Wasser-Gleditschie

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Wasser-Gleditschie
Wasser-Gleditschie

Wasser-Gleditschie

Systematik
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae)
Tribus: Caesalpinieae
Gattung: Gleditschien (Gleditsia)
Art: Wasser-Gleditschie
Wissenschaftlicher Name
Gleditsia aquatica
Marshall

Die Wasser-Gleditschie (Gleditsia aquatica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Gleditschien (Gleditsia) in der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae). Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art liegt im östlichen Nordamerika.[1]

Beschreibung[Bearbeiten]

Zweig mit gestielten, gefiederten Laubblättern

Die Wasser-Gleditschie wächst als Baum mit einer Wuchshöhe von 15 bis 20 Metern bei einem Stammdurchmesser von 0,6 bis 0,9 Metern. Ihre größte Wuchshöhe erreicht sie im unteren Tal des Mississippi River. Der kurze Stamm ist meist kurz über dem Boden geteilt. Die Borke ist dünn, fest und mit kleinen, korkigen Auswüchsen übersät; ab und zu kann die Borke auch schuppig sein. Manchmal kommen große, verzweigte Dornen vor. Die Laubblätter sind ein- bis zweifach paarig gefiedert und weisen eine „Schlafstellung“ auf. Die Hülsenfrucht der Wasser-Gleditschie ist, im Unterschied zu den anderen Gleditsia-Arten, nur rund 4 Zentimeter lang und enthält ein bis zwei Samen ohne „Fruchtfleisch“.[1]

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Wasser-Gleditschie kommt an nassen Standorten, wie zum Beispiel lange überschwemmten Flussufern, im östlichen Nordamerika vor. Oft kommt sie gemeinsam mit der Amerikanischen Platane (Platanus occidentalis), der Spitzblättrigen Adelie (Forestiera acuminata), der Wasser-Ulme (Planera aquatica), der Echten Sumpfzypresse (Taxodium distichum), Tupelogewächsen (Nyssoideae) und verschiedenen Weidenarten (Salix) vor.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wasser-Gleditschie (Gleditsia aquatica) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c  Klaus Ulrich Leistikow: The Woodbook: The Complete Plates. TASCHEN Verlag, Köln 2013, ISBN 978-3-8365-3603-5, S. 350.