Waldbach (Steiermark)

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Waldbach (ehemalige Gemeinde)
Historisches Wappen von Waldbach
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Waldbach (Steiermark) (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bezirk Hartberg-Fürstenfeld (HF), Steiermark
Pol. Gemeinde Waldbach-Mönichwald  (KG Arzberg/Rieglerviertl/Schrimpf)
Ortschaft Arzberg/Breitenbrunn/Rieglerviertel/Schrimpf
Koordinaten 47° 26′ 57″ N, 15° 50′ 14″ O47.44916666666715.837222222222625Koordinaten: 47° 26′ 57″ N, 15° 50′ 14″ Of1
Höhe 625 m ü. A.
Einwohner d. stat. Einh. Ungültiger Metadaten-Schlüssel 62261 (1. Jänner 2014)
Postleitzahl 8253f1f0
Vorwahl +43/3336f1
Offizielle Website
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Waldbach (62279 000)
Gemeinde 1850–2014, seit 1. Jänner 2015 Teil von Waldbach-Mönichwald
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Waldbach mit Ungültiger Metadaten-Schlüssel 62261 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) ist eine ehemalige Gemeinde im Gerichtsbezirk Fürstenfeld und im politischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld in der Steiermark (Österreich). Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie seit 2015 mit der Gemeinde Mönichwald zusammengeschlossen,[1] die neue Gemeinde führt den Namen Waldbach-Mönichwald. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz - StGsrG.[2] Eine Anfechtung der Zusammenlegung, welche von der Gemeinde Waldbach beim Verfassungsgerichtshof eingebracht worden war, war nicht erfolgreich.[3]

Geografie[Bearbeiten]

Die Region, in der Waldbach liegt, wird auch oft als Joglland bezeichnet, zu dem auch noch Nachbardörfer gehören. Waldbach hat auch Anteil am Hochwechsel, welcher eine natürliche Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark bildet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Katastralgemeinden der ehemaligen Gemeinde Waldbach sind (Fläche 2001): Arzberg (486,53 ha), Rieglerviertl (858,12 ha), Schrimpf (521,96 ha).
Ortschaften mit Einwohnerzahl (Registerzählung 2011):

  • Arzberg (464)
  • Breitenbrunn (80)
  • Rieglerviertel (81)
  • Schrimpf (98)

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. August 1984.[4]
Blasonierung: „In Rot ein silberner Wellenbalken, oben und unten von je drei befruchteten silbernen Eichenblättern begleitet.“

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Hauptattraktionen des Jogllandes sind die Nordic Walking Angebote, sowie Naturlehrpfade, Schwimmbäder und Schigebiete. In Waldbach haben die Kernwerke ihren Sitz, die zu den größten Holzfabriken in der Nordoststeiermark zählen. Weiter sind Wiedners Wasserspiele bekannt, die mit Wasserkraft selbstgebaute Eisenbahnen, Gondeln, usw. in Bewegung setzen.

Außerdem ist auch noch eine Waffenausstellung zu bewundern, welche an die Kämpfe der letzten Kriegstage des Zweiten Weltkrieges erinnert, die am Hochwechsel ausgetragen wurden. Inmitten der Wasserspiele findet sich auch eine Gedenkstätte für den Wehrmachtsgeneral und Gefolgsmann Hitlers Eduard Dietl.

Kirche Waldbach

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Waldbach

Bildung[Bearbeiten]

In Waldbach befinden sich:

Religion[Bearbeiten]

Pfarrer: Franz Rechberger

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Söhne und Töchter von Waldbach[Bearbeiten]

  • Andreas Posch (1888-1971), Historiker, Theologe, röm.-kath. Geistlicher

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Waldbach (Steiermark) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 4 Z 6 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  3. Erkenntnis des VfGH vom 23. September 2014, G 44/2014, V 46/2014 über die Anträge der Gemeinde Waldbach.
  4. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 35/36, 1985/86, S. 53
  5. Schulchronik HS Waldbach. Abgerufen am 3. Januar 2014.