Wartau

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Wartau
Wappen von Wartau
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: St. Gallen (SG)
Wahlkreis: Werdenbergw
BFS-Nr.: 3276i1f3f4
Postleitzahl: 9476 Weite
9476 Fontnas
9477 Trübbach
9478 Azmoos
9479 Malans
9479 Oberschan
9479 Gretschins
Koordinaten: 755254 / 21672547.083339.483335468Koordinaten: 47° 5′ 0″ N, 9° 29′ 0″ O; CH1903: 755254 / 216725
Höhe: 468 m ü. M.
Fläche: 41.74 km²
Einwohner: 5084 (31. Dezember 2011)[1]
Einwohnerdichte: 122 Einw. pro km²
Website: www.wartau.ch
Karte
Karte von Wartau
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Wartau ist eine politische Gemeinde im Rheintal im Kanton St. Gallen, Schweiz.

Wahrzeichen und Namensstifter der Gemeinde ist die Burg Wartau.

Inhaltsverzeichnis

Geographie [Bearbeiten]

Wartau besteht aus den Dörfern:

Dazu kommen die Weiler Plattis, Murris und Matug.

Die Gemeinde Wartau liegt am Fusse des Gonzens und des Alviermassives. Wartau besitzt eine vielfältige Landschaft mit einer gut erhaltenen Flora und Fauna. Ein Teil der Gemeindegrenze bildet der Rhein.

Die Gemeindeverwaltung von Wartau hat ihren Sitz in Azmoos. Die Gemeinde verfügt über einen Bahnhof in Trübbach, hier ist auch ein Anschluss an die Autobahn A13 und der Grenzübergang nach Balzers (Fürstentum Liechtenstein).

Geschichte [Bearbeiten]

Der Edelmann Heinrich von Wildenberg, Schirmvogt des Klosters Pfäfers, war 1261 Besitzer der Festung oder Wart in der Au. Durch Erbgang kam die Herrschaft an das Haus Werdenberg-Sargans, den Grafen zu Werdenberg und 1414 an Graf Friedrich VII. von Toggenburg und 1429 an Graf Bernhard von Thierstein, der das Burgrecht von Zürich annahm und die Festung Wartau der Stadt übergab.[2] Mit dem Verkauf der Grafschaft Sargans an Zürich, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Glarus und Zug im Jahre 1483 ging die Landeshoheit über Wartau an diese Stände.[3] 1694/95 kam es im sogenannten Wartauer Handel beinahe zum Krieg zwischen den katholischen und reformierten Schirmorten.

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Persönlichkeiten [Bearbeiten]

  • Hans Rudolf Tschudi (1641–1716) war in der Kirchgemeinde Wartau-Gretschins von 1671 bis 1716, also zur Zeit des Wartauer Handels 1694/95, als Pfarrer tätig.
  • Als Gretschinser Pfarrer wirkte von 1848 bis 1863 auch der deutsche Theologe und Reformer Heinrich Lang (1826–1876), ein führender Vertreter des theologischen Liberalismus.
  • Der Schweizer Politiker Georges Eggenberger (1928–2010) wurde in Wartau geboren.
  • Die weltbekannte Tennisspielerin Martina Hingis (* 1980) wuchs in Trübbach auf.

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Wartau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
  2. Salomon Hirzel. Züricherische Jahrbücher. 2.Bd.Züirch 1814. S.227
  3. August Naef. Chronik oder Denkwürdigkeiten der Stadt und Landschaft St. Gallen : Mit Inbegriff der damit in Verbindung stehenden Appenzellischen Begebenheiten. Von den ältesten Zeiten bis auf das Jahr 1848. Verlag Zürich ; St. Gallen, 1867. S.965 ff.