Walter Krüger (Architekt)

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Walter Krüger (* 1888; † 1971) war ein deutscher Architekt.

Gemeinsam mit seinem Bruder Johannes Krüger studierte er von 1907 bis 1911 Architektur an der Technischen Hochschule (Berlin-) Charlottenburg und in München. In Berlin erwarb er sein Diplom und später sein Staatsexamen. 1919 bis 1921 nahm er Aufgaben im öffentlichen Dienst im Rang eines Regierungsbaumeisters wahr. Danach waren die beiden Brüder selbständig in einem gemeinsamen Architekturbüro in Berlin tätig, beide waren Mitglieder im Bund Deutscher Architekten (BDA).

Bauten (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1925: Wohnhaus Neumann in Berlin-Frohnau, Alemannenstraße 36 (unter Denkmalschutz)
  • 1925: „Abstimmungsdenkmal“ in Allenstein (Ostpreußen) (Olsztyn, Polen)
  • um 1926: Wohnhaus Dr. Weidel in Eberswalde[1]
  • 1926–1927: Tannenberg-Denkmal bei Hohenstein (Ostpreußen) (Olsztynek, Polen) (1934/1935 Einbau einer Gruft für Paul von Hindenburg, im Frühjahr 1945 von der deutschen Wehrmacht zerstört)
  • 1926–1928: Freibad Plötzensee in Berlin-Wedding, Nordufer 26 (unter Denkmalschutz)
  • 1927: Wohnhaus Döring in Berlin-Frohnau, Markgrafenstraße 45 (unter Denkmalschutz)
  • 1927–1929: Büro- und Geschäftshaus in Berlin-Westend, Theodor-Heuss-Platz 4 (1958 durch Johannes Krüger umgebaut, unter Denkmalschutz)
  • 1928: Wohnhaus Iffland in Berlin-Frohnau, Edelhofdamm 67 (unter Denkmalschutz)
  • 1928–1929: „Holtzendorff-Garage“ (Großgarage mit Tankstelle) in Berlin-Charlottenburg, Heilbronner Straße 12 / Holtzendorffstraße
  • 1929–1930: Gemeindehaus der evangelischen Epiphanien-Gemeinde in Berlin-Westend, Knobelsdorffstraße 72/74 (unter Denkmalschutz)
  • 1929–1932: Wohn- und Geschäftshaus-Ensemble in Berlin-Frohnau, Zeltinger Platz 1/3 und 2/4/6 (Bauteil Zeltinger Platz 6 1939/1940 ergänzt, Gebäude Zeltinger Platz 1/3 nach Kriegsschäden 1946–1949 wiederaufgebaut, gesamtes Ensemble unter Denkmalschutz)
  • 1934: Umbau des Hauses Remstaler Straße 10 in Berlin-Frohnau (unter Denkmalschutz)
  • 1935: Wohnhaus Modersohn in Berlin-Frohnau, Zerndorfer Weg 26 (unter Denkmalschutz)
  • 1935: Wohnhaus Forstweg 25 in Berlin-Frohnau (unter Denkmalschutz)
  • 1935–1936: evangelische Johanneskirche mit Pfarrhaus und Gemeindehaus in Berlin-Frohnau, Zeltinger Platz 17/18 (1966–1967 durch Walter Krüger umgebaut, unter Denkmalschutz)
  • 1935–1936: Einbau einer Gruft für Heinrich den Löwen im Braunschweiger Dom[2]
  • 1935–1938: Luftkriegsschule in Dresden-Klotzsche (in Zusammenarbeit mit Ernst Sagebiel)[3]
  • 1935–1939(?): „Löwen-Adler-Kasernen“ in Döberitz
  • 1936: Wohnhaus Edelhofdamm 31 in Berlin-Frohnau (unter Denkmalschutz)
  • 1936: Wohnhaus Im Fischgrund 39 in Berlin-Frohnau (unter Denkmalschutz)
  • 1936–1937: Wohnhaus Johannisburger Allee 12 in Berlin-Westend (unter Denkmalschutz)
  • 1938–1943: Spanische Botschaft in Berlin-Tiergarten, Lichtensteinallee 1 (2002 restauriert, als Generalkonsulat genutzt)

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten zahlreiche Wiederherstellungen eigener und von anderen entworfener Gebäude, anscheinend arbeiteten die beiden Brüder nun jedoch getrennt. Walter Krüger wird als Architekt genannt für:

Literatur[Bearbeiten]

  • Elke Blauert (Hrsg.): Walter Krüger, Johannes Krüger – Architekten. Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, 2004, ISBN 3-88609-491-X, 148 Seiten.
  • Jürgen Tietz: Zwei Kasernenbauten von Walter und Johannes Krüger in Brandenburg (Döberitz-Elsgrund und Fürstenwalde/Rauen). In: Brandenburgische Denkmalpflege, Jahrgang 6, 1997, Heft 2, Seite 4–11, ISSN 0942-3397

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Moderne Bauformen, 1927, H. 11, S. 427
  2. vernetztes-gedaechtnis.de
  3. das-neue-dresden.de
  4. http://www.st-nicolai.info/index.php/gemeindezentrum-statt-notkirche.html