Walburgskirchen

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Walburgskirchen
Markt Tann
Koordinaten: 48° 22′ N, 12° 54′ O48.36590312.89376417Koordinaten: 48° 21′ 57″ N, 12° 53′ 38″ O
Höhe: 417 m
Eingemeindung: 1972
Postleitzahl: 84367
Vorwahl: 08572
Karte

Die Pfarrkirche St. Walburga

Walburgskirchen ist ein Ortsteil des Marktes Tann im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Walburgskirchen liegt etwa sechs Kilometer nördlich von Tann an der Staatsstraße 2090 im Tal des Grasenseeer Baches. Der Ort entwickelte sich bandartig mit Drei- und Vierseithöfen entlang der Straße. An den Hanglagen liegen einzelne Anwesen.

[Bearbeiten] Geschichte

Sancto Wolprantzkirchen (Amt Rabenham, 13. Jahrhundert), Walpurkchirchen (Urbar Julbach, 1435), Waltperkirchen (1482) bzw. Wallperskirchen (1532) war im Herzogtum und später Kurfürstentum Bayern eine Obmannschaft im Amt Pfarrkirchen des landesherrlichen Gerichtes Reichenberg-Pfarrkirchen.

Die Ruralgemeinde Walburgskirchen wurde 1818 mit dem zweiten Gemeindeedikt geschaffen. Sie kam im Zuge der Gebietsreform in Bayern 1972 zum Markt Tann. Am südlichen Ortsrand entstand ein Neubaugebiet.

In kirchlicher Hinsicht war Walburgskirchen ursprüngliche Filiale von Pfarrkirchen und wurde 1519 Benefizium, 1677 Expositur, 1691 Vikariat und 1899 Pfarrei. 1989 zählte sie 820 Katholiken.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Die spätgotische Pfarrkirche St. Walburga entstand um 1500, der Turm stammt aus dem 13./14. Jahrhundert. 1882 wurde die Kirche vergrößert. Der Backsteinbau hat ein Parallelrippengewölbe und ist modern ausgestattet.

[Bearbeiten] Bildung und Erziehung

Walburgskirchen besitzt einen gemeindlichen Kindergarten und eine Grundschule.

[Bearbeiten] Vereine

  • Die Freiwillige Feuerwehr Walburgskirchen besteht seit 1884.
  • Steinbachschützen Walburgskirchen
  • Theatergruppe Walburgskirchen
  • TUS Walburgskirchen
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