Waltershausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Waltershausen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Waltershausen
Waltershausen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Waltershausen hervorgehoben
50.897510.555833333333320Koordinaten: 50° 54′ N, 10° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Gotha
Höhe: 320 m ü. NN
Fläche: 31,33 km²
Einwohner:

10.618 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 339 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99880
Vorwahl: 03622
Kfz-Kennzeichen: GTH
Gemeindeschlüssel: 16 0 67 072
Stadtgliederung: Stadt und 3 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
99880 Waltershausen
Webpräsenz: www.waltershausen.de
Bürgermeister: Michael Brychcy (CDU)
Lage der Stadt Waltershausen im Landkreis Gotha
Ballstädt Bienstädt Brüheim Bufleben Crawinkel Dachwig Döllstädt Drei Gleichen Emleben Emsetal Eschenbergen Friedrichroda Friedrichswerth Friemar Georgenthal Gierstädt Goldbach Gotha Gräfenhain Großfahner Günthersleben-Wechmar Haina Herrenhof Hochheim Hohenkirchen Hörsel (Gemeinde) Leinatal Luisenthal Molschleben Nesse-Apfelstädt Nottleben Ohrdruf Petriroda Pferdingsleben Remstädt Schwabhausen Sonneborn Tabarz Tambach-Dietharz Tonna Tröchtelborn Tüttleben Waltershausen Wangenheim Warza Westhausen Wölfis Zimmernsupra Thüringen Erfurt Ilm-Kreis Landkreis Schmalkalden-Meiningen Wartburgkreis Eisenach Unstrut-Hainich-Kreis Landkreis SömmerdaKarte
Über dieses Bild

Waltershausen ist die zweitgrößte Stadt im Landkreis Gotha im Freistaat Thüringen (Deutschland). Sie liegt zwischen dem Thüringer Becken im Nordosten und dem Thüringer Wald im Südwesten.

Inhaltsverzeichnis

Geografie [Bearbeiten]

Geografische Lage [Bearbeiten]

Waltershausen liegt am Übergang vom Thüringer Becken zum Thüringer Wald, deshalb wird Waltershausen gelegentlich als "Tor zum Thüringer Wald" bezeichnet. Der Große Inselsberg liegt nur wenige Kilometer entfernt.

Stadtgliederung [Bearbeiten]

Es existieren drei Ortsteile (Wahlwinkel, Schnepfenthal und Langenhain) sowie ein Stadtteil (Ibenhain).

Geschichte [Bearbeiten]

Der Ort entwickelte sich an der Kreuzung der alten Salzstraße von Salzungen nach Erfurt und von Eisenach nach Saalfeld. Zusätzlich bot die 1176 erstmals erwähnte Burg Tenneberg (siehe Bauwerke) Schutz für die Stadtbewohner. Eine weitere Begünstigung für den Standort war die Engstelle zwischen dem Burgberg und dem Ziegenberg, die der gesamte Verkehr passieren musste, da der Wald sehr unwegsam war.

Die Stadt selbst wurde 1209 erstmals urkundlich erwähnt unter dem Namen „Ulricus,villicius de Waltherißhusin“. Die Stadt gehört zur Grafschaft Mühlburg (in einer Urkunde von 1293 erwähnt) und stand unter der Lehnshoheit des Erzbistums Mainz. Damals war sie bereits im Besitz der Stadtrechte.

Waltershausen um 1900
Luftbild der Stadt
Stolperstein für Klara Felstyner

Waltershausen hat eine im Jahr 1815 begründete Tradition als Puppenstadt. Es entstand im 19. Jahrhundert eine Vielzahl von Spielzeug- und Puppenfabriken. Die erste Puppen- und Spielwarenfabrik gründete 1816 Johann Daniel Kestner. Die Thüringerwaldbahn wurde 1929 nach Waltershausen verlängert und verbindet die Stadt seitdem mit Tabarz im Südwesten und Gotha im Nordosten.

Anfang der 1930er Jahre lebten in Walterhausen neun jüdische Familien, die alle durch Emigration und Deportation ihrer Heimat beraubt wurden. Eine einzige Frau überlebte das KZ Theresienstadt und lebte ab 1945 in Eisenach. Während des Zweiten Weltkrieges mussten etwa 600 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus zahlreichen von Deutschland besetzten Ländern Zwangsarbeit leisten bei technischen Firmen, im Ade-Werk, in der Thüringer Schlauchweberei und anderen Firmen. Auf dem Friedhof von Waltershausen erinnern zahlreiche Gräber an Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Auf dem Platz der Pariser Kommune erinnert ein Mahnmal an 16 Opfer aus Frankreich.[2] Am 9. Mai 2008 wurde an der Ecke Bremerstrasse-Quergasse ein Stolperstein von Gunter Demnig für die deportierte Jüdin Klara Felstyner gelegt. Sie starb 1940 im Warschauer Ghetto.
Die Stadt Waltershausen hatte, wie alle deutschen Städte, eine große Anzahl von gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege zu beklagen.

Die industrielle Fertigung von Puppen endete 1990. Die Waltershäuser Puppenmanufaktur stellte bis vor kurzem noch gelegentlich Puppen her. Es handelte sich dabei um Sammlerpuppen, die sehr hohen ästhetischen Ansprüchen Rechnung tragen. Die Puppenstadt existiert lediglich noch als Erinnerung im Museum der Stadt weiter. Im imposanten Gebäudekomplex der unter Denkmalschutz stehenden Puppenfabrik hat sich 2003 die Kommune Waltershausen angesiedelt.

Religionen [Bearbeiten]

Es gibt in Waltershausen und allen Ortsteilen insgesamt sieben christliche Kirchen und Kapellen. Die mit Abstand größte ist die evangelische Stadtkirche. Außerdem existieren in den Ortsteilen Schnepfenthal, Langenhain und Wahlwinkel evangelische Kirchen und im Stadtteil Ibenhain eine Kapelle. Weiterhin gibt es noch eine Schlosskapelle auf Schloss Tenneberg, die früher katholisch war, heute aber eine evangelische Kirche ist. Eine katholische Kirche wurde im 20. Jahrhundert neu eingerichtet. Seit 1993 ist Waltershausen Sitz des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises (Superintendentur) Waltershausen-Ohrdruf und damit ein kirchliches Verwaltungszentrum.

Eingemeindungen [Bearbeiten]

1950 wurden Langenhain, Schnepfenthal und Wahlwinkel eingemeindet. Außerdem wird zum 1. Januar 2014 die Gemeinde Emsetal mit ihren Ortsteilen nach Waltershausen eingemeindet. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten beide Bürgermeister am 29. Januar 2013.[3]

Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

Luftbild des Stadtzentrums

1834 bis 1960

  • 1834 - 2.755
  • 1933 - 8.951
  • 1939 - 9.498
  • 1946 - 11.558 1
  • 1950 - 14.963 2
  • 1960 - 13.365

1981 bis 1997

  • 1981 - 13.766
  • 1984 - 14.288
  • 1994 - 12.272
  • 1995 - 12.164
  • 1996 - 12.058
  • 1997 - 11.998

1998 bis 2003

  • 1998 - 11.956
  • 1999 - 11.845
  • 2000 - 11.725
  • 2001 - 11.532
  • 2002 - 11.501
  • 2003 - 11.475

ab 2007

  • 2007 − 11.013
  • 2008 − 10.917
  • 2009 − 10.754
  • 2010 − 10.668
  • 2011 − 10.618

Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik
1 29. Oktober     2 31. August

Politik [Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009[4][5]
Wahlbeteiligung: 56,1 % (2004: 51,0 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
53,3 %
17,5 %
14,9 %
9,4 %
2,5 %
2,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-0,5 %p
+4,5 %p
-3,8 %p
-3,6 %p
+2,5 %p
+0,9 %p
Anmerkungen:
d 2004: PDS
Das Rathaus von Waltershausen
Kommune Waltershausen in der Puppenfabrik

Stadtrat und Bürgermeister [Bearbeiten]

Dem Stadtrat gehören 24 Bürger der Stadt an, die durch die Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 ermittelt wurden und sich folgendermaßen auf die einzelnen Parteien und Wählergruppen verteilen:

Die Ratsmitglieder von SPD und Bündnis 90/Die Grünen bilden eine Fraktion.

Zusätzlich ist auch der Bürgermeister Mitglied des Stadtrats. Bürgermeister von Waltershausen ist Michael Brychcy (CDU).

In den Ortsteilen unterstützen gewählte Ortsteilbürgermeister und Ortsteilräte die Arbeit der Verwaltung.

Städtepartnerschaften [Bearbeiten]

Freundschaftliche Beziehungen bestehen zu:

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Bauwerke [Bearbeiten]

  • 1176 wurde Schloss Tenneberg erstmals als Burg der Thüringer Landgrafen erwähnt. Mehrfach umgebaut, erhielt es im frühen 18. Jahrhundert seine im Wesentlichen endgültige Gestalt. Durch verschiedene Nutzungen in der Zeit danach sind die meisten Barockräume verloren gegangen, jedoch nicht der Festsaal (1719), das barocke Treppenhaus (1718) und die Schlosskapelle (1721).
  • Heimatmuseum (1929), im Schloss Tenneberg, Schwerpunkt: Geschichte der Puppenindustrie. (Beginn der Deutschen Spielzeugstraße)
  • Klaustor (1390)
  • Historisches Rathaus (1441)
  • Marktplatz mit Brunnen und der "Muschelminna"
  • Salzmannschule Schnepfenthal (1791-1793)
  • Erster deutscher Turnplatz von Johann Christoph Friedrich Guts Muths (1785)

Kirchen [Bearbeiten]

  • Stadtkirche (1719-1723) mit der größten Barockorgel Thüringens von Tobias Heinrich Gottfried Trost von 1730
  • Im Stadtteil Ibenhain befindet sich die kleine Kapelle Unser Liebe Frauen. Bis zur Reformation war die im 14. Jahrhundert erbaute Kapelle ein beliebter Wallfahrtsort. Ihre heutige Gestalt erhielt die Kirche bei einer Renovierung im 18. Jahrhundert. Die nur 10 × 6 Meter messende Kapelle wurde 1802 mit einem verschieferten Dachreiter für die kleine Glocke verschönert. Im Februar 1945 wurden über Ibenhain Sprengbomben abgeworfen, die auch die Kapelle beschädigten, 20 Tote waren im Ort zu beklagen.
  • In Langenhain gibt es eine alte (Ur)Kirche St. Maria-Magdalena mit Fresken aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist die älteste Kirche der Stadt. Die Barockkirche wurde 1763-68 erbaut und wurde am 8. Oktober 2006 nach umfangreicher Restaurierung wieder eingeweiht.
  • In Schnepfenthal steht die St.-Peter-und-Paul-Kirche, ein auf einem Werksteinsockel errichteter, schieferverkleideter Fachwerkbau mit Dachreiter, der 1824 geweiht wurde.
  • In Wahlwinkel steht die Dorfkirche St. Gotthard. Die erste Erwähnung der Kirche in Wahlwinkel stammt aus dem Jahr 1401. Die heutige Kirche wurde 1496 geweiht, der markante Turm wurde 1505 vollendet. Im Inneren der Kirche befindet sich als Besonderheit eine frühgotische Krypta. Die Kirche wird gegenwärtig (2011) baulich saniert.

Sport [Bearbeiten]

In Waltershausen gibt es viele Sportvereine. Im Karate konnten von Sportler von Bushido Waltershausen zahlreiche Titel auf nationaler und internationaler Ebene gewinnen. Im Tischtennis ist Waltershausen als Ausrichter von Turnieren auf Landes- und Bundesebene bekannt. Ein weiterer Verein ist die ZSG Waltershausen mit insgesamt 12 Abteilungen.

Medien [Bearbeiten]

2009 ging das Internetradio 0800 RegionalRadio Tenneberg auf Sendung. Es strahlt täglich ein mehrstündiges Musikprogramm mit vereinzelten Nachrichtenbeiträgen und Lokalinformationen aus. 2013 eröffnete das zweite Internetradio TMR-Radio.de in Waltershausen sein neues Studio.

Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]

Jedes Jahr findet an den Tagen rund um den Himmelfahrtstag das Stadtfest statt.

Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]

Verkehr [Bearbeiten]

Thüringerwaldbahn (1989)

Waltershausen liegt an der Autobahn A 4 Frankfurt am MainDresden und besitzt eine eigene Anschlussstelle (41a Waltershausen). Der Süden des Stadtgebiets wird von der Bundesstraße 88 tangiert. In Waltershausen selbst beginnen Landstraßen nach Friedrichroda, Georgenthal, Gotha, Hörselgau, Teutleben (zur B 7) und Langenhain.

Ferner hat die Stadt einen Bahnhof an der Regionalbahnlinie FröttstädtFriedrichroda (Friedrichrodaer Bahn, seit 1848). In der Stadt verkehrt außerdem eine Straßenbahnlinie vom Bahnhof zum Gleisdreieck mit fünf Haltestellen, die Linie 6 der Gothaer Straßenbahn und Thüringerwaldbahn GmbH, deren Anteilseigner die Stadt Waltershausen ist. Am Gleisdreieck besteht Anschluss an die Linie 4 dieser Bahn nach Gotha und Tabarz.

Ansässige Unternehmen [Bearbeiten]

Multicar M 26
Puppen im Museum Schloss Tenneberg

Ein bis heute wichtiger Betrieb in der Stadt ist die Multicar Spezialfahrzeuge GmbH, ein Unternehmen mit 80-jähriger Tradition, das sich auf die Herstellung kompakter Spezialtransporter und Geräteträger spezialisiert hat. Fahrzeuge von Multicar werden heute in zahlreichen Kommunen als Allzweck-Kleintransportfahrzeuge eingesetzt.

Aus bescheidenen Anfängen entwickelte sich im 19. Jahrhundert die in Waltershausen bedeutsame Puppenindustrie. Die zunächst aus Papiermaché gefertigten Puppen wurden oft in Heimarbeit mit Puppenwäsche und Accessoires komplettiert als Kinderspielzeug und später auch als Trachtenpuppen zu Sammelobjekten. Aus den einstigen Puppenfabriken entstand in der DDR der VEB Puppenfabrik Biggi Waltershausen. Er stellte die beliebten Biggi-Puppen her, einst ein Exportschlager der DDR-Spielzeugindustrie.

Die Herstellung von Gummiartikeln war und ist ebenfalls ein Hauptindustriezweig. Aus mehreren Firmen ging nach 1945 der VEB Gummiwerke („Kowalit“) hervor. Im Stadtgebiet gab es zwei Betriebsteile, in denen verschiedene technische Gummiwaren und Kleinbereifung hergestellt wurden. Nach 1990 wurde die Firma von der Phoenix AG übernommen. Einige kleinere Betriebe dieser Branche wurden neu gegründet und etablierten sich, z. B. Gummidichtungstechnik Automotive GTA.

Die 1992 gegründete Orgelbau Waltershausen GmbH widmet sich als Unternehmen mit einer sehr spezifischen Ausrichtung dem Neubau, der Restaurierung und der Pflege von Orgeln aller Größen.

Bildung [Bearbeiten]

Es gibt eine Regelschule, zwei Grundschulen und eine Förderschule. Im Ortsteil Schnepfenthal befindet sich die Salzmannschule, ein Spezialgymnasium für Sprachen mit Internat.

Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten [Bearbeiten]

  • Johann Draconites Carlstadt (1494–1566), Reformator und enger Freund Luthers, zeitweise Pfarrer in Waltershausen
  • Christian Gotthilf Salzmann (1744–1811), Pädagoge, Gründer der Salzmannschule in Waltershausen, lebte seit 1784 in der Stadt
  • Johann Christoph Friedrich GutsMuths (1759–1839), Pädagoge, Begründer des Turnens, wohnte seit 1797 in Waltershausen
  • Heinrich Schwerdt (1810-1888), Pfarrer, Pädagoge und Schriftsteller, ab 1872 Superintendent der Ephorie Tenneberg
  • August Trinius (1851–1919), Schriftsteller, lebte seit etwa 1880 in Waltershausen
  • Adele Sandrock (1863-1937), Schauspielerin, ihr Vater Eduard Othello Sandrock (1832-1897) stammte aus Waltershausen, ihr Großvater Christoph Wilhelm Sandrock war von 1838 bis 1851 Erster Bürgermeister der Stadt, Adele lebte 1873/74 für längere Zeit bei der Schwester ihres Vaters in Waltershausen
  • Paul Kämpf (1885–1953), Politiker (SPD), Bürgermeister Waltershausens nach Ende des Zweiten Weltkriegs
  • Maria Uhden (1892–1918), deutsche Malerin, lebte 1900 bis 1910 in Waltershausen Am Nicolausthor.
  • Walter Grundmann (1906–1976), Theologe, zwischen 1947 und 1954 in Waltershausen tätig
  • Ernst Schäfer (1910–1992), Zoologe, wuchs in Waltershausen auf
  • Kathrin Schmidt (* 1958), Schriftstellerin, wuchs in Waltershausen auf, Trägerin Deutscher Buchpreis 2009
  • Monika Lennartz (* 28. Februar 1938 in Stettin), Schauspielerin, wuchs in Waltershausen auf.

Literatur [Bearbeiten]

  • Johann Georg Brückner: Historische und Diplomatische Nachricht von der alten Thüringischen Stadt Waltershausen, dem dabey gelegenen Fürstlichen Schlosse Tenneberg und dem Dorffe Ibenhayn. Reyher, Gotha 1763 (Digitalisat)
  • Sigmar Löffler: Geschichte der Stadt Waltershausen (Bd.I/1). Von den Anfängen bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts. Erfurt/Waltershausen 2004, ISBN 3-932655-14-1.
  • Sigmar Löffler: Geschichte der Stadt Waltershausen (Bd.I/2). Vom 17. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Erfurt/Waltershausen 2004, ISBN 3-932655-14-1.
  • Sigmar Löffler: Geschichte der Stadt Waltershausen (Bd.II). Vom Ausgang des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Erfurt/Waltershausen 2000, ISBN 3-932655-07-9.
  • Hartmut Mai: Waltershäuser Sagenbuch. "Schau ins Land vom Tenneberg". Sagen, Geschichten und Geschichte. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2006, ISBN 978-3-938997-38-3
  • Carl Polack: "Waltershäuser Chronik". Ein Beitrag zur thüringischen Geschichte und Alterthumskunde. Eigenverlag, Waltershausen 1854.
  • Kurt Schmidt, Sigmar Löffler: Geschichte der Stadt Waltershausen (Bd.I). Waltershausen 1959. (Digitalisat)

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hrsg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 104f., ISBN 3-88864-343-0
  3. Thüringer Allgemeine: Eingliederungsvertrag für Emsetal ist unterzeichnet
  4. http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&wJahr=2009&zeigeErg=GEM&wknr=067&gemnr=67072
  5. http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&wJahr=2004&zeigeErg=GEM&wknr=067&gemnr=67072

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Waltershausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Waltershausen – Reiseführer