Walter Hermann von Heineke

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Walter Hermann von Heineke

Walter Hermann von Heineke (* 17. Mai 1834 in Schönebeck (Elbe); † 28. April 1901 in Erlangen) war ein deutscher Chirurg und Hochschullehrer in Erlangen.

Werdegang[Bearbeiten]

Als Sohn des Arztes Karl Friedrich Heineke (1798–1857) studierte Heineke Medizin an der Georg-August-Universität Göttingen, der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, der Universität Leipzig und der Universität Greifswald. Dort wurde er chirurgischer Schüler und Assistent von Heinrich Adolf von Bardeleben. Er promovierte 1858 zum Dr. med. und habilitierte sich 1863. 1867 wurde er auf den Chirurgischen Lehrstuhl der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen berufen, den er bis zu seinem Tod innehatte. 1884 wurde er Mitglied der Leopoldina.

Er war Angehöriger der Corps Brunsviga Göttingen (1855) und Vandalia Berlin (1856).[1]

Ehrungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  • Beiträge zur Kenntniss und Behandlung der Krankheiten des Knies. Danzig 1866
  • Anatomie und Pathologie der Schleimbeutel und Sehnenscheiden. Erlangen 1868
  • Compendium der Operations- und Verbandlehre. Erlangen, 1871, 2. Auflage 1874; 3. Auflage 1885
  • Chirurgische Krankheiten des Kopfes. Stuttgart 1873 (Pitha/Billroth: Handbuch der allgemeinen und speciellen Chirurgie. Band III-1/1/2)
  • Die chirurgischen Krankheiten des Kopfes. Stuttgart, 1882 (Deutsche Chirurgie. Hrsg. Th. Billroth und A. Luecke)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1960, 40, 464; 7, 44

Weblinks[Bearbeiten]