Wahl zum Senat der Vereinigten Staaten 2012

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Wahl zum Senat der Vereinigten Staaten 2012
6. November 2012
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2014
Harry Reid official portrait 2009.jpg Sen Mitch McConnell official.jpg
Fraktionsvorsitzender Harry Reid Mitch McConnell
Partei Demokratische Partei Republikanische Partei
Sitze vor der Wahl 51* 47
Sitze nach der Wahl 53 45
Gewinn/Verlust +2 -2
Stimmen gesamt n/a n/a
Stimmenanteil n/a n/a
* 2 Unabhängige bildeten vor der Wahl eine Fraktion mit den Demokraten
2012 Senate election results map.svg
Ergebnisse nach Bundesstaaten
Mehrheitsführer vor der Wahl
Harry Reid
Demokrat
Mehrheitsführer nach der Wahl
Harry Reid
Demokrat

Die Senatswahlen in den Vereinigten Staaten 2012 fanden am Dienstag, den 6. November 2012 statt. Die Wahl war Teil der Wahlen in den Vereinigten Staaten 2012. Zur Wahl standen 33 der 100 Sitze im Senat. Davon wurden 21 Sitze bisher von Demokraten gehalten, dazu 2 Sitze von Unabhängigen, die zusammen mit den Demokraten einen Caucus bildeten. Im Gegensatz standen nur 10 Sitze zur Wahl, die von Republikanern gehalten wurden. Vor der Wahl hatten die Demokraten eine Mehrheit von 51 Sitzen, hinzu kamen 2 Unabhängige. Die Republikaner verfügten über eine Minderheit von 47 Sitzen.

Ergebnis[Bearbeiten]

Bei den Wahlen konnten die Demokraten zwei Sitze hinzugewinnen, die Republikaner büßten zwei Sitze ein, während weiterhin zwei Unabhängige im Senat sitzen, die jedoch mit den Demokraten zusammenarbeiten.[1] Die reguläre Amtszeit der gewählten Senatoren läuft vom 3. Januar 2013 bis zum 3. Januar 2019.

Die Wechsel:

  • Indiana: von den Republikanern zu den Demokraten
  • Massachusetts: von den Republikanern zu den Demokraten
  • Connecticut: von „Unabhängige“ zu den Demokraten
  • Maine: von den Republikanern zu „Unabhängige“
  • Nebraska: von den Demokraten zu den Republikanern

Übersicht[Bearbeiten]

Bundesstaat bisheriger Senator Kandidaten Gewinner
Arizona Jon Kyl Jeff Flake (R)
Richard Carmona (D)
Ian Gilyeat (U)
Jeff Flake
Connecticut Joe Lieberman Chris Murphy (D)
Linda McMahon (R)
Paul Passarelli (U)
Chris Murphy
Delaware Tom Carper Tom Carper (D)
Kevin Wade (R)
Alex Pires (U)
Tom Carper
Florida Bill Nelson Bill Nelson (D)
Connie Mack IV (R)
Chris Borgia (U)
Bill Gaylor (U)
Bill Nelson
Hawaii Daniel Akaka Mazie Hirono (D)
Linda Lingle (R)
Heath Beasley (U)
Mazie Hirono
Indiana Richard Lugar Richard Mourdock (R)
Joe Donnelly (D)
Andrew Horning (U)
Joe Donnelly
Kalifornien Dianne Feinstein Dianne Feinstein (D)
Elizabeth Emken (R)
Dianne Feinstein
Maine Olympia Snowe Charles E. Summers, Jr. (R)
Cynthia Dill (D)
Andrew Ian Dodge (U)
Angus King (U)
Angus King
Maryland Ben Cardin Ben Cardin (D)
Rob Sobhani (I)
Dan Bongino (R)
Dean Ahmad (U)
Ben Cardin
Massachusetts Scott Brown Scott Brown (R)
Elizabeth Warren (D)
Bill Cimbrelo (U)
Elizabeth Warren
Michigan Debbie Stabenow Debbie Stabenow (D)
Pete Hoekstra (R)
Scotty Boman (U)
Debbie Stabenow
Minnesota Amy Klobuchar Amy Klobuchar (D)
Kurt Bills (R)
Amy Klobuchar
Mississippi Roger Wicker Roger Wicker (R)
Albert N. Gore, Jr. (D)
Thomas Cramer (U)
Shawn O'Hara (U)
Roger Wicker
Missouri Claire McCaskill Claire McCaskill (D)
Todd Akin (R)
Jonathan Dine (U)
Claire McCaskill
Montana Jon Tester Jon Tester (D)
Denny Rehberg (R)
Dan Cox (U)
Jon Tester
Nebraska Ben Nelson Bob Kerrey (D)
Deb Fischer (R)
Russell Anderson (U)
Deb Fischer
Nevada Dean Heller Dean Heller (R)
Shelley Berkley (D)
Dean Heller
New Jersey Bob Menendez Bob Menendez (D)
Joe Kyrillos (R)
Ken Kaplan (U)
Gavin Bard (U)
Larry Donahue (U)
Bob Menendez
New Mexico Jeff Bingaman Martin Heinrich (D)
Heather Wilson (R)
Jon Barrie (U)
Martin Heinrich
New York Kirsten Gillibrand Kirsten Gillibrand (D)
Wendy E. Long (R)
Chris Edes (U)
Colia Clark (U)
Kirsten Gillibrand
North Dakota Kent Conrad Heidi Heitkamp (D)
Rick Berg (R)
Heidi Heitkamp
Ohio Sherrod Brown Sherrod Brown (D)
Josh Mandel (R)
Joseph Rosario DeMare (U)
Sherrod Brown
Pennsylvania Bob Casey, Jr. Bob Casey, Jr. (D)
Tom Smith (R)
Rayburn Douglas Smith (U)
Bob Casey, Jr.
Rhode Island Sheldon Whitehouse Sheldon Whitehouse (D)
Barry Hinckley (R)
Sheldon Whitehouse
Tennessee Bob Corker Bob Corker (R)
Mark Clayton (D)
Dr. Shaun Crowell (U)
Bob Corker
Texas Kay Bailey Hutchison Ted Cruz (R)
Paul Sadler (D)
John Jay Myers (U)
Chris Tina Foxx Bruce (U)
David Collins (U)
Ted Cruz
Utah Orrin Hatch Orrin Hatch (R)
Scott Howell (D)
Orrin Hatch
Vermont Bernie Sanders John MacGovern (R)
Bernie Sanders (U)
Cris Ericson (U)
Bernie Sanders
Virginia Jim Webb Tim Kaine (D)
George Allen (R)
Tim Kaine
Washington Maria Cantwell Maria Cantwell (D)
Michael Baumgartner (R)
Maria Cantwell
West Virginia Joe Manchin Joe Manchin (D)
John Raese (R)
Joe Manchin
Wisconsin Herb Kohl Tammy Baldwin (D)
Tommy Thompson (R)
Tammy Baldwin
Wyoming John Barrasso John Barrasso (R)
Tim Chesnut (D)
John Barrasso

Legende
(D): Demokratische Partei
(R): Republikanische Partei
(U): andere Partei oder Partei unabhängig
Quelle: [1]

Die Staaten im Überblick[Bearbeiten]

Arizona[Bearbeiten]

Jeff Flake
Richard Carmona

In Arizona trat der Republikaner Jon Kyl nach drei Amtsperioden nicht erneut an. Um den Sitz konkurrierten sein Parteifreund Jeff Flake, der Demokrat Richard Carmona und ein unabhängiger Kandidat. Jeff Flake konnte sich durchsetzen.

Connecticut[Bearbeiten]

Chris Murphy
Linda McMahon

In Connecticut trat Joe Lieberman, der als unabhängiger Abgeordneter im Senat saß, nicht mehr an. Er hatte bereits vier Amtszeiten hinter sich und war früher als Demokrat angetreten. Um seine Nachfolge bewarben sich der der Demokrat Chris Murphy, der bisher im Repräsentantenhaus saß und die Republikanerin Linda McMahon. Chris Murphy gewann die Wahl mit 55,1 % der Stimmen .

Delaware[Bearbeiten]

Tom Carper

In Delaware versuchte der Demokrat Tom Carper, seinen Sitz zu verteidigen. Er hatte bereits zwei Amtszeiten hinter sich. Gegen ihn traten der Republikaner Kevin Wade und der unabhängige Kandidat Alex Pires an. Tom Carper wurde wiedergewählt.

Florida[Bearbeiten]

Bill Nelson
Connie Mack IV

In Florida versuchte der Demokrat Bill Nelson, seinen Sitz zu verteidigen. Er hatte bereits zwei Amtszeiten hinter sich. Gegen ihn traten der Republikaner Connie Mack IV und die unabhängigen Kandidaten Chris Borgia und Bill Gaylor an. Bill Nelson wurde wiedergewählt.

Hawaii[Bearbeiten]

Mazie Hirono
Linda Lingle

In Hawaii trat der Demokrat Daniel Akaka nicht wieder an. Er saß seit 1990 im Senat. Um seine Nachfolge bewarben sich die Demokratin Mazie Hirono und die Republikanerin Linda Lingle. Mazie Hirono gewann die Wahl.

Indiana[Bearbeiten]

Joe Donnelly
Richard Mourdock

In Indiana wurde der Republikaner Richard Lugar nicht mehr von seiner Partei nominiert. Er saß seit 1976 im Senat. Die Vorwahlen gegen ihn gewann Richard Mourdock, der sich allerdings nicht gegen den Demokraten Joe Donnelly durchsetzen konnte. Es fand somit ein Wechsel von den Republikanern zu den Demokraten statt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b http://www.politico.com/2012-election/map/#/Senate/2012