Wappen von St. Vincent und den Grenadinen

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aktuelles Wappen

Das Wappen des karibischen Inselstaats St. Vincent und die Grenadinen wurde der damaligen britischen Kolonie am 29. November 1912 verliehen und von dem souveränen Staat in leicht veränderter Form nach der Unabhängigkeit 1979 als Staatswappen übernommen.

Es zeigt in einem goldgeränderten Schild zwei hellblau, römisch gekleidete Frauen auf einem grünen Rasen, zu Seiten eines goldenen, mit einem Auge belegten Altars. Die Frau auf der (heraldisch) rechten Seite (als Personifikation des Friedens) hält einen Olivenzweig über den Altar, die links des Altars kniende zweite Frau (als personifizierte Gerechtigkeit) hält ein goldenes Etwas ins Feuer. Über dem Schild befindet sich über einer grün-silbernen Helmwulst eine Baumwollpflanze, unter dem Schild das Staatsmotto auf einem vorne silbernen, hinten roten Band in schwarz: Pax et Justitia (lat., „Frieden und Gerechtigkeit“). Hinter dem Wappen befindet sich ein grünes, gegliedertes Blatt.

Das koloniale Wappen zeigte auf dem Altar kein Auge, sondern zwei sich drückende Hände. Auch das im Hintergrund befindliche Blatt fehlt in diesem Wappen. Der Inhalt des Wappenschilds geht auf eine ältere koloniale Plakette zurück, die spätestens ab 1900 für die Kolonie in Gebrauch war.

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