Waldo de los Ríos

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Waldo de los Ríos

Waldo de los Ríos (* 7. September 1934 in Buenos Aires, Argentinien; † 28. März 1977 in Madrid, Spanien) war ein argentinischer Pianist, Orchesterleiter, Arrangeur und Komponist.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

De los Ríos war Musiker, seine Mutter eine bekannte Folklore-Interpretin. Er studierte am Konservatorium in Buenos Aires und ging 1962 nach Spanien.

Waldo de los Rios hatte in Spanien einen ähnlichen Stellenwert wie James Last in Deutschland. Er leitete das The Manuel de Falla Orchestra.

Internationale Bekanntheit erreichte Waldo de los Rios 1971 durch seine Klassik-Bearbeitungen im Stil der zeitgenössischen Popmusik. Seine Single Mozart Symphony No. 40 erreichte in den deutschen Charts Platz 10.[1]

Darüber hinaus schrieb er zwischen 1958 und 1977 die Filmmusik zu über 30 Filmen.

1977 litt Waldo de los Ríos unter Depressionen und beging Selbstmord.

Werke[Bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1958: Die fremden Götter (Los dioses ajenos)
  • 1966: Die Verfluchten der Pampas (Savage Pampas)
  • 1969: Das Versteck (La residencia)
  • 1969: Das Leben geht weiter (La vida sigue igual)
  • 1971: Kein Requiem für San Bastardo (A Town Called Bastard)
  • 1971: Mord in der Rue Morgue (Murders in the Rue Morgue)
  • 1971: Matalo (El hombre de Río Malo)
  • 1973: Maske des Grauens (La corrupción de Chris Miller)
  • 1976: Ein Kind zu töten… (Quién puede matar a un niño?)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ehnert, Günter (Hrsg.): Hit Bilanz. Deutsche Chart Singles 1956-1980. Hamburg: Taurus Press, 1990, S. 171