Was gibt’s Neues, Pussy?

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Filmdaten
Deutscher Titel Was gibt's Neues, Pussy?
Originaltitel What's New Pussycat?
Produktionsland Frankreich, USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1965
Länge 104 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Clive Donner
Drehbuch Woody Allen
Produktion Charles K. Feldman
Richard Sylbert
Musik Burt Bacharach
Kamera Jean Badal
Schnitt Fergus McDonell
Besetzung

Was gibt’s Neues, Pussy? ist eine Filmkomödie von Clive Donner aus dem Jahr 1965. Für den Komiker und späteren Regisseur Woody Allen war die Komödie das Filmdebüt als Schauspieler - zugleich war sie das erste von ihm geschriebene Drehbuch, das produziert wurde.

Handlung[Bearbeiten]

Paris Mitte der 60er Jahre: Der notorische Casanova Michael James möchte um jeden Preis seiner neuen Flamme Carole treu bleiben. Als Redakteur einer Modezeitschrift kommt er täglich mit schönen Frauen in Berührung und kann diesen Versuchungen nur schwer widerstehen. Hilfe sucht er bei dem exzentrischen Psychiater Nikita Popowitsch, der sich aber als ungeeignet erweist, da er selbst eine seiner Patientinnen verführen möchte, die sich wiederum in Michael verliebt.

Zudem möchte Michaels Geliebte dessen Ehetauglichkeit prüfen; sie will ihn mit einem Verhältnis mit dessen bestem Freund, dem zerstreuten Professor Shakapopulis, eifersüchtig machen, was allerdings fehlschlägt.

Als alle Beteiligten dieser Verwicklungsgeschichte spontan für ein Wochenende in dem romantischen Hotel Chateau Chantelle vor den Toren von Paris zusammenkommen, kommt es zu turbulenten Szenen und einer chaotischen Verfolgungsjagd, nachdem wegen der lautstarken Aktivitäten im Schloss die Polizei herbeigerufen worden ist. Schlussendlich finden Michael und Carole zusammen und sie beschließen, sich das Jawort zu geben. Doch das ist noch nicht das Ende...

Kritiken[Bearbeiten]

  • Lexikon des internationalen Films: „Groteske erotische Verwicklungen um einen Pariser Frauenhelden. Überdrehte Komödie im Stil der Swingin’ Sixties, die den Sex- und Potenzkult der Leistungsgesellschaft persifliert. Erster Leinwandauftritt von Woody Allen in einem Film nach eigenem Drehbuch.“[1]
  • Prisma Online: „Aus der Feder Woody Allens stammt diese überdrehte Groteske um einen Modejournalisten, der sein Liebesleben nicht zu zügeln weiß. Eine Fülle köstlicher Gags und gute Darsteller sorgen für beste Unterhaltung.“
  • Evangelischer Filmbeobachter: „Turbulente amerikanische Komödie, die sich persiflierend mit sexuellen Traumas als Negativerscheinung der amerikanischen Erfolgsethik beschäftigt. Der unkritische Film ist in seiner Absicht schwer zu durchschauen und deshalb nur für Erwachsene mit gefestigten Grundsätzen geeignet. Eine Empfehlung ist nicht vertretbar.“[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Jeweils 1966:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Was gibt’s Neues, Pussy? im Lexikon des Internationalen Films
  2. Ev. Presseverband München, Kritik Nr. 481/1965, S. 851