War (Funk-Band)

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War 1976

War [wɔːɹ] (deutsch „Krieg“) ist eine amerikanische Funk-Band, die vor allem in den 1970er und frühen 1980er Jahre erfolgreich war.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Eric Burdon Declares "War"
  US 18 xx.xx.1970 (… Wo.) [1]
The Black-Man's Burdon
  US 82 xx.xx.1971 (… Wo.)
All Day Music
  US 16 xx.xx.1972 (… Wo.)
The World Is a Ghetto
  US 1 xx.xx.1973 (… Wo.)
Deliver the Word
  US 6 xx.xx.1973 (… Wo.)
War Live!
  US 13 xx.xx.1974 (… Wo.)
Why Can't We Be Friends?
  US 8 xx.xx.1975 (… Wo.)
Greatest Hits
  US 6 xx.xx.1976 (… Wo.)
Platinum Jazz
  US 23 xx.xx.1977 (… Wo.)
Galaxy
  US 15 xx.xx.1978 (… Wo.)
Youngblood
  US 69 xx.xx.1978 (… Wo.)
The Music Band
  US 41 xx.xx.1979 (… Wo.)
Outlaw
  US 48 xx.xx.1982 (… Wo.)
Evolutionary
  US 123 07.06.2014 (… Wo.)
Singles
Spill the Wine Eric Burdon & War
  US 3 11.07.1970 (13 Wo.) [2]
All Day Music
  US 35 25.09.1971 (2 Wo.)
Slippin' into Darkness
  US 16 01.04.1972 (10 Wo.)
The World Is a Ghetto
  US 7 30.12.1972 (9 Wo.)
The Cisco Kid
  US 2 24.03.1973 (12 Wo.)
Gypsy Man
  US 8 04.08.1973 (10 Wo.)
Me and Baby Brother
  US 15 08.12.1973 (10 Wo.)
  UK 21 26.06.1976 (7 Wo.) [3]
Ballero
  US 33 13.07.1974 (2 Wo.)
Why Can't We Be Friends?
  US 6 14.06.1975 (13 Wo.)
Low Rider
  US 7 11.10.1975 (11 Wo.)
  UK 12 24.01.1976 (7 Wo.)
Summer
  US 7 31.07.1976 (12 Wo.)
Galaxy
  UK 14 14.01.1978 (7 Wo.)
  US 39 11.02.1978 (2 Wo.)
Hey Senorita
  UK 40 15.04.1978 (2 Wo.)
You Got the Power
  UK 58 10.04.1982 (4 Wo.)
Groovin'
  UK 43 06.04.1985 (5 Wo.)
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Die Ursprünge der Band gehen zurück bis ins Jahr 1962, als Howard E. Scott und Harold Brown in Compton (Kalifornien) eine Gruppe namens The Creators gründeten. Während der nächsten Jahre kamen Charles Miller, B. B. Dickerson, Lonnie Jordan, Lee Oskar und Papa Dee Allen zur Gruppe, die sich 1968 in Nightshift umbenannte. Produzent Jerry Goldstein brachte die vorwiegend als Live-Formation auftretende Band mit dem Sänger Eric Burdon zusammen, der sich gerade von der zweiten Inkarnation seiner Animals getrennt hatte.

Burdon änderte den Namen der Gruppe in War. 1970 erschien das Album Eric Burdon Declares "War", das ebenso wie die Hit-Single Spill the Wine (Platz 3 in den US-Billboard Charts) erfolgreich war. Es folgte das Doppelalbum The Black-Man's Burdon.

1971 verließ Burdon die Gruppe während einer Europa-Tournee, angeblich wegen Erschöpfung. Die erste ohne Burdon aufgenommene LP War war nur ein mittelmäßiger Erfolg, aber das nächste Album All Day Music brachte die Gruppe 1971 schließlich auf Erfolgskurs. Der Titelsong und Slippin' into Darkness erreichten als Auskopplungen beide die Top-40 in den USA.

Das Ende 1972 veröffentlichte Album The World Is a Ghetto war das erfolgreichste Album des Jahres 1973 in den USA.[4] Die gleichnamige, erste Single-Auskopplung konnte sich zudem in den Top-Ten platzieren, und The Cisco Kid kam bis auf Rang 2 in den US-Hot-100.

Deliver the Word (1973) enthält wiederum zwei erfolgreiche Hitsingles: Gypsy Man (Platz 8) und Me and Baby Brother (Platz 15). Das Album Why Can't We Be Friends? (1975) verkaufte sich ebenfalls gut, und lieferte der Gruppe mit dem gleichnamigen Titelsong sowie Low Rider zwei weitere Top-10-Hits. Letzterer zählt heute zu den bekanntesten Titeln von War. Dieser Song lief im Film Nur noch 60 Sekunden mit Nicolas Cage und im Cheech-und-Chong-Film Viel Rauch um Nichts. Cypress Hill borgten sich ebenfalls die Hookline für ihren Hit Lowrider aus.

1977 landeten War mit Platinum Jazz einen Überraschungserfolg. Ab 1978 begann sich die Gruppe aufzulösen. Das Album Outlaw von 1982 war nur noch mäßig erfolgreich. Erst zwölf Jahre später, 1994, erschien das bisher letzte War-Album Peace Sign, das jedoch floppte. Im selben Jahr wurden Sänger Lonnie Jordan die Rechte am Namen „War“ übergeben.

Dieser tourt heute unter diesem Namen. Die anderen überlebenden Mitglieder touren mit einer neuen Band als „Lowrider Band“. Am 21. April 2008 spielte Jordans War mit Eric Burdon erstmals seit 37 Jahren wieder zusammen. Der einmalige Live-Auftritt in der Royal Albert Hall wurde nur als Bootleg veröffentlicht. Jordan bestätigte in einem Interview, dass eine weitere Tour mit Burdon nicht ausgeschlossen ist. War veröffentlichte im Oktober 2008 eine Live-CD, Greatest Hits Live, die auch als Blu-ray und DVD erhältlich ist.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Eric Burdon and War[Bearbeiten]

War[Bearbeiten]

  • War – 1971
  • All Day Music – 1971
  • The World Is a Ghetto – 1972
  • Deliver the Word – 1973
  • War Live – 1973
  • Why Can't We Be Friends? – 1975
  • Galaxy – 1977
  • Youngblood – 1978 (Soundtrack)
  • The Music Band – 1979
  • The Music Band 2 - 1979
  • The Music Band Live - 1980
  • Outlaw – 1982
  • The Music Band Jazz - 1983
  • Life (Is so Strange) – 1983
  • Where There's Smoke - 1985
  • Peace Sign – 1994
  • Greatest Hits Live – 2008

Kompilationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Platinum Jazz – Avenue Jazz 1977
  • The Best of War – MCA 1982
  • The Best of War and More – Rhino/Avenue 1991
  • Anthology (1970-1994) – Rhino/Avenue 1994
  • The Best of War and More, Vol. 2 – Rhino 1996
  • The Very Best of War – Avenue 2003

Quellen[Bearbeiten]

  1. AMG, War, Charts and Awards, Billboard Pop Albums
  2. Joel Whitburn: The Billboard Book of Top 40 Hits. 7. Auflage. Billboard Books, New York 2000, ISBN 0-8230-7690-3, S. 665/666.
  3. chartstats.com, War
  4. Billboard.com (Version vom 20. Oktober 2006 im Internet Archive) – The Billboard 200 1973, Jahresauswertung

Weblinks[Bearbeiten]