Wallbach (Thüringen)

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Wallbach (Thüringen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wallbach hervorgehoben
50.62833333333310.394444444444298Koordinaten: 50° 38′ N, 10° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Wasungen-Amt Sand
Höhe: 298 m ü. NHN
Fläche: 5,07 km²
Einwohner: 366 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98639
Vorwahl: 03693
Kfz-Kennzeichen: SM, MGN
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 084
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 7
98634 Wasungen
Webpräsenz: www.wallbach-thueringen.de
Bürgermeister: Thomas Hartung (SPD/FW)
Lage der Gemeinde Wallbach im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Altersbach Aschenhausen Belrieth Benshausen Bermbach Birx Breitungen Brotterode-Trusetal Christes Dillstädt Einhausen (Thüringen) Ellingshausen Erbenhausen Fambach Floh-Seligenthal Frankenheim/Rhön Friedelshausen Grabfeld (Gemeinde) Grabfeld Henneberg (Thüringen) Hümpfershausen Kaltensundheim Kaltenwestheim Kühndorf Leutersdorf Mehmels Meiningen Meiningen Melpers Metzels Neubrunn Oberhof Oberkatz Obermaßfeld-Grimmenthal Oberschönau Oberweid Oepfershausen Rhönblick Rippershausen Ritschenhausen Rohr Rosa Roßdorf (Thüringen) Rotterode Schmalkalden Schwallungen Schwarza Springstille Steinbach-Hallenberg Stepfershausen Sülzfeld Unterkatz Untermaßfeld Unterschönau Unterweid Utendorf Vachdorf Viernau Wahns Wallbach Walldorf (Werra) Wasungen Wölfershausen Zella-Mehlis ThüringenKarte
Über dieses Bild

Wallbach ist eine Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Wasungen-Amt Sand an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Wasungen hat.

Geografie[Bearbeiten]

Wallbach ist ein Straßendorf zwischen Walldorf und Metzels in der Vorderrhön. Östlich des Dorfes liegt der Dolmar.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals wurde die Gemeinde im Jahr 1230 urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte bis 1480 zur würzburgischen Enklave Meiningen und kam in dieser Zeit zum hennebergischen Amt Wasungen. Der Ort gehörte somit ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis und kam 1680 zum Herzogtum Sachsen-Meiningen. Bis zur Aufteilung der Grafschaft Henneberg im Jahr 1660 wurde die Gerichtsbarkeit noch von der Zent Meiningen ausgeführt, erst dann kam der Ort auch gerichtlich zu Wasungen.

Wallbach war 1603–1612 von Hexenverfolgungen betroffen: Zehn Frauen gerieten in Hexenprozesse und wurden verbrannt. Erstes Opfer 1603 war Kunigunde Schock.[2]

Wallbach, Blick zur Kirche
Dorfkirche

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Wallbach setzt sich aus 6 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, die der SPD angehören. (Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)

Der ehrenamtliche Bürgermeister Thomas Hartung wurde am 27. Juni 2004 gewählt.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Kai Lehmann: Unschuldig. Hexenverfolgung südlich des Thüringer Waldes, über 500 recherchierte Fälle aus dem 16. und 17. Jahrhundert, Untermaßfeld 2012, S. 397f.; Kai Lehmann: Ausstellung „Luther und die Hexen“, Bereich Wallbach, Bibliothek Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden, 2012; Ronald Füssel: Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum, Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland, Band 2, Hamburg 2003, S. 247.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wallbach (Thüringen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien