Wald-Michelbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wald-Michelbach
Wald-Michelbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wald-Michelbach hervorgehoben
49.5666666666678.8333333333333343Koordinaten: 49° 34′ N, 8° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Kreis: Kreis Bergstraße
Höhe: 343 m ü. NN
Fläche: 74,36 km²
Einwohner:

10.801 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 145 Einwohner je km²
Postleitzahl: 69483
Vorwahl: 06207
Kfz-Kennzeichen: HP
Gemeindeschlüssel: 06 4 31 021
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
In der Gass 17
69483 Wald-Michelbach
Webpräsenz: www.wald-michelbach.de
Bürgermeister: Joachim Kunkel
Lage der Gemeinde Wald-Michelbach im Kreis Bergstraße
Karte

Wald-Michelbach im Odenwald ist mit einer Fläche von über 74 km2 die größte Gemeinde im Kreis Bergstraße in Hessen noch vor der Stadt Lampertheim.

Inhaltsverzeichnis

Geographie [Bearbeiten]

Geologie [Bearbeiten]

→ Siehe auch: Geologie des Odenwaldes

Wald-Michelbach liegt im Zentrum der geologischen Entwicklung des Odenwaldes, nämlich am Schnittpunkt des nördlichen →Böllsteiner-Gneis-Odenwaldes, des westlichen →Trommgranits und des östlichen →Buntsandstein-Odenwaldes.

Diese Formationen wurden verursacht durch große Bewegungen der Erdkruste in zwei verschiedenen Erdzeitaltern und einer zwischenzeitlichen Abtragung und Sedimentation.

  • Die Biotitgranite sind - wie die etwas älteren Granodiorite des Weschnitzplutons - im Erdaltertum (Paläozoikum) entstanden, bzw. aus Altbeständen umgeformt worden. Die Größe und Verteilung der Kontinente war zu dieser Zeit ganz anders als heute[2]: „Mitteleuropa“ lag in einem Ozean- Gebiet südlich des Äquators und bestand aus kleinen Kontinenten. Damals driftete durch die Kontinentalverschiebung ein Südkontinent auf einen Nordkontinent zu. Dadurch kollidierten die dazwischenliegenden „mitteleuropäischen“ Zwerg-Kontinente und in der Devon und Karbon-Zeit (vor etwa 380-320 Mio. Jahren) erhob sich auf und zwischen ihnen das variszische Gebirge, zu dem der Odenwald zählt. [3] Infolge der Zusammenschiebungen (Subduktion) wurden einmal die alten Gesteine tief in die Erdkruste versenkt und in dem oberen Erdmantel in ca. 15 Kilometer Tiefe aufgeschmolzen, zum Zweiten langsam – zusammen mit Magmagesteinen - zurück in die Erdkruste hochgedrückt, wo sie im Laufe von 60 Mio. Jahren allmählich abkühlten und sich verfestigten.[4] Bei diesen tektonischen Prozessen rissen die Gesteinsmassen immer wieder auf und gaben Raum für Veränderungen. Im Gebiet um Kreidach und Ober-Mengelbach entwickelte sich eine Mischzone mit granitischen Gesteinen und umgewandelten Altbeständen (Schiefer bzw. Biotit-Plagioklas-Gneis-Schollen, früher als Amphibolit bezeichnet). Die Spalten füllten sich mit Schmelzen, die dort zu Ganggesteinen auskristallisierten. Ältere Biotitgranite wurden durch jüngere aplitartige Granite durchtrümmert, z. B. westlich von Siedelsbrunn und Wald-Michelbach.
  • In der Vorgeschichte des Granit-Odenwalds bildete sich bereits der Böllsteiner Gneis. Er ist aus granitischen Gesteinen hervorgegangen, die vor etwa 410 Mio. Jahren als glühend heiße Magmen von unten in ältere sedimentäre Gesteine eingedrungen sind. Diese wurden gemeinsam – infolge der Zusammenschiebungen - in tiefere Bereiche der Erdkruste versenkt und dort bei hohem Temperatur-Druck zu Schiefern und Gneisen metamorphisiert. Eine alte Störungszone, die NNE verlaufende Otzbergspalte, die sich vom Otzberg – über Wald-Michelbach – nach Süden bis zur Oberrheingraben- Grenze Heidelberg /Karlsruhe fortsetzt, bildet den westlichen Rand des Böllsteiner Gneises, der - als schmale Gneis-Zwischenzone - über Hammelbach und Scharbach bis Aschbach nachweisbar ist, größtenteils jedoch unter der Buntsandsteindecke versteckt liegt. An dieser Linie schob sich durch die Kontinentaldrift der westliche Bergsträßer Odenwald (im Unterkarbon vor etwa 333 bis 329 Mio. Jahren entstanden) an den älteren Böllsteiner Odenwald. Der vor ca. 320 Mio. Jahren nachdringende Trommgranit verschweißte im weiteren Verlauf der Plattenkollision die beiden Gebirgsteile.[5]
  • Vor etwa 260 Mio. Jahren - das Granit-Gneis-Gebirge ist inzwischen bis zum Sockel abgetragen - überschwemmte im Erdzeitalter des jüngeren Perm das sogenannte Zechsteinmeer den Odenwald und überdeckte ihn mit Ablagerungen, die für den Überwälder Bergbau bedeutsam sind: Dolomite, in die später eisen- und manganhaltige Quarzlösungen eindrangen. Die Sedimentationsgeschichte setzt sich im Mesozoikum (Erdmittelalter) zwischen 251 und 65 Mio. Jahren mit der Ablagerung – bis zu 600 m - mächtiger Buntsandstein-, Muschelkalk- Keuper- und Jura[6] - Schichten fort.
  • Lange Zeit später kam es in Mitteleuropa wieder zu starken Bewegungen in der Erdkruste: In Verbindung mit einer Rift-Zone vom Mittelmeer bis an die Nordsee brach – im Tertiär vor ca. 45 Mio. Jahren - der Oberrheingraben ein. In der Folge zerlegten viele Kreuz- und Querklüfte das Gebiet des heutigen Odenwaldes in Gebirgsblöcke und Gräben. Einige Spalten im Wald-Michelbacher Raum füllten sich mit Quarz - und Schwerspatlösungen (Baryt-Abbau um 1890). Durch ein - die Verwitterung und Abtragung begünstigendes - warmfeuchtes Tertiär-Klima und fluviatile Ausräumung des Hangschutts schnitten sich die Bäche tief ins Gelände ein und zersägten die Bergmassive. Dabei entwickelte sich eine Schichtstufenlandschaft und die mächtigen Jura- Keuper-, Muschelkalk- und Zechstein- Sedimente wurden sukzessiv nach SE hin abgetragen. Die erodierenden Kräfte legten von der Bergstraße bis zum Trommrücken den kristallinen Gebirgsrumpf wieder frei. In Orientierung an alte Störungszonen (Gersprenztal, oberes Ulfenbachtal) veränderten die Bäche ihren Lauf. Im östlichen Odenwald bestimmen nur noch die Buntsandsteinablagerungen das Landschaftsbild: Im Wald-Michelbacher Raum verläuft die Grenze am Osthang des Ulfenbachtals von Affolterbach, Aschbach, Unter-Wald-Michelbach und schwenkt dann nach Westen (Siedelsbrunn). Am Buntsandsteinstufenrand wurde die darunter liegende Zechsteinschicht mit den Eisen- und Manganerzen für den Bergbau zugänglich, z. B. bei Straßburg-Unter-Waldmichelbach und Aschbach. [7] Berge und Hänge zerteilten sich durch Risse in Blöcke, die anschließend durch Chemische Verwitterung kugelförmige Felsburgen und -meere bildeten (Wollsackverwitterung), z. B. auf der Tromm.
  • In der nachfolgenden Eiszeit herrschte im Odenwald ein Permafrost-Klima. D. h. der Boden war ständig tief gefroren. Bei Erwärmung (Ende der Eiszeit) taute die obere Schicht auf, die vom Schutt befreiten Gesteine rutschen auf dem noch gefrorenen Untergrund hangabwärts. So bildete sich im Lauf der Jahrmillionen aus dem Rumpf des variszischen Gebirges und der verbliebenen Buntsandsteindecke das heutige typische Mittelgebirgs-Landschaftsbild um Wald-Michelbach.

Name [Bearbeiten]

Nicht zu verwechseln ist der Ort mit dem namensähnlichen Waldmichelbach, einem Ortsteil der Gemeinde Bessenbach im Landkreis Aschaffenburg.

Nachbargemeinden [Bearbeiten]

Wald-Michelbach grenzt im Norden an die Gemeinde Grasellenbach, im Osten an die Gemeinde Mossautal, die Stadt Beerfelden und die Gemeinde Rothenberg (alle drei im Odenwaldkreis), im Süden an die Stadt Eberbach (Stadtteil Brombach) und die Gemeinden Heddesbach und Heiligkreuzsteinach (alle drei Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg) sowie im Westen an die Gemeinden Abtsteinach, Mörlenbach und Rimbach.

Gemeindegliederung [Bearbeiten]

die Gemeinde Wald-Michelbach setzt sich aus folgenden Ortsteilen bzw. Gemarkungen zusammen

Geschichte [Bearbeiten]

Das Bestehen des Ortes lässt sich unter dem Namen Michilnbach urkundlich zurückverfolgen bis in das Jahr 1238. Damals war hier von einer ecclesia die Rede. Diese war dem Laurentius geweiht.

Von 1822 bis 1968 war Wald-Michelbach Sitz eines Landgerichtes bzw. Amtsgerichtes. Nach dessen Auflösung wurde der Amtsgerichtsbezirk dem Amtsgericht Fürth zugeschlagen.

Seit 1901 war Wald-Michelbach Station der Überwaldbahn, einer Eisenbahnverbindung von Wahlen nach Mörlenbach. Dort bestand ein Anschluss an die Weschnitztalbahn. Die Strecke wurde 1983 für den Personenverkehr und 1994 für den Güterverkehr stillgelegt.

Eingemeindungen [Bearbeiten]

Im Vorfeld der Gebietsreform in Hessen schlossen sich in den Jahren 1970 und 1971 nach und nach einige Nachbargemeinden einvernehmlich der Gemeinde Wald-Michelbach an. Eingegliedert wurden am

  • 1. Dezember 1970 Hartenrod
  • 31. Dezember 1970 Gadern und Kreidach
  • 1. Oktober 1971 Aschbach mit Dürr-Ellenbach
  • 31. Dezember 1971 Siedelsbrunn, Ober- und Unter-Schönmattenwag

Abgeschlossen wurde die Gebietsreform mit der gesetzlich verfügten Eingliederung von Affolterbach am 1. August 1972, dem sich zuvor am 1. Dezember 1970 Kocherbach angeschlossen hatte.

Wappen [Bearbeiten]

Das Wappen zeigt in Schwarz einen goldenen Rost. Der Rost erinnert an den heilige Laurentius, der Patron der katholischen Kirche ist. Das Wappen findet sich erstmals auf einem Stein von 1605 in der Kirchhofmauer. Als Siegel wird es seit dem 18. Jahrhundert verwendet.[8]

Politik [Bearbeiten]

Gemeindevertretung [Bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[9]

Kommunalwahl 2011
 %
40
30
20
10
0
33,3 %
(-5,6 %p)
28,3 %
(-5,8 %p)
10,2 %
(n. k.)
9,5 %
(+3,5 %p)
8,6 %
(-1,3 %p)
8,6 %
(-0,5 %p)
1,6 %
(-0,5 %p)
2006

2011

Parteien und Wählergemeinschaften 2011 2006 2001
 % Sitze  % Sitze  % Sitze
CDU 33,3 12 38,9 14 37,3 14
SPD 28,3 10 34,1 13 37,3 14
Bürger für Wald-Michelbach 10,2 4
GRÜNE 9,5 4 6,0 2 4,0 2
Affolterbach-Kocherbacher-Bürgervereinigung 8,6 3 9,9 4 9,3 3
FWG 8,6 3 9,1 3 9,9 4
FDP 1,6 1 2,1 1 1,1 0
gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 50,0 46,3 53,0
Rathaus im Ortskern der Gemeinde

Bürgermeister [Bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist seit 1999 Joachim Kunkel.[10]

  • 1831–1832 Leonhard Schneider
  • 1832–1843 Adam Gärtner
  • 1843–1852 Leonhard Michel
  • 1853–1859 Ludwig Walz
  • 1860–1873 Christian Huy
  • 1875–1904 Johann Leonhard Röth
  • 1904–1927 Johann Georg Stein
  • 1928–1945 Johann Röth
  • 1945–1948 Philipp Vetter
  • 1948–1975 Eugen Bachmann
  • 1975–1999 Karl-Heinz Dietrich
  • seit 1999 Joachim Kunkel

Städtepartnerschaften [Bearbeiten]

Wald-Michelbach ist seit 1975 mit Montmirail (Frankreich) und seit 1991/92 mit Hassocks (Großbritannien) partnerschaftlich verbunden, die auch beide miteinander verschwistert sind.[11]

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Bücherbrunnen
Das Einhaus (Rückseite)
Evangelische Kirche
Katholische Kirche

Museen [Bearbeiten]

Heimatmuseum [Bearbeiten]

Das Heimatmuseum befindet sich seit 1988 im alten Rathaus direkt im Ortskern. Das Gebäude wurde 1594 erbaut. Hier werden neben Einzelheiten der geschichtlichen Entwicklung Wald-Michelbachs auch Sonderausstellungen präsentiert.

Stoewer-Museum [Bearbeiten]

Das Stoewer-Museum wurde im Jahre 2002 eröffnet und befindet sich im ehemaligen Gebäude der alten Sparkasse, nahe dem Ortskern. Hier wird eine Sammlung von Erzeugnissen der Stoewer-Werke Stettin gezeigt. Mittelpunkt des Museums sind die im Erdgeschoss gezeigten Automobile. Die meisten wurden restauriert und befinden sich in fahrbereitem Zustand. Ferner werden weitere Produkte der Firma Stoewer, wie Näh- und Schreibmaschinen sowie Fahrräder präsentiert. Das Museum wird privat von einem in Stettin geborenen Sammler betrieben. Im Jahre 2005 wurde zu Ehren der Besitzer und ihres Engagements eine Straße in der Kerngemeinde auf den Namen „Stoewerstraße“ getauft.

Bauwerke [Bearbeiten]

Das Überwälder Einhaus wurde im Jahre 2005 vom Überwälder Museums- und Kulturverein und ehrenamtlichen Helfern fertiggestellt. Der Name „Einhaus“ bezieht sich auf die frühere Nutzungsweise eines solchen Gebäudes: In einem einzigen Gebäude waren Wohnung, Vorratskeller, Stall und Scheune integriert. Heute befindet sich hier das Trauzimmer der Gemeinde und ein größerer Mehrzweckraum der zu gesellschaftlichen Zwecken von den Vereinen des Ortes genutzt wird. Im Jahre 2006 wurde zusätzlich der „Kunstbrunnen“ vor dem Einhaus errichtet.

Hardberg [Bearbeiten]

Im Gebiet des Wald-Michelbacher Ortsteils Siedelsbrunn befindet sich der Hardberg, mit 593 m ü. NN der dritthöchste Berg des Odenwaldes. Auf dem Gipfel des Hardbergs befindet sich ein 135 Meter hoher Rundfunk- und Fernsehsendemast des Hessischen Rundfunks. Von verschiedenen Seiten des Hardberg besteht eine einzigartige Fernsicht über den Odenwald und über das Rheintal.

Freizeit- und Sportanlagen [Bearbeiten]

Wald-Michelbach besitzt ein im Jahre 2003 renoviertes Freibad. Darüber hinaus verfügt der Ort über einen Kunstrasen-Fußballplatz, der im Jahre 2000 den vorherigen Ascheplatz ablöste. Bespielt wird er von der SG Wald-Michelbach und dem SV Eintracht Wald-Michelbach.

Ferner existiert eine Sporthalle, die von den männlichen und weiblichen Handballern der SG Wald-Michelbach und des TV 02 Siedelsbrunn sowie von den Volleyballerinnen des ÜSC Wald-Michelbach genutzt wird.

Seit 2010 gibt es im Wald-Michelbacher Ortsteil Kreidach, direkt an der Kreidacher Höhe, eine Sommerrodelbahn. Sie hat eine Länge von einem Kilometer und verfügt über zwei Kreisel sowie ein Brückenbauwerk.[12]

Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]

  • Heimatfest (1. Wochenende im Juli)
  • Fumaba
  • Gassenmarkt
  • Kerwe (3. Sonntag im August)
  • Weihnachtsmarkt
  • Kommunales Kino (2. Samstag im Monat)

Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]

Wirtschaft [Bearbeiten]

Größter Arbeitgeber der Gemeinde und der Umgebung war bis zur Insolvenz 2005 das Unternehmen Coronet mit zuletzt 800 Mitarbeitern im Odenwald. 2009 waren von noch 40 Arbeitsplätze übrig. Die Gemeinde Wald-Michelbach versucht seitdem, den Werks-Standort als Industriepark IGENA zu vermarkten.[13]

Gesundheitswesen [Bearbeiten]

In Hanglage des Hardbergs im Ortsteil Siedelsbrunn befand sich die Fachklinik am Hardberg, eine Kurklinik für Psychotherapie und Suchtmedizin mit einer systemisch-hypnotherapeutischen Ausrichtung für 160 Patienten.

Bildung [Bearbeiten]

Die Gemeinde Wald-Michelbach besitzt zwei Grundschulen, eine Sonderschule, eine Haupt- und Realschule sowie ein Gymnasium. Seit 2007 gibt es zudem eine freie Schule in privater Trägerschaft.

Kerngemeinde
  • Adam-Karrillon-Schule (Grundschule)
  • Mary-Anne-Kübel-Schule (Schule für Lernhilfe)
  • Eugen-Bachmann-Schule (Haupt- und Realschule)
  • Überwald-Gymnasium
  • Drachenschule Odenwald – freie Schule (Grund- u. Integrierte Gesamtschule 1.-10. Klasse)
Ortsteile
  • Grundschule Unter-Schönmattenwag

Bibliotheken [Bearbeiten]

2007 eröffnete das Überwald-Gymnasium seine neue Bibliothek MIZ (Medien- und Informationszentrum). Diese darf nicht nur von allen Schülern, sondern auch von den Bürgern der umliegenden Gemeinden besucht und benutzt werden.

Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Ehrenbürger [Bearbeiten]

  • 1913: Rudolf Wünzer, Oberamtsrichter und hessischer Abgeordneter
  • 1923: Adam Karrillon, Arzt und Schriftsteller, erster Büchner-Preisträger
  • 1952: Josef Valentin Krämer, Pfarrer, Mitbegründer und stellvertretender Direktor des Überwald-Gymnasiums[14]

Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

  • Peter W. Sattler: Festschrift zur 750-Jahrfeier der Gemeinde Wald-Michelbach am 28. Mai 1988. Gemeindevorstand Wald-Michelbach, Wald-Michelbach 1988.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 31. Dezember 2011 (Hilfe dazu)
  2. Franke, Wolfgang: The mid-European segment of the Variscides: tectono-stratigraphic units, terrane boundaries and plate tectonic evolution. In: Geol.Soc.London Spec.Publ. 179 2000, S. 35-61.
  3. Altherr, R. u.a.: Plutonism in the Variscan Odenwald (Germany): from subduction to collision. In: Int. J. Earth Sci. 88 1999, S. 422-443.
  4. Stein, Eckardt u.a.: Geologie des kristallinen Odenwalds – seine magmatische und metamorphe Entwicklung. In: Jahresberichte und Mitteilungen Oberrheinischer Geologischer Verein. N.F.83 2001, S. 89-111.
  5. Nickel, Erwin: Odenwald - Vorderer Odenwald zwischen Darmstadt und Heidelberg. 2. Aufl. Borntraeger, Berlin 1985, ISBN 3-443-15024-1. (Sammlung geologischer Führer 65)
  6. Frenzel, G: Die Nephelingesteinsparagenese des Katzenbuckels im Odenwald. In: Amstutz, G.C. u.a. (Hrsg.): Mineralien und Gesteine im Odenwald. Der Aufschluss. Sonderband 27, Heidelberg 1975, S. 213-228.
  7. Fettel, Michael: Bergbaugeschichte des Odenwaldes. In: Amstutz, G.C. u.a. (Hrsg.): Mineralien und Gesteine im Odenwald. Der Aufschluss. Sonderband 27. Heidelberg 1975, S. 267-280.
  8. Gemeinde Wald-Michelbach
  9. Hessisches Statistisches Landesamt: Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  10. Gemeinde Wald-Michelbach
  11. Gemeinde Wald-Michelbach
  12. Offizielle Homepage der Sommerrodelbahn, abgerufen am 7. Juli 2010
  13. Igena-Industriepark im Internet
  14. Gemeinde Wald-Michelbach

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Wald-Michelbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien