Wahrscheinlichkeitserzeugende Funktion
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In der Wahrscheinlichkeitstheorie ist die wahrscheinlichkeitserzeugende Funktion einer
-wertigen Zufallsvariable X definiert durch
für
.
[Bearbeiten] Eigenschaften
- Die wahrscheinlichkeitserzeugende Funktion bestimmt die Verteilung von X eindeutig:
- Ist mX(t) = mY(t) für alle
und
, dann folgt P[X = k] = P[Y = k] für alle
.
- Des Weiteren gilt für eine
-wertige Zufallsvariable X für alle 
![P\left[ X = k \right] = \dfrac{ m_{X}^{(k)} (0) }{k!},](//upload.wikimedia.org/wikipedia/de/math/1/c/0/1c0655c5459c4e1db4ae4dcab335eb18.png)
- das heißt, sie erzeugt die Wahrscheinlichkeiten der Zufallsvariable.
- Sind die Zufallsvariablen
unabhängige,
-wertige Zufallsvariablen, dann gilt:
- Für eine
-wertige Zufallsvariablen X mit endlichem k. Moment,
, ist
- Damit lassen sich die Erwartungswerte und Varianzen von
-wertigen Zufallsgrößen ermitteln:
für
.
und
, dann folgt
.![P\left[ X = k \right] = \dfrac{ m_{X}^{(k)} (0) }{k!},](http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/math/1/c/0/1c0655c5459c4e1db4ae4dcab335eb18.png)

![\operatorname E\left[ \binom{X}{k} \right] = \dfrac{ m_{X}^{(k)} (1) }{k!}\,.](http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/math/0/4/f/04fdfc1aaed5a394a8f6f9eebf7229ee.png)
![\operatorname{E}\left[X \right] = m_X ' (1)\,,](http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/math/d/e/a/dea973787cbd729ac909440fa06aa7f7.png)
![\operatorname{Var} \left[ X \right] = \operatorname E\left[X(X-1)\right] + \operatorname E\left[X \right] - \operatorname E\left[X \right]^2 = m_X '' (1) + m_X ' (1) - m_X ' (1)^2\,.](http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/math/c/3/c/c3c3bef3d0a08a76e57aec30b400fcb1.png)