Weißach (Saalbach)

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Weißach
Weißach
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BW

Daten
Gewässerkennzahl DE: 23774
Lage Baden-Württemberg
  Enzkreis
  Landkreis Karlsruhe
Flusssystem Rhein
Abfluss über Saalbach → Rhein → Nordsee
Quelle am Scheuelberg bei Freudenstein
49° 1′ 29″ N, 8° 49′ 55″ O49.024658.8318277777778295
Quellhöhe unter 295 m ü. NHN[1]
Zusammenfluss mit der linken Salzach zum Saalbach49.0344277777788.7086916666667Koordinaten: 49° 2′ 4″ N, 8° 42′ 31″ O
49° 2′ 4″ N, 8° 42′ 31″ O49.0344277777788.7086916666667
Länge 10,7 km[2]
Einzugsgebiet 40,589 km²[3]
Mittelstädte Bretten
Kleinstädte KnittlingenVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Die Weißach ist der rechte Quellbach des Saalbaches in Baden-Württemberg.

Geographie[Bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten]

Die Weißach entspringt auf der Gemarkung der Kleinstadt Knittlingen im Enzkreis am Nordhang des Scheuelbergs (382 m) auf etwa 295 m im Wald, verlässt diesen nach Nordwesten und erreicht das Dorf Freudenstein. Hier wechselt sie dauerhaft auf Westkurs und die K 4516 aus Diefenbach im Osten tritt ins Tal. Die Weißach durchquert das Dorf vollends und passiert gleich danach Hohenklingen im Talmund eines linken Zuflusses. Sie zieht danach durchs sogenannte Weißacher Tal, an dessen Ende sie in einen über 5 ha großen See einfließt. Nach dem Wiederauslauf mündet von rechts der Bernhardsbach zu, dann erreicht sie gleich Knittlingen selbst.

Hier läuft unter dem Ortskern auf dem Mündungssporn von links der Eselbach zu. Nachdem sie das Ortsende und etwas abwärts die zugehörige Störrenmühle hinter sich gelassen hat, tritt sie gleich auf die Stadtgemarkung von Bretten im Landkreis Karlsruhe über, wo ihr von rechts der Seebergerbach durch einen Muschelkalkbruch am Ausgang des Seitentales zufällt. Hier steigt auch die Bundesstraße 35 vom linken Hang herab und wird zur Talstraße. Weiterhin westlich fließend, erreicht sie unterm Damm der Kraichtalbahn hindurch den Siedlungsbereich der Mittelstadt, wo aus dem Norden ihr letzter Zufluss Gölshäuser Dorfbach mündet. Nach einem weiteren kilometer durch die Stadt fließt sie selbst mit der linken Salzach zum Saalbach zusammen.

Einzugsgebiet[Bearbeiten]

Die Weißach entwässert als dessen rechter Quellbach etwa 41 km des westlichsten Stromberg und südöstlichen Kraichgaus nach Westen zum Rhein-Zufluss Saalbach hin. Ihr Einzugsgebiet stößt im Norden an dasjenige des bedeutenderen Kraichbachs, hinter der östlichen Wasserscheide konkurriert die ebenfalls größere Metter gegenläufig zum mittleren Neckar. Im Süden zu ihrer Linken läuft der andere Saalbach-Quellbach, der sowohl etwas mehr Einzugsgebiet hat als auch etwa anderthalb mal so lang ist wie sie.

Die höchste Erhebung im Einzugsgebiet ist der 381,6 m hohe Scheuelberg am Ostrand, unter dem der Bach entspringt. Östlich von Knittlingen und Großvillars gehört das Gebiet noch dem Stromberg an, hier ist die Landschaft sehr zertalt, die tälertrennenden Bergzüge sind markant und meist mit Wald bedeckt, im Kraichgauteil dagegen außer am Nordrand offen.

Zuflüsse und Stillgewässer[Bearbeiten]

Liste der Zuflüsse und RiverIcon-SmallLake.svg Seen am Lauf von der Quelle zur Mündung. Mit Höhe[1], Länge[2], Seefläche[4] und Einzugsgebiet[5] wo verfügbar. Andere Quellen sind vermerkt.

Quelle der Weißach auf etwa 295 m auf dem bewaldeten Nordhang des Scheuelbergs (381,6 m[6]) im Scheithau. Läuft zunächst nordwestlich in Richtung Knittlingen-Freudenstein.

  • Burgstallbach, von rechts und Osten auf über 240 m im östlichen Freudenstein, 1,2 km. Entsteht auf etwa 302 m im Gewann Brunnquell am Kamm vor dem Gießbachtal im Osten bei Sternenfels-Diefenbach. Von hier an fließt die Weißach westlich.
  • Moorklingenbach, von links und Süden auf 217,1 m[7] in Knittlingen-Hohenklingen, 1,3 km und 1,9 km². Entsteht auf unter 300 m im Hangwald Köbler.
  • RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt etwas vor dem Ortsrand Knittlingens auf über 200 m einen See, 5,5 ha.
  • Bernhardsbach, von rechts und Nordosten auf etwa 193,5 m[6] etwa 200 Meter nach dem Seeausfluss, 3,8 km und 5,4 km².
  • Eselbach, von links und Südosten auf etwa 185 m zwischen den zwei Knittlinger Kirchen, 2,8 km und 6,0 km². Entsteht auf etwa 220 m am Ostrand des Schillingswaldes.
  • RiverIcon-SmallLake.svg Teichgruppe auf unter 200 m links des Laufs beim Steinbruch an der Knittlinger Störrmühle auf Gemarkung schon von Bretten, zusammen 0,4 ha.
  • Seebergerbach, von rechts und Nordosten auf etwa 177 m nach Durchlaufen des Steinbruchs, 4,5 km und 6,9 km². Entsteht auf etwa 230 m am Nordrand von Oberderdingen-Großvillars.
  • Gölshäuser Dorfbach, von rechts und Norden in Bretten nach Durchlauf unter dem Damm der Kraichgaubahn, 3,9 km und 7,3 km². Entsteht auf etwa 227 m am Nordrand des Lehrwalds zum Schlupf.

Zusammenfluss der Weißach von rechts und Osten mit der linken und südöstlichen Salzach zum Saalbach, der dann nordwestlich abfließt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Höhe nach dem Höhenbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte der Kartendienste des LUBW. → Weblinks
  2. a b Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN) der Kartendienste des LUBW. → Weblinks
  3. Einzugsgebiet summiert aus den Teileinzugsgebieten nach dem Layer Einzugsgebiet (AWGN) der Kartendienste des LUBW. → Weblinks
  4. Seefläche nach dem Layer Stehendes Gewässer der Kartendienste des LUBW. → Weblinks
  5. Einzugsgebiet nach dem Layer Einzugsgebiet (AWGN) der Kartendienste des LUBW. → Weblinks
  6. a b Höhe nach schwarzer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte der Kartendienste des LUBW. → Weblinks
  7. Höhe nach blauer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte der Kartendienste des LUBW. → Weblinks

Weblinks[Bearbeiten]