Wahrnehmungsstörung

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Eine Wahrnehmungsstörung ist eine Störung in der Verarbeitung von Sinneseindrücken. Menschen mit Wahrnehmungsstörungen haben Probleme bei der zentralnervösen Integration ihrer Sinneseindrücke. Wahrnehmungsstörungen im engeren Sinne liegen dann vor, wenn das verlässlichste Umweltorientierungssystem - das Spüren - die Verbindung der Sinnessysteme untereinander, oder die geordnete Abfolge von Reizen betroffen sind. Man unterscheidet zwischen taktil-kinaesthetischer, intermodaler oder serialer Wahrnehmungsstörung.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Behandlungsmethoden

Durch Auseinandersetzung mit der Umwelt im Rahmen von problemlösenden Alltagsgeschehnissen gelangt ein Mensch zum Wissen, wie die Beziehung zwischen Körper und Umwelt beschaffen ist; er erhält gespürte Wahrnehmungsinformation. Bei gestörter Wahrnehmung kann man nach der Affolter-Methode (nach Felicie Affolter) durch gezieltes „Führen“ an Händen und Körper zur Verbesserung der gespürten Informationssuche beitragen.

Ziel des therapeutischen Führens ist eine Erweiterung der gespürten Erfahrung und die Verbesserung der Wahrnehmungsorganisation. Dadurch können die betroffenen Menschen im Laufe der Zeit ein größeres Verständnis, mehr Flexibilität, Selbstständigkeit und verbesserte sprachliche Leistungen erreichen.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Felicie Affolter: Wahrnehmung, Wirklichkeit und Sprache. Neckar-Verlag (10.Auflage), ISBN 3788302550
  • Walter F. Haupt, Kurt-Alphons Jochheim, Helmut Remschmidt: Neurologie und Psychiatrie. ISBN 3-13-453607-2

[Bearbeiten] Weblinks

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