Walpurgisnachtstraum

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Der Walpurgisnachtstraum ist eine Szene aus Johann Wolfgang von Goethes Faust I.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Entstehung

Der Walpurgisnachtstraum entstand vor Faust I und ist als Fortsetzung der Xenien aufzufassen. Goethes ursprüngliche Idee war es den Walpurgisnachtstraum als kurzes Intermezzo in den Faust I einzufügen. Von dieser Idee kam er dann zeitweise ab und wollte ihn in Friedrich von Schillers Musen-Almanach veröffentlichen. Dieser jedoch lehnte den Vorschlag ab, so dass der Walpurgisnachtstraum dann doch im Faust I erschien. Trotz der ursprünglichen Absicht fügt sich der Walpurgisnachtstraum nicht vollständig homogen in das restliche Werk ein, sondern bildet einen einzelnen Rahmen innerhalb des Faust. Die Szene wird somit zu einem „Spiel im Spiel“.

[Bearbeiten] Form

Der Walpurgisnachtstraum ist in einfachen vierzeiligen Strophen verfasst, die je nach Sprecher mehr oder weniger flüssig erscheinen. Er besteht aus insgesamt 176 Versen aufgeteilt in 44 Epigramme.

[Bearbeiten] Bedeutung

Mephistopheles merkt, dass sich Faust von ihm abwendet und die Faszination an seinen Verführungen, die ihn zuvor noch fesselten, zu Gunsten Gretchens verliert. Daher versucht er ihn mit einer der großen, bunten und phantastischen Inszenierung auf dem Hexenberg wieder neu zu begeistern. Währenddessen vollziehen sich dramatische Entwicklungen bei Gretchen. Sie ertränkt ihr Kind und wird in Folge dessen in den Kerker gesperrt.

[Bearbeiten] Theorien

Der Walpurgisnachtstraum ist eine ironische Paraphrase des „Sommernachtstraums“ von William Shakespeare. Die Figuren Titania, Oberon und Puck sind allesamt dem Sommernachtstraum entliehen. Ariel entstammt Shakespeares Der Sturm.

Goethe rechnet mit einigen Zeitgenossen ab, die er im Walpurgisnachtstraum verspottet. Der Traum ist also eine anspielungsreiche Satire auf Faust und Gretchen, die Oberon und Titania entsprechen, die Faustdichtung, Goethe/nord. Dichter, philosophische, literarische und politische Probleme und Personen.

Eine diesbezügliche Gliederung in vier Teile sähe wie folgt aus:

[Bearbeiten] Weblinks

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