Warmbad (Namibia)
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| Motto | - | ||||
| Basisdaten | |||||
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| Einwohnerzahl Fläche Einwohnerdichte |
6.800 (Berechnung 2010)[1] 12 km² 567 Einwohner/km² |
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| Staat Region Wahlkreis |
Namibia Karas Karasburg |
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| Gründungsdatum | 1760 | ||||
| Kfz-Kennzeichen Telefonvorwahl |
KA 63 |
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| Website | |||||
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Politische Daten
Bürgermeister/in: Chief Executive Officer: {{{CEO}}} Letzte Wahl: 2010 Nächste Wahl: 2015 Adresse der Stadtverwaltung: |
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Geographische Daten
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Warmbad (Nama: ǀAixa-aibes) ist eine Kleinstadt an der altberühmten Quelle des Flusses Hom Rivier in der Region Karas im äußersten Südosten Namibias, unweit der Grenze zu Südafrika. Der Ort besitzt unter anderem eine 1810 erbaute Missionskirche sowie international bekannte Thermalquellen. Warmbad liegt rund 720 Meter über dem Meeresspiegel in einem trockenen und gemäßigten Klima des Namaland-Hochlandes, zwischen dem Klima der südlichen Namibwüste und dem östlich anschließenden Steppenklima.
Geschichte [Bearbeiten]
Erstmals 1760 erwähnt, war Warmbad seit dem 18. Jahrhundert ein Anlaufpunkt von Kaufleuten, Großwildjägern und Missionaren, die aus der südlichen Kapkolonie kamen.[2] Der Ort war auch Zentrum der alteingesessenen namibischen Nama sowie Zufluchtsstätte der vor dem europäischen Kolonialismus entweichenden, entwurzelten Nama aus der Kapprovinz. Zwischen den Jahren 1805 und 1810 gründeten Christian und Abraham Albrecht im Auftrag der Londoner Missionsgesellschaft eine Missionsstation, die während des Orlam-Aufstands 1811 zerstört und 1834 durch Edward Cook von der Wesleyanischen Missionsgesellschaft wieder errichtet wurde.[2] Die Rheinische Missionsgesellschaft übernahm 1867 die Mission.[3] Die Missionsarbeit wurde mehrmals, unter anderem 1903 durch den Bondelswartaufstand gegen die deutsche Kolonialherrschaft, unterbrochen.
Heute ist Warmbad ein beliebtes Ausflugsziel für Namibia-Touristen und (wie Grünau) eine lebendige Kommune vor allem von Afrikaanern und Nama.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevoelkerungsstatistik.de
- ↑ a b Klaus Dierks: Die Restaurierung der alten Missionskirche in Warmbad, Namibia-Bibliothek von Klaus Dierks, abgerufen 23. August 2010
- ↑ Warmbad in: Deutsches Kolonial-Lexikon, Heinrich Schnee (Hrsg.), Leipzig : Quelle & Meyer 1920, Band III, S. 677 (online)
-28.4497518.733083333333Koordinaten: 28° 27′ S, 18° 44′ O