Walter Schmidt (Jurist)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Walter (Karl Friedrich Theodor) Schmidt (* 20. November 1858 in Parchim; † 25. Juli 1925 in Rostock) war ein deutscher Jurist und Politiker.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Walter Schmidt wurde als jüngerer Sohn des Superintendenten Gustav Schmidt (1812-1863) und dessen Ehefrau Hermine Friederike Elisabeth, geb. Walter (1822-1913) in Parchim geboren. Nach dem Schulbesuch nahm er an der Universität Rostock ein Studium der Rechtswissenschaften auf,[1] das er 1882 mit dem ersten und 1885 mit dem zweiten Staatsexamen beendete. Anschließend trat er in den Justizdienst ein. Er arbeitete seit 1886 als Amtsanwalt in Wismar und war von 1888 bis 1893 als Gerichtsassessor in Kröpelin sowie als Amtsrichter in Wittenburg tätig. Von 1893 bis 1898 wirkte er als Staatsanwalt am Landgericht Rostock, von 1898 bis 1900 als Landgerichtsrat am Landgericht Güstrow, von 1900 bis 1905 als Erster Staatsanwalt in Rostock und von 1905 bis 1909 als Erster Staatsanwalt in Güstrow. Von 1909 bis 1924 war er Oberlandesgerichtsrat am Oberlandesgericht Rostock. 1924/25 fungierte er als Präsident des Rostocker Oberlandesgerichtes. Walter Schmidt starb am 25. Juli 1925 in Rostock.

Walter Schmidt war mit Ada Sharpin verheiratet.

Politik[Bearbeiten]

Schmidt gehörte keiner Partei an und amtierte vom 28. Juli 1920 bis zum 12. Januar 1921 als Staatsminister der Justiz in der von Ministerpräsident Hermann Reincke-Bloch geführten Regierung des Freistaates Mecklenburg-Schwerin.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag im Rostocker Matrikelportal, SS 1880, Nr. 50

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Helge Bei der Wieden: Die mecklenburgischen Regierungen und Minister. 1918–1952 (= Schriften zur Mecklenburgischen Geschichte, Kultur und Landeskunde. Bd. 1). 2., ergänzte Auflage. Böhlau, Köln u. a. 1978, ISBN 3-412-05578-6, S. 58.

Weblinks[Bearbeiten]