Wega (Unternehmen)

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Wega GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1923
Sitz Fellbach
Leitung Sony Cooperation
Mitarbeiter Übernahme
Branche Unterhaltungselektronik

Die Wega Radio GmbH (ursprünglich Württembergische Radio-Gesellschaft mbH) war ein 1923 gegründetes deutsches Unternehmen für Unterhaltungselektronik mit Sitz in Fellbach bei Stuttgart. 1975 wurde der Betrieb von einem Tochterunternehmen der Sony Corporation aufgekauft.

Geschichte[Bearbeiten]

Ende 1924 übernahm Hugo Mezger, Inhaber eines Foto- und Radiogeschäfts in Stuttgart, die erst ein Jahr zuvor gegründete Württembergische Radio-Gesellschaft mbH in Stuttgart. Noch im gleichen Jahr wurden die ersten Radioempfänger auf den Markt gebracht. 1926 erhielt das Unternehmen den Namen Wega als Unternehmensname (Firma). Ab 1936 produzierte das Unternehmen Superhets. Während der Kriegsjahre wurden neben der Kriegsproduktion auch Exportgeräte produziert. 1946 entwickelte Wega einen Allstrom-2-Kreisempfänger, der circa 15.000 mal gebaut wurde.

WEGA Studio 3214 HiFi mit Plattenspieler Dual 1219 und Lautsprecher Telefunken L 250, Baujahr 1972

Nachdem die Unternehmungsleitung von Dieter Motte, einem Schwiegersohn Mezgers, übernommen wurde, war auch der 1949 gebaute 4-Kreis-Allstromsuper Regina sehr erfolgreich. In den Jahren 1952/1953 bezog Wega einen Unternehmensneubau in Fellbach. Insbesondere in den 1950er und 1960er Jahren gewann das Unternehmen etwas an Bedeutung. Ab 1965 begann Wega Radiogeräte von externen Designstudios gestalten zu lassen. Mit der "Stereobar 3300" zunächst und nur einmalig von Verner Panton und ab 1969 von dem Deutschen Designer Hartmut Esslinger. Die Zusammenarbeit mit Esslinger Design bestand bis Anfang der 1980er Jahre und brachte eine Reihe außergewöhnlich gestalteter Radio- und Fernsehgeräte hervor. So hatte Wega für kurze Zeit einen ähnlichen Status wie die in Kronberg ansässigen Firma Braun, welche sich jedoch bereits seit 1955 mit Hans Gugelot und später Dieter Rams der Guten Form verschieben hat. Die von Hartmut Esslinger gestalteten Radio- und Fernsehgeräte waren weniger rational und damit modischer als die von Braun. Zwei dieser Geräte schafften es aber dennoch in die ständige Ausstellung des Museum of Modern Art in New York.

1975 kaufte eine Tochtergesellschaft der Sony Corp. das Familienunternehmen. Fortan stammte die Elektronik der Geräte vom Mutterkonzern. 1980 erfolgte die Umbenennung zur Produktions-GmbH Sony-Wega.


Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wega (Unternehmen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien