Warum ich kein Muslim bin

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Warum ich kein Muslim bin ist der Titel eines Buches des Islamkritikers, der unter dem Pseudonym Ibn Warraq auftritt, in Anlehnung an Bertrand Russells Buch Warum ich kein Christ bin.

Das Buch ist eine moralische Kritik am muslimischen Glauben, am Koran und eine historische Beschreibung der negativen Aspekte des Islam. Nach Ibn Warraq war der Grund für den Beginn seiner Arbeit an diesem Buch die Affäre um Salman Rushdie. Seiner Meinung nach sah die westliche Welt hilflos zu, wie Ayatollah Khomeini gegen Salman Rushdie die Todes-Fatwa erließ.

Inhalt[Bearbeiten]

Das Buch beschreibt in 17 Kapiteln unter anderem die Affäre um Salman Rushdie und geht dabei auf die Ursprünge des Islams und die Problematik der islamischen Quellen ein. Der Prophet Mohammed und seine Botschaft, der Koran, werden dargestellt. Ibn Warraq zeigt die seiner Meinung nach totalitäre Natur des Islam auf und behandelt die Frage der Vereinbarkeit des Islams mit Demokratie und Menschenrechten. Darüber hinaus werden der arabische Imperialismus, islamische Kolonisierungen und die Stellung der nicht-muslimischen Unterworfenen beschrieben. Weitere Themen sind Häresie und Heterodoxie, Atheismus und Freidenkertum, Grundsätze und Veränderungen im Islam, sowie der Einfluss griechischer Philosophie und Wissenschaften auf den Islam und der Unterschied zwischen Sufismus und islamischer Mystik. Neben Al-Ma'arri werden die Stellung der Frauen im Islam und die Verbote des Islams (Wein, Schweinefleisch und Homosexualität) erörtert. Die Beurteilung der Person Mohammeds und die Stellung des Islam im Westen schließen das Buch ab.

Ausgabe[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Rezension von Warum ich kein Muslim bin