Waldstein (Gebirgszug)

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Waldstein
Das Fichtelgebirge im Nordosten Bayerns

Das Fichtelgebirge im Nordosten Bayerns

Lage des Waldsteins im Fichtelgebirge

Lage des Waldsteins im Fichtelgebirge

Höchster Gipfel Großer Waldstein (877 m ü. NN)
Lage Bayern, Deutschland
Koordinaten 50° 8′ N, 11° 51′ O50.12888888888911.855877Koordinaten: 50° 8′ N, 11° 51′ O
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Der Waldstein (Blick nach Nordosten)

Der Waldstein ist ein nördlicher Gebirgszug des Fichtelgebirges in Oberfranken, Bayern. Naturräumlich gehört er zur Haupteinheit Hohes Fichtelgebirge (394).[1][2] Seit September 2010 existiert ein Neuentwurf der Naturräume Nordostbayerns.[3]

Geographie[Bearbeiten]

Höchste Erhebung ist der Große Waldstein (877 m). Während im Westen der Gebirgszug bei Gefrees sanft ausläuft, befinden sich auf dem Gebirgszug die Bärenhöhe (785 m), Bergkopf (857 m) und Gratzberg (721 m), der Predigtberg (725 m) und der Reutberg (750 m), der Lehstenberg (768 m), der Vordere Mittelberg (682 m), Schnittlein (747 m) und Schindelberg (737 m), Kreuzstein (695 m) und Wechselbühl (695 m), der Epprechtstein (798 m), der Kleine Waldstein (829 m) und der Höhenrücken des Hallersteiner Waldes südlich des Ortes Hallerstein, Hinterer Mittelberg (666 m) und Schiedarangen (666 m). Im Osten bilden der Kleine Kornberg (678 m) mit dem Reutbühl (610 m) den Abschluss des Zuges.

Geologie[Bearbeiten]

Geologisch besteht der Gebirgsstock im Wesentlichen aus Granit. Die Geschichte seiner Orogenese beginnt im Präkambrium etwa vor 750–800 Millionen Jahren – fast 20 % der Erdgeschichte, was nur auf wenige der heute noch bestehenden Rumpfgebirge zutrifft.

Topographie[Bearbeiten]

Der Waldsteinzug bildet im östlichen Teil grob auch die Sprachgrenze zwischen fränkischem und bairischem Dialekt, da die Besiedlung sich entlang der im Fichtelgebirge entspringenden Flüsse Saale, Weißer Main, Eger und Fichtelnaab entwickelte. Der Name Waldsteiner Kette für die gesamte Nordflanke des Fichtelgebirges geriet aber in Vergessenheit und wird heute nicht mehr verwendet.[4]

Bauwerke[Bearbeiten]

Auf dem Großen Waldstein befindet sich der Sender Großer Waldstein, auf dem Epprechtstein die Ruine der Burg Epprechtstein.

Karten[Bearbeiten]

  • Fritsch Wanderkarte 1:50.000 Fichtelgebirge-Steinwald

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. E. Meynen und J. Schmithüsen: Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands – Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen/Bad Godesberg 1953–1962 (9 Lieferungen in 8 Büchern, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960)
  2. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  3. Karl Heinrich Vollrath: Viola in Nordostbayern (Seite 132-133)
  4. Dr. Heinrich Berghaus: Fichtelgebirge und Frankenjura (1834)