Waldorf (Rheinland-Pfalz)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Waldorf
Waldorf (Rheinland-Pfalz)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Waldorf hervorgehoben
50.4856416666677.2304666666667156Koordinaten: 50° 29′ N, 7° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Ahrweiler
Verbandsgemeinde: Bad Breisig
Höhe: 156 m ü. NN
Fläche: 7,61 km²
Einwohner: 913 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53498
Vorwahl: 02636
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 081
Adresse der Verbandsverwaltung: Bachstraße 11
53498 Bad Breisig
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Hans-Dieter Felten (FWG)

Die Ortsgemeinde Waldorf im Vinxtbachtal gehört zur Verbandsgemeinde Bad Breisig im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Waldorf liegt am Rande des Vulkanparks Brohltal zwischen Sinzig und Niederzissen, unterhalb des erloschenen Vulkans Bausenberg.

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort wurde erstmals im Jahre 960 urkundlich erwähnt. Untersuchungen des Historikers Eugen Ewig ergaben außerdem, dass die Geschichte des Ortes bis 646 n. Chr. nachzuweisen ist. 1996 feierte die Gemeinde deshalb ihr 1350-jähriges Bestehen.[1]

[Bearbeiten] Wappen

Wappenbeschreibung gemäß der Angabe des Landeshauptarchivs Koblenz vom 16. Dezember 1987:

Schild durch einen blauen Wellenstabbalken geteilt, oben in Gold ein schwarzer, rotbewehrter, schreitender Wolf, einen schräg links gestellten roten Bischofsstab tragen; unten gespalten, vorne in Silber ein schwarzes, durchgehendes Kreuz; hinten von Silber und Rot zwölffach geständert.

Wappenerläuterung: Die obere Hälfte symbolisiert die Attribute des Hl. Remaklus. Der teilende Wellenbalken versinnbildlicht den Vinxtbach, die alte Territorial- und Sprachgrenze zwischen Unter- und Obergermanien. Der untere Teil weist auf die „alten“ Herrschaftsverhältnisse hin: Waldorf gehörte zum kurkölnischen Amt Andernach (durchgehendes schwarzes Kreuz auf silbernen Grund) und die Herren Walpot von Bassenheim zu Bornheim hatten als Lehen von Stablo die Erbvogtei inne (rot-silber zwölffach geständertes Kreuz) und übten auch das Vorschlagsrecht für den Pfarrer an der Kirche St. Remaklus zu Waldorf aus.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1815 – 622
  • 1835 – 742
  • 1871 – 717
  • 1905 – 712
  • 1939 – 606
  • 1950 – 633
  • 1961 – 660
  • 1965 – 663
  • 1970 – 684
  • 1975 – 724
  • 1980 – 757
  • 1985 – 727
  • 1987 – 778
  • 1990 – 798
  • 1995 – 839
  • 2000 – 893
  • 2005 – 926
  • 2007 – 913
Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

[Bearbeiten] Veranstaltungen

  • Spectaculum historiae, Dorffest mit Bezügen zu den geschichtlichen Stationen des Ortes
  • St. Remaklus Kirmes am ersten Septemberwochenende eines jeden Jahres ausgetragen vom Katholischen Junggesellenverein Waldorf 1738 e.V.

[Bearbeiten] Sehenswertes

  • St. Remaklus, Kirchenbau aus dem 14. Jahrhundert
  • Streuobstlehrpfad
  • Heimatmuseum

[Bearbeiten] Quellenangaben

  1. Angaben der Gemeinde

[Bearbeiten] Weblinks

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