Waldsolms

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Waldsolms
Waldsolms
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Waldsolms hervorgehoben
50.4419444444448.4863888888889278Koordinaten: 50° 27′ N, 8° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Lahn-Dill-Kreis
Höhe: 278 m ü. NHN
Fläche: 44,75 km²
Einwohner: 4811 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35647
Vorwahl: 06085
Kfz-Kennzeichen: LDK, DIL
Gemeindeschlüssel: 06 5 32 022
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lindenplatz 2
35647 Waldsolms
Webpräsenz: www.waldsolms.de
Bürgermeister: Bernd Heine (SPD)
Lage der Gemeinde Waldsolms im Lahn-Dill-Kreis
Dietzhölztal Haiger Eschenburg Siegbach Dillenburg Breitscheid (Hessen) Driedorf Greifenstein (Hessen) Bischoffen Herborn Sinn (Hessen) Mittenaar Hohenahr Ehringshausen Aßlar Lahnau Wetzlar Hüttenberg (Hessen) Solms Leun Braunfels Schöffengrund Waldsolms Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Landkreis Marburg-Biedenkopf Landkreis Gießen Wetteraukreis Hochtaunuskreis Landkreis Limburg-WeilburgKarte
Über dieses Bild

Waldsolms ist eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis in Hessen.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Waldsolms liegt im östlichen Hintertaunus, im Naturpark Taunus zwischen Wetzlar und Usingen.

Der südlichste Punkt50.395128.4962 des Lahn-Dill-Kreises befindet sich auf der Grenze zur Gemeinde Grävenwiesbach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Waldsolms grenzt im Norden an die Stadt Braunfels und die Gemeinde Schöffengrund (beide im Lahn-Dill-Kreis), im Osten an die Gemeinde Langgöns (Landkreis Gießen), im Südosten an die Stadt Butzbach (Wetteraukreis), im Süden an die Gemeinde Grävenwiesbach (Hochtaunuskreis) sowie im Westen an die Gemeinde Weilmünster (Landkreis Limburg-Weilburg).

Gliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Brandoberndorf (Sitz der Gemeindeverwaltung), Griedelbach, Hasselborn, Kraftsolms, Kröffelbach und Weiperfelden.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Rahmen der hessischen Gebietsreform schlossen sich am 31. Dezember 1971 die bis dahin selbständigen Gemeinden Brandoberndorf, Griedelbach, Hasselborn, Kraftsolms, Kröffelbach und Weiperfelden freiwillig zur neuen Gesamtgemeinde Waldsolms zusammen.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis: [3]

Gemeindewahl in Waldsolms 2011
 %
40
30
20
10
0
30,3 %
26,2 %
21,2 %
13,7 %
8,5 %
n. k.
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-6,2 %p
-5,2 %p
+5,6 %p
+7,0 %p
+1,2 %p
-1,3 %p
-1,1 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 30,3 8 36,5 10
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 26,2 7 31,4 9
FWG Freie Wählergemeinschaft Waldsolms 21,2 6 15,6 4
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 13,7 4 6,7 2
Blaue DIE BLAUEN 8,5 2 7,3 2
FAMILIE FAMILIEN-PARTEI DEUTSCHLANDS 1,3 0
FDP Freie Demokratische Partei 1,1 0
gesamt 100,0 27 100,0 27
Wahlbeteiligung in % 54,4 58,8

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Bernd Heine (SPD). Erster Beigeordneter ist Wolfgang Diehl (ebenfalls SPD) [4]

Partnerschaften[Bearbeiten]

Waldsolms unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu der französischen Gemeinde Laudun–l’Ardoise, Département Gard im Rhônetal.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Im Ortsteil Kröffelbach steht das koptische Kloster St. Antonius. Es verfügt über eine Kirche mit Campanile, die beide nach dem Vorbild koptischer Gotteshäuser in Ägypten errichtet wurden. Das Kloster ist das wichtigste koptische Zentrum in Europa und zugleich eine interkonfessionelle Begegnungsstätte. [5] [6]Sehenswert ist auch die denkmalgeschützte Evangelische Kirche Brandoberndorf

Katholische Kirche Maria Hilf in Brandoberndorf

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Endstation Brandoberndorf
Haltepunkt Hasselborn

Verkehr[Bearbeiten]

Brandoberndorf ist seit 2000 Endpunkt der von der Hessischen Landesbahn GmbH als RMV-Linie 15 betriebenen Taunusbahn von Frankfurt (Main) Hauptbahnhof. Ein weiterer Haltepunkt an der Taunusbahn besteht im Ortsteil Hasselborn. Von 1912 bis 1985 fuhr hier die Solmstalbahn von Wetzlar nach Grävenwiesbach, die mittlerweile Richtung Wetzlar demontiert wurde.

Bildung[Bearbeiten]

Lotte-Eckert-Schule: Grundschule in Brandoberndorf.
Weiterführende Schulen befinden sich in Braunfels, Wetzlar und Usingen.

Koptisch-Orthodoxes Theologie-Kolleg Papst Shenouda III: Institut für koptische Theologie im Kloster Kröffelbach.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 380.
  3. Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011, Waldsolms, Hessisches Statistisches Landesamt. Abgerufen am 1. April 2011.
  4. Homepage der Gemeinde Waldsolms
  5. * Randolf Fügen: Highlights in Mittelhessen. 1. Auflage. Wartenberg Verlag, Gudersberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1044-0.
  6. http://www.kopten.de/stantonius/index.htm

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Waldsolms – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien