Warmsen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Warmsen
Warmsen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Warmsen hervorgehoben
52.4547222222228.850833333333346Koordinaten: 52° 27′ N, 8° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Nienburg/Weser
Samtgemeinde: Uchte
Höhe: 46 m ü. NHN
Fläche: 81,61 km²
Einwohner: 3330 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km²
Postleitzahl: 31606
Vorwahl: 05767
Kfz-Kennzeichen: NI
Gemeindeschlüssel: 03 2 56 034
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nebenstelle Warmsen
Am Bahnhof 4
31606 Warmsen
Webpräsenz: www.warmsen.de
Bürgermeister: Karsten Heineking (CDU)
Lage der Gemeinde Warmsen im Landkreis Nienburg/Weser
Steinhuder Meer Nordrhein-Westfalen Landkreis Diepholz Landkreis Oldenburg Landkreis Schaumburg Landkreis Heidekreis Landkreis Verden Region Hannover Balge Binnen Binnen Binnen Binnen Bücken Diepenau Drakenburg Estorf (Weser) Eystrup Eystrup Gandesbergen Hämelhausen Hämelhausen Haßbergen Haßbergen Hassel (Weser) Hassel (Weser) Heemsen Hilgermissen Hoya Hoyerhagen Husum (bei Nienburg) Landesbergen Leese Liebenau (Niedersachsen) Linsburg Linsburg Marklohe Nienburg/Weser Pennigsehl Raddestorf Rehburg-Loccum Rodewald Rohrsen Schweringen Steimbke Steyerberg Steyerberg Stöckse Stolzenau Uchte Warmsen Wietzen WarpeKarte
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Warmsen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Uchte im Landkreis Nienburg/Weser in Niedersachsen. Die Gemeinde hat etwa 3.500 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 81,61 Quadratkilometern.

Geografie[Bearbeiten]

Warmsen liegt zwischen Uchte im Nordosten und Diepenau im West-Südwesten etwa 5 km südöstlich des Großen Moors.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Im Hoyaer Urkundenbuch werden Warmsen 1069, der Ortsteil Bohnhorst 1210, Brüninghorstedt 1289 erwähnt. Im Westfälischen Urkundenbuch wird der Ortsteil Hauskämpen 1234 erstmals erwähnt. Bereits im Mittelalter gab es aufgrund der geographischen Grenzlage des Öfteren Streit um die Zugehörigkeit der Orte zwischen den Grafen von Hoya und den Mindener Bischöfen.

Sowohl in Bohnhorst als auch in Warmsen finden sich Linden, die im Dreißigjährigen Krieg von Tilly als Gerichtslinden genutzt worden sein sollen und unter dem Namen „Tilly-Linde“ bekannt sind.

Nachdem im Jahre 1582 die Ortschaft an das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg übertragen wurde, gehörte das heutige Gebiet der Gemeinde Warmsen seit dem 19. Jahrhundert erst zum Königreich Hannover und wurde 1866 preußisch.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Bohnhorst, Brüninghorstedt, Großenvörde und Sapelloh eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 15 gewählte Mitglieder, inklusive des direkt gewählten Bürgermeisters. Ihm gehören seit der Kommunalwahl am 11. September 2011 drei Parteien an.[3]


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Gehannfors Hof ist ein restaurierter Bauernhof, der für diverse Veranstaltungen im Freizeit- und Kulturbereich genutzt wird.
  • Windmühle Hoyersvörde
  • Windmühle Mösloh
  • Die Strecke der Museumseisenbahn Rahden–Uchte führt direkt durch Bohnhorst und Warmsen.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Erster Preis im Wettbewerb „Schönstes Dorf im Landkreis Nienburg“ im Jahre 1990

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 199.
  3. Bekanntmachung des Wahlergebnisses der Kommunalwahlen 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Warmsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien