Wagrain (Pongau)

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Wappen Karte
Wappen von Wagrain
Wagrain (Österreich)
DEC
Wagrain
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Salzburg
Politischer Bezirk St. Johann im Pongau (JO)
Fläche 50,5589 km²
Koordinaten 47° 20′ N, 13° 18′ O47.33333333333313.3838Koordinaten: 47° 20′ 0″ N, 13° 18′ 0″ O
Höhe 838 m ü. A.
Einwohner 3017 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 60 Einwohner je km²
Postleitzahl 5602
Vorwahlen 0 6413
Gemeindekennziffer 5 04 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Markt 14
5602 Wagrain
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Eugen Grader (ÖVP)
Gemeinderat (2004)
(19 Mitglieder)
13 ÖVP, 5 SPÖ, 1 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Wagrain
Karte
Wagrain im Winter
Wagrain im Winter

Wagrain ist eine Marktgemeinde im Bezirk St. Johann im Pongau im Bundesland Salzburg (Österreich).

Der Ort liegt im Skiverbund Amadé, einem der größten Skigebiete Österreichs.

Im Mittelalter war die Umgegend Bergbaugebiet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Wagrain liegt im Pongau ca. 9 km östlich von Sankt Johann im Pongau. Im Ortsteil Schwaighof befindet sich die Wasserscheide von Salzach und Enns. Die höchste Erhebung befindet sich mit 2.037 m auf der Gabel am südlichen Gemeinderand.

Beliebtes Ausflugsziel ist der Berg Öbristkopf (1.411 m), ein Ziel für die Salzburger Wandernadel.

Die Gemeinde setzt sich aus den Katastralgemeinden Wagrain, Hof, Hofmarkt, Schwaighof und Vorderkleinarl zusammen.

[Bearbeiten] Namensherkunft

Der Name Wagrain setzt sich aus den beiden mittelhochdeutschen Wörtern "wac" (bewegtes Wasser, Fluss) und "rein" (Rain, Wiese, Hang) zusammen. 1243 wird im Salzburger Ortsnamenbuch "Wakrein" erstmals urkundlich erwähnt, um 1350 "Wachrain" und 1382 "Wakchrain" geschrieben. Unter Einfluss der Schriftsprache kam es dann schließlich zur heutigen Schreibweise.

[Bearbeiten] Evangelische Vertreibung

Wagrain war der Ort im Fürsterzbistum Salzburg mit der höchsten Zahl an evangelischen Exulanten. Über 80% der Einheimischen zogen die Vertreibung (meist nach Preußen) der Konversion zum römischen Katholizismus vor.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen der Gemeinde ist: "In Rot eine goldene Spitze, in welcher über natürlichem Wasser auf grünem Ufer ein silberner Zinnenturm mit einem Tor und zwei Fenstern steht."

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche: gotisch, mit Anbauten aus der Zeit von 1450 bzw. 1711; Hochaltar von 1976 mit gotischer Madonna
  • Barocke Filialkirche Heiliger Franziskus: 1616 erbaut

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Persönlichkeiten mit Bezug zum Ort:

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