Was Frauen wollen

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Filmdaten
Deutscher Titel: Was Frauen wollen
Originaltitel: What Women Want
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2000
Länge: 121 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 6
Stab
Regie: Nancy Meyers
Drehbuch: Diane Drake, Josh Goldsmith, Cathy Yuspa
Produktion: Carmen Finestra, Stephen McEveety, David McFadzean
Musik: Alan Silvestri
Kamera: Dean Cundey
Schnitt: Thomas J. Nordberg, Stephen A. Rotter
Besetzung

Was Frauen wollen (Originaltitel: What Women Want) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Nancy Meyers aus dem Jahr 2000.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Nick Marshall gilt als der geborene Chauvinist, dem keine langfristige Beziehung mit einer Frau gelingt. Nun erwartet den geschiedenen Mitarbeiter einer Werbeagentur in Chicago eine unangenehme Überraschung. Da die Agentur vermehrt weibliches Publikum ansprechen will, wird Darcy McGuire als neuer Creative Director eingestellt. Nick ist schockiert, weil er fest mit seiner Beförderung gerechnet hatte und nun ausgerechnet gegen eine Frau verloren hat.

Bereits bei der ersten Besprechung präsentiert die sehr konsequent und dominant auftretende Chefin ihren Plan. Sie gibt ihren Angestellten ein Paket mit für Frauen hergestellten Produkten und verlangt kreative Ideen. Nick probiert daraufhin abends in seiner Wohnung zur Musik von Meredith Brooks' Bitch u.a. Enthaarungsstreifen und Strumpfhose aus. Als er mit dem Fön in die Badewanne fällt, sorgt der Stromschlag für eine seltsame Verwandlung. Am nächsten Morgen stellt Nick fest, dass er die Gedanken von Frauen hören kann.

Diese neue Gabe stört ihn zunächst, aber eine Psychiaterin (in einem Kurzauftritt: Bette Midler) rät ihm, seine Fähigkeit als Chance zu betrachten; schließlich sei er nun der einzige „Frauenversteher“ weltweit. Nick hat nun Erfolg auf allen Ebenen. Er erweist sich als fürsorglicher Vater, der seiner Tochter ein Kleid für den Abschlussball kauft, und beeindruckt seine Geliebte mit seinen sexuellen Fähigkeiten. Am wichtigsten ist für ihn jedoch der berufliche Fortschritt. Er „belauscht“ Darcy und stiehlt ihr ihre Ideen, ohne dass sie ihm auf die Schliche kommt. Damit verhilft er seiner angeschlagenen Agentur zu einem lukrativen Vertrag mit Nike.

Sein Chef will schließlich Darcy entlassen und ihn zum Creative Director befördern. Da Nick sich jedoch mittlerweile in seine Konkurrentin verliebt hat, setzt er sich für Darcy ein und gesteht, dass er die Ideen gestohlen hat. Durch einen Blitzschlag verliert er seine besondere Fähigkeit wieder. Dennoch tröstet er seine Tochter, die von ihrem Freund betrogen wurde. Dann besucht er Darcy und gesteht ihr, dass er sie ausgenutzt hat und dass er sie liebt. Die ehemaligen Konkurrenten werden zu einem Paar.

[Bearbeiten] Kritiken

Der Film wurde als „eine gelungene romantische Komödie“ und als „spritzige Komödie“ (in der Zeitschrift Cinema 2/2001) bezeichnet. Die Darstellung von Mel Gibson wurde stark gelobt.

Das Lexikon des internationalen Films zitierte aus der Zeitschrift film-dienst 4/2001, der Film sei eine „wenig originelle Komödie, die uninspiriert mit den gängigen Klischeebildern der Geschlechterrollen kokettiert“. Er lasse „kaum einmal Raum für Zwischentöne“.[1]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Mel Gibson wurde für die Filmpreise Golden Globe und Blockbuster Entertainment Award nominiert. Helen Hunt gewann den Blockbuster Entertainment Award. Marisa Tomei wurde für den Blockbuster Entertainment Award und den Golden Satellite Award nominiert. Mark Feuerstein wurde für den Blockbuster Entertainment Award nominiert. Ashley Johnson wurde für den Young Artist Award nominiert.

Der Film erhielt die Goldene Leinwand, die Goldene Leinwand mit einem Stern, den Bogey Award in Platin und wurde für den Saturn Award nominiert. Er wurde auch für den Artios Award der Casting Society of America nominiert.

Alan Silvestri gewann den ASCAP Film and Television Music Award.

[Bearbeiten] Hintergründe

Die männlichen Eigenschaften, die Mel Gibson in der Szene im Meetingroom als besonders begehrenswert aufzählt, beruhen auf einer Umfrage von Vanity Fair (Ausgabe 8/1997). Unter den meistgenannten Eigenschaften waren Einfühlungsvermögen, Humor, Treue und Sportlichkeit. Die häufigste Antwort wurde jedoch im Film nicht genannt: Intimhygiene.

Der Film wurde in Chicago, in Culver City, in Los Angeles und in Beverly Hills gedreht.[2] Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 70 Millionen US-Dollar. Der Film spielte weltweit ca. 374,1 Millionen US-Dollar ein, darunter ca. 182,8 Millionen US-Dollar in den Kinos der USA. Er hatte in Deutschland circa 6,4 Millionen Kinobesucher.[3]

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 5. September 2007
  2. Filming locations für What Women Want, abgerufen am 5. September 2007
  3. Box office / business für What Women Want, abgerufen am 5. September 2007
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