Wasserdost

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Wasserdost
Gewöhnlicher Wasserdost (Eupatorium cannabinum)

Gewöhnlicher Wasserdost (Eupatorium cannabinum)

Systematik
Euasteriden II
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Eupatorieae
Gattung: Wasserdost
Wissenschaftlicher Name
Eupatorium
L.
Gewöhnlicher Wasserdost (Eupatorium cannabinum)

Der Wasserdost (Eupatorium), auch als Wasserhanf bekannt, ist eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Weltweit gibt es etwa 45 Arten.

Beschreibung[Bearbeiten]

Wasserdost-Arten sind ausdauerndeausdauernde krautige Pflanzen oder Halbsträucher, die Wuchshöhen von 30 bis 200 Zentimeter erreichen. Die üblicherweise gegenständigen, meist ungestielten Laubblätter haben glatte oder gezähnte Blattränder. In großen endständigen, rispigen Gesamtblütenständen stehen oft viele körbchenförmige Teilblütenstände zusammen. Die Einzelblüten sind weiß bis dunkel-violett gefärbt. Es werden fünfrippige Achänen gebildet.

Verbreitung[Bearbeiten]

In Europa, Nordafrika und Vorderasien[1] ist nur eine Art heimisch, der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum). Die anderen Arten kommen zumeist in Nordamerika vor, einige auch in Ostasien. Sie bevorzugen feuchte Böden oder halbschattige Plätze. Nur wenige Arten werden als Zierpflanzen genutzt.

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Eupatorium wurde 1753 von Carl von Linné erstveröffentlicht.[2] Ein Synonym von Eupatorium L. ist Eupatoriadelphus R.M.King & H.Rob.[3] Die Gattung Eupatorium enthielt in früheren weiten Auffassungen 800 bis 1200 Arten, wurde aber in viele Gattungen aufgespalten. Bei der Gattung Eupatorium im engeren Sinne verbleiben etwa 45[3] Arten:

Europa
Ostasien[3]
Nordamerika[4][5]

Quellen[Bearbeiten]

  • Kunsiri Chaw Siripun, Edward E. Schilling: Eupatorium. In:  Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 21: Magnoliophyta: Asteridae, part 8: Asteraceae, part 3 (Heliantheae, Eupatorieae), Oxford University Press, New York/Oxford u. a. 2006, ISBN 0-19-530565-5, S. 462 (online).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Werner Greuter: Compositae (pro parte majore). Eupatorium. In: Werner Greuter, Eckhard von Raab-Straube (Hrsg.): Compositae. Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Berlin, 2006–2009.
  2. Carl von Linné: Species Plantarum. Band 2, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 836, Digitalisat.
  3. a b c Chen Yilin, Takayuki Kawahara, D. J. Nicholas Hind: Eupatorium. In:  Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 20–21: Asteraceae, Science Press/Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 2011, ISBN 978-1-935641-07-0, S. 462 (online).
  4. Kunsiri Chaw Siripun, Edward E. Schilling: Eupatorium. In:  Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 21: Magnoliophyta: Asteridae, part 8: Asteraceae, part 3 (Heliantheae, Eupatorieae), Oxford University Press, New York/Oxford u. a. 2006, ISBN 0-19-530565-5, S. 462 (online).
  5. Edward Schilling, Jose Panero: The Eupatorieae Web Site: Eupatorium - List of North American Species.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wasserdost – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Eupatorium im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.