Wegelnburg

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Wegelnburg
Blick von der Hohenburg zur Wegelnburg.

Blick von der Hohenburg zur Wegelnburg.

Alternativname(n): Wegelenburg
Entstehungszeit: um 1100 bis 1200
Burgentyp: Höhenburg, Felslage
Erhaltungszustand: Ruine
Ort: Schönau (Pfalz)
Geographische Lage 49° 3′ 40,5″ N, 7° 47′ 12,7″ O49.061257.7868722222222572Koordinaten: 49° 3′ 40,5″ N, 7° 47′ 12,7″ O
Höhe: 572 m ü. NN
Wegelnburg (Rheinland-Pfalz)
Wegelnburg

Die Wegelnburg, auch Wegelenburg genannt, ist eine Burgruine zwischen Schönau und Nothweiler in Rheinland-Pfalz und die höchstgelegene Burganlage der Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Die Felsenburg liegt in 572 Meter Höhe auf dem Schlossberg direkt an der deutsch-französischen Grenze. Auf demselben Bergrücken liegen in unmittelbarer Nachbarschaft auch die Hohenburg, der Löwenstein und der Fleckenstein.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Wegelnburg wurde im 12. oder 13. Jahrhundert als Reichsburg von den Staufern gegründet. 1272 wurde sie wegen Landfriedensbruch des kaiserlichen Vogtes durch Straßburger Truppen zerstört, bis 1330 von der Familie von Wegelnburg wiederhergestellt und ausgebaut. Anschließend wurde die Burg an das Haus Kurpfalz verpfändet. Von 1417 bis 1793 befand sich die Burg im Besitz der Herzöge von Zweibrücken. Im Jahre 1679 wurde sie durch französische Truppen unter General Monclar aufgrund des Friedens von Nimwegen zerstört und geschleift. Bei Renovierungsarbeiten 1979 bis 1982 wurden große Mengen Schutt entfernt und die erhaltenen Teile saniert.

[Bearbeiten] Beschreibung

Die Oberburg ist etwa 90 mal 8 Meter groß. Die Burg ist in drei Zonen Unter-, Mittel- und Oberburg gegliedert, mit der Unterburg nur auf der Westseite. Erhalten und restauriert ist der innere Torbau. Felsentreppen ermöglichen den Zugang zur Oberburg. Erhalten sind aus dem Fels gearbeitete Durchgänge und ein Felsenkeller.

Die Brüstungen auf der Oberburg entsprechen nicht dem ursprünglichen Aussehen. Es sind nur wenige steinerne Reste von Wohnbauten erhalten, so dass das Aussehen der Burg nur schwer rekonstruiert werden kann.

[Bearbeiten] Literatur

  • Marco Bollheimer: Felsenburgen im Burgenparadies Wasgau–Nordvogesen. 3. Auflage. Selbstverlag, Karlsruhe 2011, ISBN 978-3-9814506-0-6, S. 88 f.
  • Alexander Thon: … umb sunderlichen frieden, fromen und notz des landes. Belagerung und Untergang pfälzisch-elsässischer Burgen im Mittelalter, in: … wurfen hin in steine / grôze und niht kleine … Belagerungen und Belagerungsanlagen im Mittelalter (Beihefte zur Mediaevistik, 7), hrsg. v. Olaf WAGENER u. Heiko LAß, Frankfurt am Main u.a. 2006, S. 241-268, hier S. 71-73. ISBN 3-631-55467-2
  • Alexander Thon (Hrsg.): „... wie eine gebannte, unnahbare Zauberburg“. Burgen in der Südpfalz, 2., verbesserte Aufl. Regensburg 2005, S. 158-161. ISBN 3-7954-1570-5
  • Magnus Backes: Staatliche Burgen, Schlösser und Altertümer in Rheinland-Pfalz, S. 194, Verlag Schnell & Stein, 2003, ISBN 3-7954-1566-7

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Wegelnburg – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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