Wasserbombe
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Eine Wasserbombe Mark IX im Museum des U-Boots USS Pampanito, San Francisco, Kalifornien (Sprengladung 90 kg Torpex)
Eine Wasserbombe ist eine Unterwasserwaffe, die zur Vernichtung von Streitkräften in Unterwasserlage sowie anderer Unterwasserobjekte (wie z. B. U-Boote, Ankertauminen, Grundminen, anlaufende Torpedos, Kampfschwimmer u. a.) dient. Sie besteht aus einer Bombe, die unter Wasser in vorher definierter Tiefe zur Explosion gebracht werden kann. Wasserbomben können herkömmliche Sprengladungen oder Kernladungen enthalten. Man unterscheidet konventionelle und reaktive Wasserbomben.
- Reaktive Wasserbomben können aus Wasserbomben-Werfern einzeln oder in Salven verschossen werden (Reichweite eines Wasserbomben-Werfers beträgt zwischen 50 m und 6.500 m). Um einen stabilen Flug und eine größere Sinkgeschwindigkeit beim Eintauchen in das Wasser zu erreichen, haben reaktive Wasserbomben eine strömungsgünstige Form und Ringgleitwerke. Sie werden durch den Schub eines Triebwerkes oder durch eine Treibladung in Bewegung versetzt. Meist werden ungelenkte reaktive Triebwerke auf der Grundlage von Zweikomponentenpulver (Ballistit- und Korditpulver) verwendet.
Als Zünder werden verwendet:
- Aufschlagzünder, die beim Auftreffen der Wasserbombe auf ein Unterwasserobjekt ansprechen.
- Fernzünder, die in einem bestimmten Abstand der Wasserbombe zum Ziel – z. B. unter der Einwirkung des magnetischen, akustischen oder hydrodynamischen Feldes des Ziels – wirksam werden.
- hydrostatische Zünder (Druckzünder), die beim Erreichen der eingestellten Wassertiefe ansprechen.
- Verzögerungszünder mit Uhrwerk oder pyrotechnischen Zündverzögerungen, die nach Ablauf der eingestellten Zeit nach Eintauchen der Wasserbombe in das Wasser ansprechen.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
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Commons: Wasserbombe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien -
Wiktionary: Wasserbombe – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik

