Wechseldusche

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Unter einer Wechseldusche versteht man das abwechselnde Duschen mit warmem und kaltem Wasser.

Wichtig ist dabei, mit der warmen Dusche zu beginnen, bis man sich richtig aufgewärmt fühlt. Darauf folgt von den Füßen beginnend (am weitesten weg vom Herzen) nach oben aufsteigend eine kalte Dusche. Man duscht dreimal warm und dreimal kalt, man beendet das Wechselduschen also kalt.

Dadurch werden die Gefäße trainiert, sich schnell zu erweitern und wieder zusammen zu ziehen, wodurch man gerade im Winter nicht so schnell friert (Abhärtung). Die Durchblutung der Haut wird gesteigert. Das Immunsystem wird ähnlich wie bei der Sauna gestärkt. Wechselduschen beugt also Erkältungskrankheiten vor. Die anfängliche Abneigung gegen das kalte Duschen verliert sich meist nach wenigen Tagen und man empfindet den Wechsel dann sogar als angenehm und anregend.

Den Abhärtungseffekt erzielt man aus Sicht der evidenzbasierten Medizin auch durch kaltes Duschen oder kalte Bäder.


Siehe auch: Sebastian Kneipp, Hydrotherapie, Eisbaden

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