Warberg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Helmstedt | |
| Samtgemeinde: | Nord-Elm | |
| Höhe: | 143 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,01 km² | |
| Einwohner: |
854 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 107 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 38378 | |
| Vorwahl: | 05355 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HE | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 54 025 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Steinweg 15 38373 Süpplingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hubert Friehe | |
| Lage der Gemeinde Warberg im Landkreis Helmstedt | ||
Warberg ist eine Gemeinde im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen. Sie gehört der Samtgemeinde Nord-Elm mit Sitz in Süpplingen an.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Warberg liegt im Naturpark Elm-Lappwald.
Geschichte [Bearbeiten]
Im Jahr 1202 war die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde, die in alten Urkunden auch als „Wereberg“ und „Werberghe“ genannt wird. Der Ortsname ist auf die um 1200 entstandene Wasserburg Warberg zurückzuführen, deren Bergfried das weit sichtbare Wahrzeichen des Ortes ist. Die Anlage war bis ins 17. Jahrhundert Besitz der Freiherren von Warberg. Dies war ein bedeutendes Adelsgeschlecht, deren Vertreter hohe Ämter in kirchlichen Diensten, u. a. als Bischöfe, in Magdeburg, Halberstadt und Hildesheim bekleideten. Der Niedergang setzte im 16. Jahrhundert ein und 1650 ging die verschuldete Herrschaft Warberg als erledigtes Lehen an den Braunschweiger Herzog zurück, der hier ein fürstliches Amt einrichtete. 1918 wurde das Amt Warberg Staatsdomäne, auf deren Land 1936 in nationalsozialistischer Zeit eine Neubauernsiedlung mit sieben Höfen im Niedersachsenstil entstand. In Warberg gab es vom Juni 1944 bis zum Januar 1945 das Außenlager Warberg, ein Außenkommando des KZ Neuengamme, bei dem acht KZ-Häftlinge in einer ehemaligen Brauerei Bauarbeiten verrichten und in einem vergitterten Raum nächtigen mussten.[2]
Bürgermeister [Bearbeiten]
Der ehrenamtliche Bürgermeister Hubert Friehe wurde im September 2006 gewählt.
Städtepartnerschaft [Bearbeiten]
Eine Partnerschaft besteht seit dem 14. Juli 1990 mit der Gemeinde Barneberg im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.
Bauwerke [Bearbeiten]
- Burg Warberg - Mittelalterliche Burganlage im Ort
- Burg Warburg - Mittelalterliche Burgruine auf dem Elm
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
- Maibaumaufstellen, immer am 30. April auf dem Haspelkamp
- Schützen- und Volksfest, immer Mitte Juni
- Weihnachtsmarkt auf der Burg Warberg, immer das Wochenende vor Weihnachten
- Pfingsttunier auf dem Sportplatz in Warberg, jedes Jahr am Pfingstwochenende
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Warberg liegt westlich der Bundesstraße 244, die von Helmstedt nach Wernigerode führt.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Marc Buggeln: In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Bd. 5, Hinzert, Auschwitz, Neuengamme. Beck-Verlag, München 2007, S. 531. ISBN 3-406-52965-8.
Weblinks [Bearbeiten]
- Gemeinde Warberg
- Webseite der Samtgemeinde Nord-Elm
- Warberg auf Braunschweig-Touren
- Die Warburg im Elm, Vorgängerin der Burg in Warberg
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