Wairoa River (Hawke’s Bay)

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Wairoa River
Das Wairoa-Flusssystem in der Region Hawke’s Bay

Das Wairoa-Flusssystem in der Region Hawke’s Bay

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Wairoa-Distrikt, Region Hawke’s Bay, Nordinsel (Neuseeland)
Flusssystem Wairoa River (Hawke’s Bay)Vorlage:Infobox Fluss/ABFLUSSWEG_fehlt
Ursprung Zusammenfluss von Ruakituri River und Hangaroa River bei Te Reinga
38° 49′ 43″ S, 177° 31′ 2″ O-38.828499177.51734
Mündung in die Hawke Bay-39.065161177.409101Koordinaten: 39° 3′ 55″ S, 177° 24′ 33″ O
39° 3′ 55″ S, 177° 24′ 33″ O-39.065161177.409101
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Rechte Nebenflüsse Waiau River (Hawke’s Bay)Vorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Der Wairoa River ist ein Fluss im Wairoa-Distrikt auf der Nordinsel von Neuseeland, dessen Einzugsgebiet mit allen Zu- und Nebenflüssen fast den gesamten Wairoa-Distrikt umfasst.

Der Name wairoa soll wortgetreu übersetzt „langer Fluss“ bedeuten[1], ist aber im Māori Dictionary nicht zu finden[2].

Geografie[Bearbeiten]

Der offiziellen Flussbezeichnung folgend beginnt der Wairoa River erst mit dem Zusammenfluss des Ruakituri River mit dem Hangaroa River im Tal der Siedlung Te Reinga, etwa 27 km nordöstlich der Distriktshauptstadt Wairoa. Von dort aus fließt der Wairoa River in südwestlicher Richtung bis nach Frasertown, um dann mit dem Zufluss des Waiau Rivers weiter nach Süden in Richtung Wairoa und dann in einem östlich verlaufenden Bogen in die Hawke Bay zu münden. Bevor der Waiau River in den Wairoa River mündet, hat er noch die Zuflüsse des Waikaretaheke Rivers, die aus dem Lake Waikaremoana stammen, aufgenommen. Das gesamte Einzugsgebiet des Wairoa Rivers beläuft sich somit auf rund 3.780 km2.

Überflutungen[Bearbeiten]

Wairoa River, gut gefüllt, nach Regenfällen in den Bergen. Sicht von der Wairoa-Brücke aus in Richtung Westen.

Die Ebene im Mündungsgebiet des Wairoa Rivers ist im Vergleich zu seinem Einzugsgebiet recht schmal und dazu kommt, dass die Flussmündung sich über eine Küstenlinie von gut 2 km länge ständig verändert und zeitweise zu schlechteren Abflüssen in den Pazifischen Ozean führen kann. In den Monaten November bis April wird die Ostküste von mehr oder weniger starke Zyklone, die zum Teil schwere Regenfälle mit sich bringen, die die Flüsse in sehr kurzer Zeit stark anschwellen lassen und zu erheblichen Überflutungen führen können, heimgesucht.

So besteht für die Stadt Wairoa, die auf dem Schwemmland des Wairoa Rivers gebaut wurde, eine permanente Überflutungsgefahr. Im Mai 1948 brachten heftige Regenfälle mit 11.440 m3/sek. den höchsten Durchfluss, der jemals in Neuseeland gemessen wurde. Die einzige Brücke, die die beiden Stadtteile von Wairoa miteinander verbindet, verschwand knapp 1 m tief im Strom. 1988 jedoch, wurde die Brücke durch die Auswirkungen des Zyklon Bora weggerissen und die Stadt unter Wasser gesetzt[3].

Nutzung[Bearbeiten]

Im Wairoa River ist das Angeln möglich. In dem Fluss kommen Regenbogenforellen und vereinzelt auch Bachforellen[4].

Quellen[Bearbeiten]

  • Wairoa River - Te Ara - (abgerufen am 16. Februar 2010)
  • David Moore Johnston, Lisa J. Pearse, Hazards in Hawke's Bay, Hawke's Bay Regional Council, Napier, 2007. ISBN 1-877405-13-2

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wairoa River - Te Ara - (abgerufen am 16. Februar 2010)
  2. Māori Dictionary - (abgerufen am 16. Februar 2010)
  3. Mike Adye, Wairoa - A town living with the risk of flooding, TEPHRA, Februar 2001.
  4. Wairoa River Trout Fishing - nzfishing.com - (abgerufen am 17. Februar 2010)