Wankendorf
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Plön | |
| Amt: | Bokhorst-Wankendorf | |
| Höhe: | 42 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,34 km² | |
| Einwohner: |
2.831 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 212 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 24601 | |
| Vorwahl: | 04326 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PLÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 57 085 | |
| NUTS: | DEF0A | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Kampstraße 1 24601 Wankendorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Silke Roßmann (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Wankendorf im Kreis Plön | ||
Wankendorf ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Bansrade, Bockelhorn, Jägersberg, Kölling, Köllingbek, Kuhlrade, Löhndorf, Obendorf und Schimmelhof sowie das Gut Löhndorf liegen im Gemeindegebiet. Das Amt Bokhorst-Wankendorf hat in Wankendorf seinen Verwaltungssitz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie und Verkehr
Wankendorf liegt im Wankendorfer Seengebiet, etwa 15 km östlich von Neumünster in der Nähe vom Stolper See und vom Belauer See. Die Gemeinde liegt an der Bundesautobahn 21 von Kiel nach Bad Segeberg).
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort wurde 1316 erstmals erwähnt. Der Ortsname leitet sich von Wanikendhorpe, also Dorf des Waniko ab. Wankendorf wurde durch die Sachsen gegründet, als sie versuchten, die Wenden aus der Region zu verdrängen.
Im Jahre 1866 wurde die Bahnstrecke Neumünster-Ascheberg eröffnet. Wankendorf erhielt so einen Bahnhof für den Personen- und Güterverkehr. Am 2. Dezember 1911 folgte dann die Inbetriebnahme der Kleinbahn Kiel-Segeberg, diese erhielt in Wankendorf einen eigenen kleinen Bahnhof, ebenfalls für Personen- und Güterverkehr. Diese beiden Bahnhöfe waren miteinander nicht verbunden. Die Kleinbahn wurde am 31. Dezember 1961 stillgelegt und bald darauf abgebaut.
Das heutige Gemeindegebiet entstand bei der Auflösung der Gutsbezirke 1928, das Gut Perdoel und andere umliegende Gutshöfe zeugen noch heute davon. Seit 1970 ist Wankendorf ein ländlicher Zentralort, der sich mehr und mehr dem industriellen Zweig öffnet.
1985 wurde dann auch der Personenverkehr zwischen Neumünster und Ascheberg eingestellt, bis 1988 wurden noch vereinzelt Güterwagen zugestellt. Bislang wurde ein Großteil der Gleise abgebaut und die entstandenen Lücken wurden, zwecks Überquerung durch Fahrzeuge, mit Asphalt neben und zwischen den Gleisen aufgefüllt.
[Bearbeiten] Politik
Von den siebzehn Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 sieben Sitze und die SPD und die Wählergemeinschaft FWG haben je fünf Sitze.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „Geviert. 1 in Blau ein schräg gelegter, aus drei Ähren bestehender silberner Weizenfruchtstand, 2 in Silber ein schräglinker roter Wechselzinnenbalken, 3 in Silber ein schräglinker roter Balken, 4 in Blau ein gestürzter, schräger silberner Eichenzweig mit drei Blättern.“[2]
[Bearbeiten] Wirtschaft
Die Gemeinde hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg von einer landwirtschaftlichen zu einer gewerblichen Prägung gewandelt. Davon zeugen auch die stetig wachsenden Neubaugebiete, die ausschließlich Wohnsiedlungen vorbehalten sind.
[Bearbeiten] Freizeit, Tourismus und Sport
In Wankendorf befindet sich das Heimatmuseum Wankendorf.
Die Evangelische Kirche Wankendorf wurde 1894 nach Plänen des Hamburger Architekten Hugo Groothoff gebaut. Neben dem 1906 gegründeten Sportverein TSV Wankendorf mit diversen Sparten befindet sich das 2005 daraus hervorgegangene Shingi-Dojo (insbes. Shōtōkan-Karate) im Ort.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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