Walpertskirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Walpertskirchen
Walpertskirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Walpertskirchen hervorgehoben
48.257511.975833333333464Koordinaten: 48° 15′ N, 11° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Erding
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Hörlkofen
Höhe: 464 m ü. NHN
Fläche: 18,45 km²
Einwohner: 2055 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85469
Vorwahl: 08122
Kfz-Kennzeichen: ED
Gemeindeschlüssel: 09 1 77 142
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Erdinger Straße 8a
85457 Wörth
Webpräsenz: VG Hörlkofen–Walpertskirchen
Bürgermeister: Franz Hörmann (CSU)
Lage der Gemeinde Walpertskirchen im Landkreis Erding
Oberding Eitting Berglern Langenpreising Moosinning Erding Bockhorn (Oberbayern) Taufkirchen (Vils) Dorfen Sankt Wolfgang (Oberbayern) Lengdorf Wartenberg (Oberbayern) Kirchberg (Oberbayern) Hohenpolding Steinkirchen (Oberbayern) Inning am Holz Fraunberg Isen Finsing Walpertskirchen Forstern Neuching Ottenhofen Pastetten Buch am Buchrain Wörth (Landkreis Erding) Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Ebersberg München Landkreis München Landkreis Landshut Landkreis FreisingKarte
Über dieses Bild

Walpertskirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hörlkofen.

Geografie[Bearbeiten]

Walpertskirchen liegt in der Region München etwa 8 km südöstlich der Kreisstadt Erding, 15 km westlich von Dorfen, 24 km nördlich von Ebersberg, 40 km nordöstlich der Landeshauptstadt München und 20 km vom Flughafen München entfernt. Die Gemeinde besitzt eine Bahnstation an der Bahnstrecke München – Mühldorf am Inn, welche mindestens im Stundentakt bedient wird.

Es existiert nur die Gemarkung Walpertskirchen.

Gemeindeteile sind:[2]
Au bei Walpertskirchen, Blumthal, Deuting, Graß am Holz, Graß beim Bartl, Hallnberg, Hof am Hammer, Holzstrogn, Kapfing, Kolbing, Kuglern, Neufahrn, Niederhof, Oberhof, Operding, Radlding, Ringelsdorf, Schwabersberg, Urtl, Walpertskirchen, Wattendorf und Windshub.

Geschichte[Bearbeiten]

Die älteste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 749, als ein Amilo seinen Besitz an die Kirche zu Freising übertrug. Walpertskirchen gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Erding des Kurfürstentums Bayern. 1818 entstand die heutige Gemeinde. Beim Eisenbahnunfall von Walpertskirchen im Jahr 1951 starben 16 Menschen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 958, 1987 dann 1.323 und im Jahr 2000 1.810 Einwohner gezählt. Am 3. Oktober 2007 hatte Walpertskirchen schließlich 2000 Einwohner erreicht.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kath. Pfarrkirche St.Erhard in Walpertskirchen, Kirchenbau von 1491, überarbeitet von Johann Baptist Lethner 1766
  • Kath. Filialkirche St.Florian in Schwabersberg, Neubau um 1680 von Hans Kogler

siehe auch Liste der Baudenkmäler in Walpertskirchen

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Hörmann (CSU).

Wappen und Flagge[Bearbeiten]

Hauptartikel: Wappen der Gemeinde Walpertskirchen

Das Wappen der Gemeinde Walpertskirchen wurde am 13. August 1981 festgelegt: „In Silber ein blauer Wellenbalken, darüber eine rote Krone, darunter ein roter Sparren.“

Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Flagge in den Farben Weiß-Blau-Weiß

Religion[Bearbeiten]

Die katholische Pfarrei St. Erhard Walpertskirchen umfasst auch die Filialkirchen in Neukirchen, Obergeislbach, Papferding und Schwabersberg.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 818 T€, davon waren umgerechnet 86 T€ (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 95 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 60 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 620. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 71 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.694 ha, davon waren 1.409 ha Ackerfläche und 283 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 2014 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kinderkrippe
  • Kindergarten
  • Grundschule

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, hg. vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, München 1987 (Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns), S. 91.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Walpertskirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien