Waman Puma de Ayala

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Waman Puma de Ayala, Selbstporträt, beim Aufzeichnen von Geschichten der Bewohner Perus. Die unterschiedlichen Gewänder weisen darauf hin, dass sie aus verschieden Regionen und Bevölkerungsschichten stammen.

Felipe Waman Puma de Ayala, auch Guaman oder in spanischer Schreibweise Huamán Poma de Ayala (* 1534 oder um 1550 in San Cristóbal de Suntuntu, heutige Provinz Lucanas im Departement Ayacucho; † um 1615[1]) war ein Schriftsteller, Proto-Ethnologe und Historiker indigener (Quechua-) Herkunft im heutigen Peru. Sein Werk "Nueva Corónica y buen gobierno", verfasst auf Spanisch und zum kleineren Teil Quechua, ist eine ausführliche Darstellung des Lebens der Inka sowie der Conquista, der Eroberung durch die Spanier.

Herkunft und Geburtsjahr[Bearbeiten]

Felipe Guaman Poma de Ayala, auch einfach bekannt als Waman Puma, war Sohn einer adligen Familie aus der peruanischen Provinz Huamanga (Ayacucho) und sprach Quechua als Muttersprache. Als Kind oder Jugendlicher lernte er die spanische Sprache, in welcher er auch das Lesen und Schreiben erlernte. In seinem Manuskript von 1615 beschrieb er sich als „achtzig Jahre alt“, woher auf das Geburtsjahr 1535 geschlossen wird, mitten in der Zeit der Eroberung Perus durch die Spanier. Möglicherweise diente die Zahl achtzig lediglich als Metapher für hohes Alter, denn viele andere Stellen in seinem Text weisen eher auf ein Geburtsjahr um 1550 hin.

Sein Halb- bzw. Adoptivbruder Martín war ein Mischling, der bereits mit 12 Jahren in den Dienst der Kirche trat, Mönch wurde und ihm und seinen Geschwistern Lesen und Schreiben beibrachte; ihm, dem Mestizen, verdankt Waman Puma seiner eigenen Aussage nach seine Ausbildung und die Entstehung des Buches, obgleich er sonst allen Mischlingen gegenüber sehr kritisch eingestellt ist.

Bedeutung und Schreibweise des Namens[Bearbeiten]

Der Name Waman Puma (in moderner Quechua-Rechtschreibung) bedeutet auf Quechua „Falke Puma“. In spanischer Orthographie wird er traditionell Guaman Poma geschrieben, aber auch Guamán Poma (dies mit einer falschen, spanisch beeinflussten Endbetonung; richtig ist die Betonung auf der ersten Silbe). Er selbst benutzte seinen Quechua-Namen immer in Verbindung mit seinem spanischen Taufnamen Felipe (Phelipe) und dem Familiennamen eines verschwägerten spanischen Konquistadoren, Luis Ávalos de Ayala. Waman Puma schreibt in seinem Buch über die Symbolik all seiner Namen.

Übersetzertätigkeit, Kampf um sein Hab und Gut[Bearbeiten]

Eine Reihe von Urkunden aus dem 16. Jahrhundert zeigt, dass Waman Puma in den siebziger Jahren spanischen Priestern als Übersetzer für Spanisch und Quechua diente in deren Kampagne zur „Ausrottung des Götzendienstes“ in ländlichen Regionen Perus, vor allem zur Bekämpfung einheimischer messianischer Bewegungen. Waman Puma taucht selbst in einigen Klageschriften aus den späten neunziger Jahren als Kläger auf, wobei er mit der Begründung seiner Abstammung versuchte, Land und ein politisches Amt im Chupas-Tal zurückzuerlangen. Er verlor jedoch sämtliche Prozesse. Darüber hinaus wurde 1600 seine gesamte Habe enteignet, und er musste die Orte verlassen, die er vorher als indianischer Adliger regiert hatte.

Waman Pumas Hauptwerk: die Chronik[Bearbeiten]

Waman Puma war desillusioniert über die Behandlung der einheimischen Bevölkerung der Anden durch die spanische Kolonialmacht nach der Eroberung. Sein großes Werk, El primer nueva corónica y buen gobierno („Die erste neue Chronik und gute Regierung“), das (je nach Zählung) ca. 1.200 Seiten umfasst, ist die längste nachhaltige Kritik an der spanischen Kolonialherrschaft überhaupt von einem indianischen Autor während der Kolonialzeit. Die zwischen 1600 und 1615 geschriebene Chronik richtet sich an den König Philipp III. von Spanien(1598-1621), dem sie die Ungerechtigkeiten der Kolonialherrschaft darstellt, und bezeichnet die Spanier als fremde Siedler in Peru: „Es ist unser Land, denn Gott hat es uns gegeben.“

Die Corónica zerfällt in drei Teile: die alte Geschichte von Peru, die Conquista (die Eroberung des Landes durch die Spanier) und die Knechtschaft der Indianer unter spanischer Herrschaft. 399 eindrucksvolle und durch ihre Anschaulichkeit begeisternde Illustrationen – es handelt sich um mit schwarzer Tinte ausgeführte, unkolorierte Federzeichnungen – begleiten dabei den oft schwer verständlichen Text und haben insoweit auch erläuternde Funktion; zwar fehlt ihnen die Zentralperspektive, aber sie weisen – gerade bei Personendarstellungen – eine erstaunliche Ähnlichkeit auf (z.B. Francisco Pizarro), sind präzise (Götterbilder, Kleidung, Stammestrachten usw.) und zeigen eine geschickte Bildkomposition. Die sauber und sicher ausgeführten Umrisszeichnungen stammen laut Text von der Hand des Autors, zeigen in ihrer Abstraktion und Intention bisweilen durchaus Comic-typische Züge und gelten als ethnographische und historische Dokumentationen ersten Ranges.

Mehrfach betont der Autor, der das Werk angeblich erst im Alter von 80 Jahren abschloss und der sich mehrfach im Manuskript - teilweise zusammen mit seinem Sohn - auf seiner Erkundungsfahrt durchs Land darstellt, dass er keine Mühe scheute, jahrelange Nachforschungen im ganzen Land zu unternehmen und sich sogar verkleidete (u.a. als Bettler), um ein möglichst ungeschminktes Bild der Wirklichkeit zu erhalten. „Arm, krank und früh gealtert“[2] zog er am Ende seines Lebens in Lima ein.

Die Chronik ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, zunächst, weil sie in geschickter Weise Text und Zeichnungen kombiniert (fast 400 Seiten sind mit ganzseitigen Zeichnungen ausgefüllt); weil hier ein Adliger aus einem von den Inkas unterworfenen Volk die Conquista beurteilt, während die meisten anderen aus der Kolonialzeit überlieferten Meinungsäußerungen Einheimischer vom Adel aus der Inkahauptstadt Cusco stammen; drittens schließlich, weil der Autor viele Wörter und Phrasen aus seiner Muttersprache Quechua in seinem ansonsten auf Spanisch geschriebenen Werk verwendet.

Sie ist der einzige erhaltene Text mit Abbildungen des Lebens der Inkas vor der Eroberung durch die Spanier und daher eine unschätzbare Quelle für Historiker, Archäologen und Anthropologen.

Waman Puma verleiht an zahlreichen Stellen seiner Vorliebe für klare Hierarchien Ausdruck und betont die Notwendigkeit von (auch rassischer) Abstufungen, die seine Abkunft aus edlem Geschlecht betonen.[3] Vor allem in der Weltkarte gegen Ende des Bandes zeigt sich bereits die Vermischung europäischer und inka-indianischer Vorstellungen vom Zustand der Erde: seine „messianische Hoffnung“ (Bethell) ist es, dass nach dem Untergang des Inkareichs nun der König im fernen Spanien die verloren gegangene universelle Ordnung wiederherstellen möge.[4]

Sprache, Textgestalt[Bearbeiten]

Das Manuskript ist in einem teilweise schwer verständlichen, kreolischen Spanisch verfasst, mit Quechua-Einschüben, und weist zahlreiche Wiederholungen und Textinkonsistenzen auf; der Erzähler hat Vieles gemein mit den quipucamayoc, den Wahrern der quipu-Schnüre, der mnemotechnischen Knotenschrift, in der die offiziellen Berichte der Inka festgehalten wurden. „Unzählige Wiederholungen, Faktenlitaneien und unzusammenhängende Trivialitäten“ (Dilke) zählen zu den Schwächen der Darstellung.

Text- und Überlieferungsgeschichte[Bearbeiten]

Obwohl Waman Pumas zwischen 1567 und 1615 geschriebenes, in Lima abgesandtes und an den König von Spanien adressiertes Manuskript – es umfasst annähernd 1.200 Seiten – offenbar Madrid erreichte, ist es unklar, ob der Adressat, König Philipp III., den Band überhaupt jemals zur Kenntnis nahm; sein provokanter Inhalt macht dies wenig wahrscheinlich. Waman selbst spricht zweimal im Text die Hoffnung aus, der König möge sein Buch im Druck veröffentlichen – was nie geschah. So blieb das mit vieler Mühe zusammengetragene Werk, das nur in einem einzigen Exemplar existierte und auf das sein Verfasser so große Hoffnungen setzte, in fast tragischer Weise unbekannt.[5] In den 1650er Jahren kaufte wohl der dänische Gesandte Cornelius Pederson Lerche das Werk und brachte es in seine Heimat, wo es den Weg in die Dänische Königliche Bibliothek fand und unter der Signatur GKS 2232 4° verzeichnet ist. Erst der Göttinger Bibliothekar und Historiker Richard Pietschmann (1851–1923) wurde auf das Manuskript in der Königlichen Bibliothek zu Kopenhagen anlässlich eines Orientalisten-Kongresses aufmerksam; 1908 machte er es erstmals dem wissenschaftlichen Publikum bekannt, wo es sofort großes Aufsehen erregte. Die Veröffentlichung (Paris 1936) erlebte Pietschmann nicht mehr.

Die „Historia del Pirú“ des Fray Martín de Murúa und Guaman Pomas Werk[Bearbeiten]

Schon bald nach der Publikation wurden Verbindungen zwischen Waman Pumas Werk und der Historia general del Pirú (1611? 1616) des baskisch-spanischen Mercedarier-Mönchs Martín de Murúa (1525–1618) vermutet; seit kurzem weiß man, dass Waman Puma seit etwa 1600 den Pater bei seinen Reisen durchs Land begleitete und mindestens zwei der Illustrationen zu dessen umfassendem landeskundlichem Werk beisteuerte.[6] Waman Puma kritisiert den Mönch in seiner "Nuevea Coronica" mehrfach scharf, wo er ihn als Ehebrecher und jähzornigen „Henker“ bezeichnet und sogar bildlich darstellt, wie er in weißem Habit und mit Tonsur auf eine sitzende Indianer-Weberin einprügelt und -tritt.[7]Sein eigenes, von ihm selbst viel reicher illustriertes Werk ist daher aus heutiger Sicht wohl als ein Gegenentwurf gegen die einseitigen Schilderungen seines spanischen Vorgesetzten zu verstehen. - Murúas Werk erlitt im Übrigen das gleiche Schicksal wie das seines indianischen Dolmetschers und Kritikers: die beiden existierenden Manuskripte der Historia wurden nach Spanien versandt, dort aber nie gedruckt und verschwanden in Archiven und Privatbeständen, bis die eine der beiden Ausgaben schließlich in den 1960er Jahren publiziert wurde.[8]

Einordnung, Vergleich[Bearbeiten]

  • Garcilaso Inca de la Vega (1539–1616), neben Cieza de Leon, dem „Herodot“ des Inkastaates [9] und Waman Puma der zweite aus dem Dreigestirn der großen Historiker Südamerikas - für Mittelamerika und Mexiko wären noch Bernal Díaz del Castillo und Bernardino de Sahagún zu nennen - stammte zwar ebenfalls aus indianischer Familie, war seine Mutter doch Angehörige des Inka-Hochadels, der Vater ein spanischer Konquistador, ja er war sogar mit Waman Puma verwandt [10]; Garcilaso wurde jedoch spanisch erzogen, verließ Peru schon als junger Mann, lebte den Rest seines Lebens in Spanien und schrieb dort sein Buch in fortgeschrittenem Alter; seine Darstellung muss daher anders als die des Puma de Ayala mehr als spanische denn als peruanische Quelle angesehen werden.
  • Cieza de Leon war sogar Spanier von Geburt und kehrte gegen Ende seines Lebens auch dorthin zurück. Dennoch zeigt auch das Werk des Waman Puma deutliche Anzeichen der Synthese zwischen indianischem Erbe und spanisch-katholischer Kultur, auch wenn der Autor sich dessen mitunter selbst nicht bewusst war.

Bewertung[Bearbeiten]

  • „Dieses Werk ist mit seinem Text in Spanisch und Quechua, aber auch mit seinen zahllosen bildlichen Darstellungen ganz ohne Zweifel das reichhaltigste und umfassendste Dokument, das uns aus der Epoche der 'Besiegten der Eroberung' überliefert ist.“ Bernard Lavallé in Hdb.d.Gesch.Lateinamerikas, Bd.1, S.514
  • Guaman Poma de Ayala wird auch als el indio cronista dibujante (der „zeichnende Indio-Chronist“) der frühen Kolonialzeit bezeichnet.
  • Die Vermutung, das Werk sei letztlich unter jesuitischem Einfluss entstanden, ja die Autorschaft des Waman Puma sei sogar fiktiv[11], fand bisher wenig Zustimmung[12], zeigt aber, wie viele Fragen um Werk und Autorschaft noch offen sind.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Neueste Forschungsergebnisse gehen davon aus, dass er 1556 in Andamarka, Huamanga geboren wurde und 1644 wahrscheinlich in Lima starb; Alberdi Vallejo, Alfredo: El mundo al revés. Guaman Poma anticolonialista, Berlin, wvb, 2010. Online: http://www.alberdi.de/nueva_version_Guaman_Poma,12.12.09.pdf
  2. Thiemer-Sachse, Faksimileausgabe („Zur Person des Autors“)
  3. Hdb.d.Gesch. Lateinamerikas Bd.1, S.471,475
  4. Bethell, Colonial America, S.234 ff.
  5. Rolena Adorno, die wohl beste Kennerin von Wamans Werk, referiert Wirkungsweise und Auswirkungen staatlicher Vorzensur (Manuskripte) und kirchlicher Inquisition (fertige Druckwerke) in http://www.librosperuanos.com/archivo/rolena-adorno.html
  6. Manuel Ballesteros Gaibrois: Relación entre Fray Martín de Murúa y Felipe Huaman Poma de Ayala. In: Amerikanistische Studien. FS f. Hermann Trimborn anlässlich seines 75. Geburtstages. Hg.v. Roswith Hartmann und Udo Oberem. (Collectanea Instituti Anthropos 20). San Augustine 1978. Bd. 1; Rolena Adorno. Ivan Boserup: The Making of Murúa's Historia General del Piru. In: The Getty Murúa. Essays on the Making of Martin de Murúa's 'Historia General del Piru,' J. Paul Getty Museum Ms. Ludwig XIII 16. Hg.v. Thomas Cummins und Barbara Anderson. Los Angeles: Getty Research Institute 2008; Rolena Adorno: The polemics of possession in Spanish Americas narrative. New Haven u.a. : Yale UP 2007, v.a. Kap.2
  7. S.521/517, 661/647 ff. sowie S.920/906: „Sogar meine Frau wollte mir ein Mercedariermönch namens Morúa in der Ortschaft Yanaca wegnehmen“.
  8. vgl. englische Wikipedia, Artikel en:Fray Martín de Murúa
  9. Pedro de Cieza de León: Auf den Königsstraßen der Inkas. Hg.v. Victor Wolfgang von Hagen. Stuttgart : Steingrüben 1971. Vorwort.
  10. Ein Onkel; Thiemer-Sachse, Faksimileausgabe („Zur Person des Autors“)
  11. Xavier Albó Correns: La »Nueva crónica y buen gobierno«: ¿obra de Guamán Poma o de jesuitas? In: Anthropologica del Departamento de Ciencias Sociales 16, S. 307-348. Lima 1998.
  12. So erwähnt Waman Puma in seinem Werk nur zweimal Jesuiten namentlich; Adorno, Polemics Kap.2

Textausgaben[Bearbeiten]

  • Felipe Guaman Poma de Ayala: Nueva Corónica y buen gobierno (codex péruvien ill.). Renseignements sommaires par Richard Pietschmann. 1168 S. Paris : Institut d'Ethnologie 1936.
  • Felipe Guamán Poma de Ayala: El primer nueva coronica i buen gobierno compuesto por Don Phelipe Guaman Poma de Ayala. La obra de Phelipe Guaman Poma de Ayala "Primer nueva coronica y buen gobierno" (escrita entre 1584 y 1614). Hg.u. komm. von Arthur Posnansky. La Paz : Inst. "Tihuanacu" de Antropología, Etnografía y Prehistoria 1944. 1165 S.
  • Huamán Poma (Don Felipe Huamán Poma de Ayala): Letter to a King. A Peruvian Chief's Account of Life under the Incas and under Spanish Rule. Arranged and edited with an Introduction by Christoper Dilke and translated from Nueva Corónica y Buen Gobierno. New York : Dutton 1978. - Teilausgabe.
  • John Murra. Rolena Adorno. Jorge Urioste: Felipe Guaman Poma de Ayala, Nueva crónica y buen gobierno. Siglo XXI : Ciudad de México 1980.
  • Die neue Chronik und gute Regierung. Faksimileausgabe und Übersetzung auf CD-ROM. Hg.v. Ursula Thiemer-Sachse, übs. von Ulrich Kunzmann. Erstmals auf Deutsch = El primer nueva coronica y buen gobierno des Felipe Guamán Poma de Ayala. In Zusammenarbeit mit der Königlichen Bibliothek zu Kopenhagen. Berlin : Worm 2004. 1 CD-ROM (Literatur im Kontext auf CD-ROM. Vol. 21). Text dt. und span. - Vollstdge. dte. Übersetzung, mit Kommentar, Bibliographie, Abb. sämtlicher Seiten, v.a. der 399 Federzeichnungen des Autors, und Registern; eine vorzügliche Ausgabe, leider nur als E-Dokument erhältlich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Richard Pietschmann: Nueva Coronica y buen gobierno des Don Felipe Guaman Poma de Ayala. Eine peruanische Bilderhandschrift. Vorläufige Mitteilungen. In: Nachrichten der K. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen. Phil-Hist. Klasse. Göttingen 1908. - Pietschmann war der Entdecker des bis dahin völlig unbekannten Werkes und schrieb den o.a. Bericht, "a concise and masterly one" (Dilke, Einl. S.12)
  • Leslie Bethell: Colonial Latin America. (The Cambridge History of Latin America. Bd.1). Cambridge u.a. : CUP 1984.
  • Handbuch der Geschichte Lateinamerikas. Bd.1: Mittel-, Südamerika und die Karibik bis 1760. Stuttgart : Klett-Cotta 1994
  • Fiona Wilson: Latin Americanists of Denmark. In: Estudios Latinoamericanos y del Caribe, vol. 72 (2002), S. 49. - Online: http://www.cedla.uva.nl/60_publications/PDF_files_publications/72_Wilson.pdf
  • Garcia-Castellon, Manuel. Guaman Poma de Ayala, pionero de la teologia de la liberación. Madrid: Pliegos, 1991. Elektronische Ausgabe: http://www.ensayistas.org/critica/liberacion/castellon/
  • Alfredo Alberdi Vallejo: El mundo al revés. Guaman Poma anticolonialista. Berlin : wvb 2010.
  • El sitio de Guaman Poma/The Guaman Poma Website. A Digital Research Center of the Royal Library, Copenhagen, Denmark: http://www.kb.dk/permalink/2006/poma/info/es/frontpage.htm

Weblinks[Bearbeiten]