Wallmerod

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wallmerod
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Wallmerod hervorgehoben
Koordinaten: 50° 29′ N, 7° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Wallmerod
Höhe: 320 m ü. NN
Fläche: 2,66 km²
Einwohner: 1310 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 492 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56414 (alt: 5431)
Vorwahl: 06435
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 304
Adresse der Verbandsverwaltung: Gerichtsstraße 1
56414 Wallmerod
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Hans-Peter Krings
Lage der Gemeinde Wallmerod im Landkreis Westerwaldkreis
Karte

Wallmerod ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Wallmerod liegt im Westerwald zwischen Montabaur und Rennerod. Die Gemeinde ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Wallmerod.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Wallmerod grenzt im Norden an die Gemeinde Bilkheim, im Osten an die Gemeinde Molsberg, im Süden an die Gemeinde Weroth, sowie im Westen an die Gemeinde Berod. Im Südosten liegt Hundsangen, das leicht über die B 8 zu erreichen ist.


[Bearbeiten] Geschichte

Wallmerode wurde am 4. Februar 1276 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. An diesem Tage trafen sich die Erzbischöfe von Köln und Trier, die Grafen Gerhard von Diez, sowie Heinrich von Sponheim und Diether von Molsberg. Dort besiegeln Diether von Molsberg und seine Frau Lisa von Isenburg, dass sie in Zukunft nicht mehr das Kloster Marienstatt schädigen und ihm alle Rechte für immer belassen wollen. Damit wurde unter Beisein zweier Erzbischöfe und mehrerer Landesfürsten ein langer Streit zwischen dem Kloster Marienstatt und den Herren von Molsberg beigelegt.
Im Herzogtum Nassau wurde 1831 der Amtssitz des Amtes Meudt von Montabaur nach Wallmerod verlegt und Amt Wallmerod genannt.
Im Zuge einer Verwaltungsreform wurde Wallmerod 1972 zum Amtssitz der Verbandsgemeinde.
Der heute etwa 1400 Einwohner zählende Ort war aufgrund seiner Lage schon früh von großer Bedeutung. Die mitten durch Wallmerod führende B 8, früher Hohe oder Kölnische Straße genannt, war wohl in ihrem Hauptzweig ein uralter Verbindungsweg von Nordwest nach Südost (von Antwerpen nach Innsbruck).

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr 1815 1835 1871 1905 1939 1950 1961 1970 1980 1990 2000 2005 2006 2007
244 478 544 484 599 669 676 791 762 1007 1263 1315 1322 1310


[Bearbeiten] Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Spaten mit „W“, Spaten für den Wortteil „rod“ von Rodung, „W“ für Wallmerod. Die beiden Kirchen für die evangelische- und katholische Kirche.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

Rathaus der Verbandsgemeinde Wallmerod
Rathaus der Verbandsgemeinde Wallmerod

Denkmalgeschützte Bauwerke sind unter anderem das 1834 erbaute Zehnthaus, das Gefängnis aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und das alte Backhaus.


[Bearbeiten] Sport

Am 1. Dezember 2006 wurde die Sport- und Kulturhalle eingeweiht, die sich die Ortsgemeinde Wallmerod mit der Verbandsgemeinde Wallmerod teilt.

Sport und Kulturhalle
Sport und Kulturhalle


[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Blick in die Eckengasse
Blick in die Eckengasse

Wallmerod liegt verkehrsgünstig an dem alten Handelsweg (Hohe Straße), der heutigen B 8, zwischen Frankfurt am Main (78 km) und Köln (103 km) im südlichen Teil des Westerwaldes. Die BAB-Anschlussstelle Diez/Wallmerod der A 3 ist 9 km entfernt.

Wallmerod liegt an der nur noch für den Güterverkehr genutzten Westerwaldquerbahn. Die nächsten Personenbahnhöfe sind nunmehr Dreikirchen und Steinefrenz an der Unterwesterwaldbahn. Der ICE-Bahnhof Montabaur ist 13 km, der ICE-Bahnhof Limburg Süd 21 km entfernt.

[Bearbeiten] Bildung

Wallmerod verfügt über einen Kindergarten und eine Grundschule.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

Johannes Orth (* 14. Januar 1847 in Wallmerod; † 13. Januar 1923 in Berlin) war ein deutscher Arzt, Anatom und Pathologe.


[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge