 Sitze (+/-0)
  • JL 10,7 % (+/- 0) – 3 Sitze (+/-0)
  • NEW - Neues Engagement für Waghäusel 9,2% (+9,2) - 3 Sitze (+3)

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In gespaltenem Schild vorn in Gold eine rote Kapelle, hinten in Blau ein durchgehendes geschliffenes silbernes Kreuz.

Die Kapelle stellt die namensgebende Wallfahrtskirche Waghäusel dar. Das Speyrer Kreuz weist auf die jahrhundertelange Zugehörigkeit zum Hochstift Speyer hin.

Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Waghäusel vor der Gemeindereform zeigt in Silber drei blaue Zuckerhüte. Die Zuckerhüte nehmen Bezug auf die 1837 gegründete Zuckerraffinerie, das Wappen wurde anlässlich der Erhebung zur selbstständigen Gemeinde 1930 verliehen. Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Kirrlach zeigt in Grün ein aufrecht stehendes, nach rechts gewendetes silbernes Beil mit schwarzem Stiel. Bei dem Beil handelt es sich auf alten Siegeln aus dem 18. Jahrhundert noch um eine Fleischhacke, deren Form sich später zum Beil gewandelt hat. Die Beschreibung als Beil wurde auf Wunsch der Gemeinde bei der Wappenverleihung 1959 beibehalten. Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Wiesental zeigt in Blau ein silbernes Herz. Das Herz geht auf ein Wiesentaler Gerichtssiegel von 1767 zurück, das ein Herz über einem sechsstrahligen Stern gezeigt hat. Seit dem frühen 19. Jahrhundert kam nur noch das Herz in Siegeln zur Abbildung. Das Wappen mit Herz in den speyerischen Farben wurde 1907 festgelegt.[5]

Partnerschaften[Bearbeiten]

Waghäusel hat Städtepartnerschaften mit folgenden Städten im Ausland:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Fernmeldeturm Waghäusel-Wiesental

Die Schließung der Produktionsstätte der Südzucker AG 1995 war ein schwerer Schlag für die Stadt Waghäusel. Jedoch hat sich in den insgesamt acht Gewerbegebieten der Stadt, einschließlich des ehemaligen Südzucker-Geländes, welches die Stadt zu dem symbolischen Preis von 1 DM erwerben konnte, eine breite Mischung von Unternehmen angesiedelt.

Verkehr[Bearbeiten]

Waghäusel liegt verkehrsgünstig. Die fünf Kilometer entfernte Anschlussstelle Kronau/Waghäusel der A 5 bindet die Stadt an das Fernstraßennetz an. Die Bundesstraße 36 (Mannheim – Lahr/Schwarzwald) führt direkt an der Stadt vorbei.

Der Bahnhof Waghäusel liegt an der Rheinbahn (Mannheim – Karlsruhe). Waghäusel wird ebenso durch die KVV-Linien 125, 126, 127, 128 und 193 mit dem Umland verbunden. Am Bahnhof Waghäusel treffen zwei Verkehrsverbünde aufeinander. Für Fahrten in Richtung Karlsruhe gelten die Tarife des Karlsruher Verkehrsverbundes, für Fahrten in Richtung Mannheim gelten die Tarife des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar. Die Tarife des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar werden auch im Bus in den Stadtteilen Wiesental (auch auf dem Bahnabschnitt Waghäusel-Wiesental) und Kirrlach anerkannt.

Bildung[Bearbeiten]

In der Kernstadt gibt es die Johann-Peter-Hebel-Realschule und die Wilhelm-Busch-Grundschule. Kirrlach verfügt mit der Schillerschule über eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule und mit der Goetheschule über eine Grundschule (früher auch Hauptschule). Die Bolandenschule in Wiesental ist ebenfalls eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Der Besuch des Gymnasiums ist in St. Leon, Philippsburg oder Bruchsal möglich.

Telekommunikation[Bearbeiten]

Im Ortsteil Wiesental befindet sich seit 1969 der Fernmeldeturm Waghäusel, ein 131 Meter hoher Fernmeldeturm (Typenturm vom Typ FMT 6) der Deutschen Telekom in Stahlbetonbauweise.

Hilfsorganisation THW[Bearbeiten]

Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), Ortsverband Waghäusel, ist zum Schutz der Bevölkerung schon seit fast 50 Jahren im Waghäuseler Ortsteil Wiesental ansässig. Tätigkeitsschwerpunkte sind Hilfs- und Schutzmaßnahmen nach Unwetter- und Unglücksfällen (z. B. Elbhochwasser 2002) sowie Unterstützung der Polizei und Staatsanwaltschaft nach schweren Verkehrsunfällen, überwiegend auf den Autobahnen A5 und A8. Hierzu zählen vor allem auch Einsätze nach starken Schnee- und Regenfällen sowie nach Stürmen. Außerdem unterstützt die Waghäuseler Spezialeinheit die Polizei bei Verkehrskontrollen mit umfangreicher Beleuchtungsausrüstung. Zahlreiche humanitäre Hilfstransporte sowie Einsätze nach Katastrophen im Ausland (z. B. nach dem Tsunami in Sri Lanka) haben zur mittlerweile bundesweiten Bekanntheit des Waghäuseler Ortsverbandes beigetragen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Waghäusel Marienwallfahrtskirche 20110228.jpg
Wallfahrtskirche mit Kloster
Waghäusel Eremitage Haupteingang 20110228.jpg
Hauptgebäude der Eremitage

Bauwerke[Bearbeiten]

Ferienstraßen[Bearbeiten]

Wiesental und Kirrlach liegen an zwei bedeutenden touristischen Straßen:

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Valentin Brenzinger (1910–1986), Geistlicher Rat, Pfarrer in Wiesental von 1947 bis 1980
  • Friedrich Müller (* 1922), deutscher Politiker (SPD), MdL (Baden-Württemberg), Landrat des ehemaligen Landkreises Bruchsal von 1961 bis 1973
  • Emil Groß (1923–2006), Bürgermeister der Gemeinde Wiesental von 1962 bis 1974
  • Ernst Oechsler (1912–1997), Bürgermeister der Gemeinde Kirrlach von 1948 bis 1974
  • Robert Straub (* 1935 in Kirrlach), Bürgermeister der Stadt Waghäusel von 1975 bis 1999
  • Friedrich Osswald (1914–2008 in Wiesental), Arzt in Wiesental; Ehrenringträger der Stadt Waghäusel

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in Waghäusel gewirkt haben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Artur J. Hofmann / Peter Disson / Klaus Schwabenland: Waghäusel. Kirrlach – Waghäusel – Wiesental. Hrsg. von der Stadt Waghäusel. Ubstadt-Weiher, Verlag Regionalkultur 2005. ISBN 978-3-89735-250-6. 96 S. mit über 330, meist farbigen Abb., Texte deutsch/englisch, Großformat, fester Einband.
  • Heimatvereinen Kirrlach und Wiesental (Hrsg.): Stadtführer Waghäusel. Ubstadt-Weiher, Verlag Regionalkultur 1997. ISBN 978-3-929366-29-7. 80 S. mit 35, meist farbigen Abb., fester Einband.
  • Heimatverein Kirrlach / Heimatverein Wiesental / Stadt Waghäusel (Hrsg.): Waghäuseler Fotoalbum. Alte Bilder aus Kirrlach, Waghäusel und Wiesental bis zur Gemeindefusion 1975. Ubstadt-Weiher, Verlag Regionalkultur 2006. ISBN 978-3-89735-468-5. 168 S. mit ca. 300 Abb., fester Einband.
  • Stadt Waghäusel, Landkreis Karlsruhe, Herausgeber: Dokumentation des städtebaulichen Ideenwettbewerbs zur Neugestaltung des Areals ehem. Zuckerfabrik / Eremitage in Waghäusel. 2002. ISBN 3-934775-09-8
  • Heimatverein Kirrlach: Rolf Schneider, Ortsfamilienbuch Kirrlach 1669–1900, Ubstadt-Weiher, Verlag Regionalkultur 2011. ISBN 3-89735-676-7. 768 Seiten, fester Einband.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Waghäusel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Waghäusel – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b „Stadt Waghäusel – Stadtinfo“
  3. Hauptsatzung der Stadt Waghäusel vom 17. April 2000, zuletzt geändert am 17. September 2001 (PDF; 23 kB)
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 127–128
  5. Wappenbuch des Landkreises Bruchsal, Bruchsal 1971