Walpurgishalle

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Walpurgishalle auf dem Hexentanzplatz
Die Halle 1901

Die Walpurgishalle auf dem Hexentanzplatz bei Thale im Harz ist ein Gebäude in einem nachempfundenen „altgermanischen“ Stil.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Idee zur Walpurgishalle stammte von dem Maler Hermann Hendrich. Dieser entschied sich die Halle auf dem Hexentanzplatz zu errichten, nachdem seine ursprüngliche Idee, eine Halle auf dem Brocken zu bauen, nicht verwirklicht werden konnte. Im Jahr 1901 wurde die Halle in der Art eines altgermanischen Blockhauses, gestaltet von dem Berliner Architekten Bernhard Sehring, erbaut und im selben Jahr eingeweiht. [1]

Die ursprünglich fünf Großgemälde im Inneren der Halle schuf Hermann Hendrich. Diese zeigen fünf Szenen aus der Walpurgisnacht von Goethes Faust: Irrlichtertanz, Mammonshöhle, Hexentanz, Windsbraut und Gretchenerscheinung (Gretchentragödie). Heute ist die Halle ein Museum. Später wurden im Eingangsbereich zwei weitere Gemälde von Hermann Hendrich ausgestellt. Im 1928 wurde die Walpurgishalle durch einen weiteren Anbau ergänzt. Auch in ihm wurden Gemälde Hendrichs gezeigt. Zur Zeit wird die Walpurgishalle restauriert und sie soll im Frühjahr 2015 für die Besucher wieder geöffnet werden. Außer der Walpurgishalle schuf Hermann Hendrich noch drei weitere Hallen für seine Gemälde: Die Sagenhalle in Schreiberhau, die Nibelungenhalle in Königswinter und die Halle Deutscher Sagenring in Burg an der Wupper. Außerdem gab es zwei weitere Ausstellungsräume für Hermann Hendrichs Kunst mit dem Hendrichsaal im Kieler Kehdenhaus und die Hermann Hendrich Gedächtnisstätte im Bayreuther Neuem Schloss. [2]

Wandgemälde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geyer, Ernst: Hermann Hendrich – Mein Leben und Schaffen. Bonovoluntas Verlag (Kurt Frömberg) Krummhübel i./R., Leipzig S. 33
  2. http://www.nibelungen-hort.de/abteilung1/index.html

51.73272222222211.026083333333Koordinaten: 51° 43′ 58″ N, 11° 1′ 34″ O