Wassili Pawlowitsch Kalafati

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Wassili Pawlowitsch Kalafati (russisch Василий Павлович Калафати; * 29. Januarjul./ 10. Februar 1869greg. in Jewpatorija (Krim); † 20. März 1942 bei Leningrad) war ein russischer Komponist und Kompositionslehrer.

Kalafati war am Konservatorium von Sankt Petersburg Schüler von Nikolai Rimski-Korsakow. Von 1907 bis 1929 (ab 1923 als Professor) unterrichtete er dort Komposition und Musiktheorie. Zu seinen Schülern zählten Alexander Skrjabin, Igor Strawinsky und Heino Eller.

Er komponierte unter anderem eine Oper (Cygany, nach Puschkin), eine Sinfonie a-Moll, die symphonische Dichtung Legenda (mit der er einen Preis beim Internationalen Schubert-Wettbewerb 1928 gewann), eine Ouvertüre und eine Polonaise für Orchester, kammermusikalische Werke, Klavierstücke und Lieder. Stilistisch an seinem Lehrer Nikolai Rimski-Korsakow orientiert, blieb sein kompositorisches Schaffen weitgehend unbeachtet; er war aber einer der wichtigsten russischen Kompositionslehrer seiner Zeit.

Kalafati wurde Opfer der deutschen Belagerung Leningrads.