Warnkenhagen

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Warnkenhagen im mecklenburgischen Landkreis Rostock. Ortsteile der Gemeinden Kalkhorst und Glasin (beide im Landkreis Nordwestmecklenburg) tragen ebenfalls den Namen Warnkenhagen.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Warnkenhagen führt kein Wappen
Warnkenhagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Warnkenhagen hervorgehoben
53.8412.44722222222245Koordinaten: 53° 50′ N, 12° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Rostock
Amt: Mecklenburgische Schweiz
Höhe: 45 m ü. NHN
Fläche: 19,49 km²
Einwohner: 353 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17168
Vorwahl: 039976
Kfz-Kennzeichen: LRO, BÜZ, DBR, GÜ, ROS, TET
Gemeindeschlüssel: 13 0 72 113
Adresse der Amtsverwaltung: von-Pentz-Allee 7
17166 Teterow
Webpräsenz: www.amt-mecklenburgische-schweiz.de
Bürgermeister: Thomas Holm
Lage der Gemeinde Warnkenhagen im Landkreis Rostock
Rostock Schwerin Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Nordwestmecklenburg Landkreis Nordwestmecklenburg Landkreis Ludwigslust-Parchim Admannshagen-Bargeshagen Bartenshagen-Parkentin Börgerende-Rethwisch Hohenfelde (Mecklenburg) Nienhagen (Landkreis Rostock) Reddelich Retschow Steffenshagen Wittenbeck Baumgarten (Warnow) Bernitt Bützow Dreetz (Mecklenburg) Jürgenshagen Klein Belitz Penzin Rühn Steinhagen (Mecklenburg) Tarnow (Mecklenburg) Warnow (bei Bützow) Zepelin Broderstorf Klein Kussewitz Blankenhagen Poppendorf (Mecklenburg) Roggentin (bei Rostock) Broderstorf Thulendorf Altkalen Behren-Lübchin Boddin Finkenthal Gnoien Lühburg Walkendorf Behren-Lübchin Glasewitz Groß Schwiesow Gülzow-Prüzen Gutow Klein Upahl Kuhs Lohmen (Mecklenburg) Lüssow (Mecklenburg) Mistorf Mühl Rosin Plaaz Reimershagen Sarmstorf Diekhof Dolgen am See Hohen Sprenz Laage Wardow Dobbin-Linstow Hoppenrade Krakow am See Kuchelmiß Lalendorf Lalendorf Alt Sührkow Dahmen Dalkendorf Groß Roge Groß Wokern Groß Wüstenfelde Hohen Demzin Jördenstorf Lelkendorf Prebberede Schorssow Schwasdorf Sukow-Levitzow Thürkow Warnkenhagen Alt Bukow Am Salzhaff Bastorf Bastorf Biendorf (Mecklenburg) Carinerland Kirch Mulsow Rerik Bentwisch Blankenhagen Gelbensande Mönchhagen Rövershagen Benitz Bröbberow Kassow Rukieten Schwaan Vorbeck Wiendorf (Mecklenburg) Cammin (bei Rostock) Gnewitz Grammow Nustrow Selpin Stubbendorf (bei Tessin) Tessin (bei Rostock) Thelkow Zarnewanz Elmenhorst/Lichtenhagen Kritzmow Lambrechtshagen Papendorf (Warnow) Pölchow Stäbelow Ziesendorf Bad Doberan Dummerstorf Graal-Müritz Güstrow Kröpelin Kühlungsborn Neubukow Sanitz Satow TeterowKarte
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Warnkenhagen ist eine Gemeinde im Landkreis Rostock des deutschen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Gemeinde wird vom Amt Mecklenburgische Schweiz mit Sitz in der nicht amtsangehörigen Stadt Teterow verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Warnkenhagen, westlich der Mecklenburgischen Schweiz, liegt in einem leicht hügeligen Bereich an der Schaalbeke, die in Richtung Südosten zum Teterower See fließt, durch Gräben aber auch im Westen mit der Warnow verbunden ist. Die nächstgelegenen Städte sind Teterow (zwölf Kilometer entfernt), Laage (19 km) und Güstrow (25 km). Die Ortsteile Tellow und Tenze im Schaalbeketal liegen in einem Landschaftsschutzgebiet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zu Warnkenhagen gehören die Ortsteile Gottin, Hessenstein, Neu Tenze, Tellow und Tenze.

Geschichte[Bearbeiten]

Thünens Gutshaus in Tellow
Thünen-Pogge-Begegnungsstätte in Tellow

1398 taucht der Ort Warnkenhagen erstmals in einer Urkunde auf. Aus dieser Zeit stammt auch die Backsteinkirche, die inzwischen mehrmals restauriert wurde. Der heutige Ortsteil Gottin, eine ursprünglich slawische Siedlung, wurde erstmals 1589 genannt. Beide Orte waren bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts Rittergüter.

In Gottin wirkte Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts der bedeutende Landwirtschaftsreformer Johann Heinrich von Thünen (1783–1850), dessen Werk im 1972 eröffneten Thünenmuseum dokumentiert wird.

Das Gebiet um Warnkenhagen wird von der Landwirtschaft geprägt, ein besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung des Tourismus. 2001 wurde in Gottin (dem zentralen und größten Ort innerhalb der Gemeinde) ein Bürgerhaus eingeweiht. Zum Brauchtum der Gemeinde gehören die jährlichen Feste (Park- und Scheunenfest), das Frühlingssingen und die Dörpwihnacht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche Warnkenhagen
Gutshaus in Gottin

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Warnkenhagen

  • Spätgotische, einschiffige Backsteinkirche in Warnkenhagen mit einem eingezogener, zweijochigem Chor und dem Westturm mit spitzenbogigem Stufenportal
  • Thünen-Museum-Tellow in Tellow
  • Gutsensemble in Tellow: Neubauernhäuser, Thünenscheune mit Gutsmarkt, Internationales Thünenzentrum im um 1900 erbauten Gärtnerhaus, Eiskeller, Thünen-Pogge-Begegnungsstätte im um 1815 erbauten ehemaligen Pferdestall, Schnitterkaserne und Thünenkate.
  • Herrenhaus in Gottin: 1835 als klassizistische Villa erbaut, 1939 aufgestockt, nach 1995 restauriert, heute eine Pension.
  • Dorfanlage mit ehemaligem Gutshaus in Tenze.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Nahe dem Ortsteil Tellow führt die B 108 (RostockTeterow) vorbei. Eine weitere Verbindungsstraße führt über Lalendorf nach Güstrow und zur A 19. Der nächste Bahnhof befindet sich in Teterow.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Literatur[Bearbeiten]

  • Lutz Werner: Die Entwicklung des Thünenschen Mustergutes Tellow (Mecklenburg) in den Jahren 1810 bis 1850. in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 1983/1, Akademie-Verlag, Berlin 1983, S. 71-98 (Digitalisat des gesamten Jahrbuches)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Warnkenhagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien