Walasse Ting

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Walasse Ting (* 13. Oktober 1929 in Shanghai; † 17. Mai 2010) war ein chinesisch-amerikanischer Künstler und Dichter. Manchmal benutzt man seinen chinesischen Namen "丁雄泉" oder eine seiner Übersetzungen: Ding Xiongquan oder Ting Hsiung-ch'uan.

Leben[Bearbeiten]

Ting wurde 1929 in Shanghai geboren. 1946 zog er nach Hongkong und wohnte dort einige Jahre. 1952 zog er nach Paris und lernte dort Künstler kennen, wie Karel Appel, Asger Jorn und Pierre Alechinsky, die alle Mitglieder der CoBrA Gruppe waren. Später zog er nach New York, USA, wo er Inspirationen für seine Malerei in der Pop-Art und im abstrakten Expressionismus fand. Er begann als abstrakter Künstler, aber die meisten seiner Werken seit Mitte der siebzigerjahren sind populär figürlich. Es sind häufig großformatige Arbeiten mit großen Farbflächen. Ting hat mit Acrylfarben gemalt. Ting lebte wechselweise in Amsterdam und New York.

Werk[Bearbeiten]

Mit seinen farbenreichen Gemälden hat er ein breites Publikum erreicht. Nackte Frauen, Katzen, Vögel und andere Tiere sind typische Themen in seinen Werken. Ting hat 13 Bücher geschrieben, zum Beispiel "One Cent Life" (E.W Kornfeld, 1964), ein Portfolio mit 62 Lithografien von 28 Künstlern, unter anderen Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann, James Rosenquist, Asger Jorn, Pierre Alechinsky, Karel Appel, Kiki Kogelnik, Joan Mitchell und Sam Francis.

Präsenz in Ausstellungen[Bearbeiten]

Werke von Ting sind in vielen Sammlungen zu sehen, zum Beispiel im Guggenheim Museum, New York; Museum of Modern Art, New York; Art Institute of Chicago; Tate Modern, London; Centre Pompidou, París und im Hong Kong Museum of Art.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

1970 hat er den Guggenheim Fellowship Award für Zeichnen gewonnen.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]