Waldenburg (Attendorn)

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Waldenburg
Entstehungszeit: um 1000
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Ruine
Bauweise: Bruchstein
Ort: Attendorn
Geographische Lage 51° 6′ 11″ N, 7° 53′ 44,5″ O7Koordinaten: 51° 6′ 11″ N, 7° 53′ 44,5″ O
Waldenburg (Attendorn) (Nordrhein-Westfalen)
DEC
Waldenburg

Die Waldenburg ist eine Burgruine in der Nähe der Stadt Attendorn im Kreis Olpe in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Im 17. Jahrhundert entstand dort die nur kurze Zeit bestehende Kommende Waldenburg des Deutschen Ordens.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Die Ruine befindet sich auf einer Anhöhe unmittelbar an der Biggetalsperre im Sauerland. Diese Anhöhe ist zuerst über eine asphaltierte Straße zu erreichen, die an der Wallfahrtsstätte Waldenburger Kapelle vorbeiläuft. Das letzte kleine Stück zur Ruine verläuft über einen Waldweg. Es gibt auch einen anderen Waldweg, der in der Nähe der Kapelle beginnt und zuerst parallel zur Talsperre verläuft, später sich aber zur Ruine verzweigt.

[Bearbeiten] Geschichte

Sie wurde um 1000 (nach Angaben der Sauerland Tourismus e.V. im 12. Jahrhundert[1]) errichtet und ist das älteste profane Kulturdenkmal in der Stadt Attendorn.

1248 gelangte die Festung Waldenburg in den Besitz des Erzstifts Köln und war lange Zeit ein wichtiger Stützpunkt gegen die Grafen von der Mark.

Im Jahr 1638 gründeten Mitglieder des Deutschen Ordens die Kommende Waldenburg. Dies geschah im Austausch für die Kommende Ottmarsheim (heute: Ootmarsum) in der Twente. Der Grund war die Reformation von Ottmarsheim. Die Ordensleute bauten die Burg zu einer mehrflügeligen Kommende um. Die Kommende wurde allerdings bereits 1692 wieder aufgegeben, da man der Orden die Waldenburg mit dem Haus Fürstenberg gegen die Malenburg tauschte.[2]

Seit 1749 ist die Burg nach einem Brand[1] eine Ruine.

In den Jahren 1989 bis 1991 wurde der Bergfried im Auftrag des Kreises Olpe restauriert.

[Bearbeiten] Anlage

Das markanteste Gebäudeteil ist ein hoher Rundturm, der erkennbar renoviert wurde. Ebenso sind noch einige Mauerreste zu sehen, die ebenfalls renoviert wurden.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b http://www.sauerland.com/sauerland/orte/attendorn/attendorn/burgruine_waldenburg
  2. Géza Jászai (Hrsg.): Monastisches Westfalen. Klöster und Stifte 800–1800. Münster, 1982. 433

[Bearbeiten] Siehe auch

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