Warmachine

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Warmachine ist ein im Jahr 2002 erschienenes Tabletopspiel der amerikanischen Firma Privateer Press.

Vor dem Hintergrund der Iron Kingdoms spielt Warmachine in einer fortschrittlichen Fantasywelt, in der, neben den gängigen Elementen wie Magie, Fantasie-Rassen und Drachen, auch durch Dampfkraft betriebene Kriegsmaschinen, die Warjacks, eine wesentliche Rolle spielen. Diese Warjacks bilden, kontrolliert durch mächtige Kriegsmagier, die Warcaster genannt werden, auch den Kern einer Warmachine-Armee.

Verglichen mit anderen Tabletopsystemen wie Warhammer wird bei Warmachine mit vergleichsweise wenigen Modellen gespielt. Die Einstiegsgröße liegt für gewöhnlich bei drei bis sechs Modellen, 40 Modelle und mehr entsprechen bereits größeren Schlachten. Durch die geringe Anzahl an Modellen erreicht Warmachine auch einen schnellen Spielablauf, so dass ein Spiel von durchschnittlicher Größe bereits in etwas mehr als einer Stunde gespielt werden kann. Zusätzlich benutzt das Spielsystem Spielkarten, die alle Werte und Sonderregeln der Modelle beinhalten und so das für viele Spieler nervige Regelbuchnachschlagen überflüssig machen, da der Spieler auf diesem Wege alles Wichtige wie Werte und Sonderregeln "auf der Hand" hat.

Seit 2006 existiert ein Schwesterspielsystem, Hordes, das mit Warmachine kompatibel ist. Im Januar 2010 erschien eine neue Edition von Warmachine, die offiziell Mk.II genannt wird.

Das Magazine "No Quarter" enthält in jeder Ausgabe neue Regeln für Charaktere oder Einheiten. Es erscheint alle zwei Monate und enthält neben Bemal- und Basteltips gelegentlich auch experimentelle Regeln.

Zwar bezeichnet Privateer Press sein Spielsystem als "Full Metal Tabletop", doch seit September 2009 erscheinen vereinzelte Bausätze auch aus Kunststoff.

Warmachine gewann den Origins Award 2005 als Game of the Year.

Weblinks[Bearbeiten]