Waldbach (Steiermark)

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Waldbach
Wappen von Waldbach
Waldbach (Steiermark) (Österreich)
Waldbach (Steiermark)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Hartberg-Fürstenfeld
Kfz-Kennzeichen: HF (ab 1.7.2013; alt: HB)
Hauptort: Arzberg
Fläche: 18,68 km²
Koordinaten: 47° 27′ N, 15° 50′ O47.44916666666715.837222222222625Koordinaten: 47° 26′ 57″ N, 15° 50′ 14″ O
Höhe: 625 m ü. A.
Einwohner: 693 (1. Jän. 2014)
Postleitzahl: 8253
Vorwahl: 03336
Gemeindekennziffer: 6 22 61
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Arzberg 119
8253 Waldbach
Website: www.waldbach.steiermark.at
Politik
Bürgermeister: Andreas Riegler (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(9 Mitglieder)
6 ÖVP, 2 SPÖ, 1 FPÖ
Lage der Gemeinde Waldbach im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld
SteiermarkLage der Gemeinde Waldbach (Steiermark) im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Waldbach mit 693 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) ist eine Gemeinde im Gerichtsbezirk Fürstenfeld und im politischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld in der Steiermark (Österreich). Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie ab 2015 mit der Gemeinde Mönichwald zusammengeschlossen,[1] die neue Gemeinde wird den Namen Waldbach-Mönichwald führen. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz - StGsrG.[2] Eine Anfechtung der Zusammenlegung, welche von der Gemeinde Waldbach beim Verfassungsgerichtshof eingebracht worden war, war nicht erfolgreich.[3]

Geografie[Bearbeiten]

Die Region, in der Waldbach liegt, wird auch oft als Joglland bezeichnet, zu dem auch noch Nachbardörfer gehören. Waldbach hat auch Anteil am Hochwechsel, welcher eine natürliche Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark bildet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Katastralgemeinden der Gemeinde Waldbach sind (Fläche 2001): Arzberg (486,53 ha), Rieglerviertl (858,12 ha), Schrimpf (521,96 ha).
Ortschaften mit Einwohnerzahl (Registerzählung 2011):

  • Arzberg (464)
  • Breitenbrunn (80)
  • Rieglerviertel (81)
  • Schrimpf (98)

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. August 1984.[4]
Blasonierung: „In Rot ein silberner Wellenbalken, oben und unten von je drei befruchteten silbernen Eichenblättern begleitet.“

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Hauptattraktionen des Jogllandes sind die Nordic Walking Angebote, sowie Naturlehrpfade, Schwimmbäder und Schigebiete. In Waldbach haben die Kernwerke ihren Sitz, die zu den größten Holzfabriken in der Nordoststeiermark zählen. Weiter sind Wiedners Wasserspiele bekannt, die mit Wasserkraft selbstgebaute Eisenbahnen, Gondeln, usw. in Bewegung setzen.

Außerdem ist auch noch eine Waffenausstellung zu bewundern, welche an die Kämpfe der letzten Kriegstage des Zweiten Weltkrieges erinnert, die am Hochwechsel ausgetragen wurden. Inmitten der Wasserspiele findet sich auch eine Gedenkstätte für den Wehrmachtsgeneral und Gefolgsmann Hitlers Eduard Dietl.

Kirche Waldbach

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Waldbach

Bildung[Bearbeiten]

In Waldbach befinden sich:

Religion[Bearbeiten]

Pfarrer: Franz Rechberger

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Söhne und Töchter von Waldbach[Bearbeiten]

  • Andreas Posch (1888-1971), Historiker, Theologe, röm.-kath. Geistlicher

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Waldbach (Steiermark) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 4 Z 6 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  3. Erkenntnis des VfGH vom 23. September 2014, G 44/2014, V 46/2014 über die Anträge der Gemeinde Waldbach.
  4. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 35/36, 1985/86, S. 53
  5. Schulchronik HS Waldbach. Abgerufen am 3. Januar 2014.