Walshausen

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Dieser Artikel befasst sich mit der Gemeinde Walshausen in Rheinland-Pfalz. Zum ehemaligen Kloster Walshausen in Nordhessen siehe Wilhelmshausen. Zum gleichnamigen Gut in Hildesheim siehe Walshausen (Hildesheim).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Walshausen
Walshausen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Walshausen hervorgehoben
49.2097222222227.4819444444444260Koordinaten: 49° 13′ N, 7° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südwestpfalz
Verbandsgemeinde: Zweibrücken-Land
Höhe: 260 m ü. NHN
Fläche: 4,63 km²
Einwohner: 325 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66484
Vorwahl: 06339
Kfz-Kennzeichen: PS
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 226
Adresse der Verbandsverwaltung: Landauer Straße 18-20
66482 Zweibrücken
Webpräsenz: www.vgzwland.de
Ortsbürgermeister: Gunther Veith
Lage der Ortsgemeinde Walshausen im Landkreis Südwestpfalz
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Über dieses Bild

Walshausen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land an.

Geographie[Bearbeiten]

Walshausen liegt an der Felsalb im Zweibrücker Hügelland zwischen Zweibrücken im Westen und Pirmasens im Osten.

Geschichte[Bearbeiten]

Walshausen wurde im Jahr 1463 erstmals als Walshusen urkundlich erwähnt. Das untergegangene Dorf Felsalben wurde als Felsalbia bereits 888 in einer Schenkungsurkunde des Frankenkönigs Arnulf genannt.

1730 kaufte Walshausen von Herzog Gustav Samuel Leopold von Pfalz-Zweibrücken den Bann des Dorfes Felsalben. Nach Prozessen mit Nachbargemeinden wurde der Kauf am 28. November 1735 endgültig anerkannt und das Land auf die Walshausener Familien verteilt.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Ort landesherrlich zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken.

Nach 1792 hatten französische Revolutionstruppen die Region besetzt und nach dem Frieden von Campo Formio (1797) annektiert. Von 1798 bis 1814 gehörte das Dorf zum französischen Departement Donnersberg und war dem Kanton Neuhornbach zugeordnet. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen und einem Tauschvertrag mit Österreich kam die Region 1816 zum Königreich Bayern. Ab 1818 war die Gemeinde Walshausen dem Landkommissariat Zweibrücken im bayerischen Rheinkreis, später dem Bezirksamt Zweibrücken zugeordnet, aus dem 1938 der Landkreis Zweibrücken hervorging. Seit 1972 gehört Walshausen der damals neu gebildeten Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land an sowie seit 1997 zum Landkreis Südwestpfalz.

Die ehemals bedeutende Walshauser Mühle wurde beim Bau des Westwalls 1938 abgerissen.

Religion[Bearbeiten]

2012 waren 60,0 Prozent der Einwohner evangelisch und 16,4 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[2] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Walshausen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Durch Wellenlinie von Rot und Gold geteilt, oben rechts ein silbernes Mühlrad, oben links drei senkrecht stehende Ähren, unten ein wachsender rotbewehrter und -bezungter roter Löwe“.

Es wurde 1982 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Walshausen ist durch die Bundesautobahn 8 (MerzigPirmasens) und die Bundesstraße 10 (SaarbrückenKarlsruhe) an das überregionale Straßennetz angebunden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Walshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. KommWis, Stand: 31. Dezember 2012
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3