Wasserstand

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Wasserstand (WS) wird die Höhe eines natürlichen oder künstlichen Wasserspiegels in Bezug auf eine definierte Marke bezeichnet.

Als Höhenbezug verwendet man

  • für das Meer und offene Gewässern ein Pegelnull, das meist deutlich unter den üblichen Wasserständen festgelegt wird, um negative Werte zu vermeiden. Dieser Nullpunkt wird durch Nivellement an die Bezugshöhe der jeweiligen Landesvermessung angeschlossen.
  • beim Grundwasser die Geländeoberfläche. Es wird als erster Messschritt der Abstand zwischen Grundwasserspiegel und Flurkante/Brunnenoberkante bestimmt (siehe auch Grundwassermessstelle).
  • für die Schifffahrt ein Seekartennull.
  • einen beliebig definierten Festpunkt, zu dem relativ gemessen wird (z.B. einen Mühlpfahl).
  • bei Gefäßen oder größeren Behältern eine direkt am Gefäß oder in nächster Nähe angebrachte Messmarke.

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]